BundesUmweltWettbewerb mit Sonderpreis "Zukunftsfähiges Deutschland"
Sonderpreis „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ zur 22. Runde des BundesUmweltWettbewerbs 2011/2012 ausgeschrieben.
Worum geht es?
Mitdenken - einmischen - loslegen - für eine zukunftsfähige Entwicklung in eurem Umfeld und in Deutschland - das ist die Aufgabe für euch! Geht dabei den zentralen ökologischen Herausforderungen (wie z. B. Klimawandel, Umweltverschmutzung) auf den Grund, entwickelt zukunftsfähige Ideen für deren Lösung und setzt eine der Ideen konkret bei euch vor Ort um! Bewerbt euch mit der Dokumentation eurer Erkenntnisse und der praktischen Umsetzung um den Jahressonderpreis.
Was gibt's zu gewinnen?
Zunächst - es gewinnen alle, wenn ihr euch für eine gerechtere und umweltfreundlichere Welt engagiert. Darüber hinaus: Der Sonderpreis ist mit insgesamt 500 € dotiert .
Wer steckt dahinter?
Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) schreibt diesen Sonderpreis im Rahmen des Projektes „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" aus. Dabei arbeitet er mit der aej (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland) zusammen.
Wie kann es gehen?
Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Wettbewerbsflyer und unter www.bundesumweltwettbewerb.de.
Der Jahressonderpreis 2009/2010
Der Evangelische Entwicklungsdienst hatte gemeinsam mit "Brot für die Welt" und dem BUND den Jahressonderpreis 2009/2010 beim BundesUmweltWettbewerb ausgelobt.
Den Sonderpreis für die 13- bis 16-Jährigen hat das Team „Epunkt e." gewonnen. In ihrem „ECO AREA Projekt" entwickelten die jungen Schülerinnen und Schüler aus Paderborn Ideen, wie spritsparende Autos in ihrer Heimatstadt gefördert und wie möglichst viele Menschen für eine ressourcenschonende Mobilität gewonnen werden können.
Der Sonderpreis für die 17- bis 21-Jährigen geht an „Kolibri- Fashion - wir gründen ein Ökomodelabel". Die beiden Schülerinnen, Claudia Schnupp und Carolin Hofer aus Erlangen, entwerfen und schneidern aus alten Textilien neue Mode. Ihre Entwürfe und Kollektionen präsentieren sie zusammen mit vielen Informationen rund ums Thema ökologische und faire Kleidung auf ihrer eigenen Modeschau FAIRKLEIDEN. Sie zeigen wie kreative Arbeit, Kunstfertigkeit und nachhaltiges Handeln miteinander kombiniert werden kann.
Informationen zu den Preisträgern:
- ECO-Area-Projekt: www.epunkt-e.de
- Projekt „Kolibri-Fashion": www.kolibri-mode.de
Hintergrund - die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt":
Klimachaos, Ressourcenkrise, Gerechtigkeitslücke – die Probleme einer globalisierten Welt halten für Deutschland immense Herausforderungen bereit. Wie können weniger Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben werden, wie ist ressourcenleichtes Wirtschaften möglich, wie kann ein sozialer Ausgleich zwischen Nord und Süd erfolgen?
Offensichtlich ist: die alten Rezepte taugen nicht für Zukunftsfähigkeit. Ein anderes Wirtschaften ist erforderlich, ein Wirtschaften, das die natürlichen Grenzen unseres Ökosystems akzeptiert. Es ist unabdingbar, dass Ressourcen effizienter genutzt werden. Wenn allerdings alle Menschen den gleichen Anspruch auf Naturnutzung haben sollen, bedeutet dies für die Reichen auch, abzugeben und zu teilen.
Der Markt allein ist diesen Herausforderungen offensichtlich nicht gewachsen. Deshalb muss die Politik die richtigen Anreize geben, um die Wirtschaftsdynamik innerhalb ökologischer Leitplanken zu halten. Besser, anders, weniger, so lautet die Faustformel für ein Zukunftsfähiges Deutschland.
Die Kurzfassung Wegmarken für einen Kurswechsel gibt einen Einblick in die Studie des Wuppertal Instituts, die von Brot für die Welt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz und dem EED herausgegeben wird.
Die Studie ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich (660 Seiten, € 14,95). Außerdem kann sie bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt werden.
Das Heft "Mach mal Zukunft" zeigt Jugendlichen, warum die Leitformel "Besser-Anders-Weniger" für eine zukunftsfähige Entwicklung entscheidend ist.
"Besser - Anders -Weniger" - Beispiele für die Anwendung der Faustformel:
Es finden sich viele Beispiele, in denen gezeigt wird, wie die Formel "Bessser-Anders-Weniger" in wissenschaftlichen Analysen angewendet wird.
Hier einige nützliche Links:
- Stadtverkehr – eine wissenschaftliche Analyse des Wuppertalinstitutes
- Klimaschutz – Herausforderung für Politik und Gesellschaft
- Über Effizienz hinaus
- Ressourcen schonen – Ressourcen nutzen
Weitere Ideen und Aktionen für ein "Zukunftsfähiges Deutschland"
Nachhaltigkeit darf keine Worthülse bleiben und Gerechtigkeit und Umweltverträglichkeit müssen nicht erst morgen, sondern schon heute mit konkreten Schritten verwirklicht werden. Die Aktionsmappe "Mach mal Zukunft" will motivieren und ermutigen, sich für eine nachhaltiges und zukunftsfähiges Deutschland einzusetzen.
Die einzelnen Themenhefte der Aktionsmappe können hier als PDF-Dateien eingesehen und heruntergeladen werden:
- Konsum „Besser-anders-weniger“ [PDF]
- Welthandel „Gerechte Regeln braucht die Welt“ [PDF]
- Klimawandel „Solarparty statt Klimachaos“ [PDF]
- Energieressourcen „Wer bekommt was vom Kuchen“ [PDF]
- Ernährung „Neue Rezepte braucht das Land“ [PDF]
- Zukunftsfähigkeit - theologisch – künstlerisch – informativ [PDF]
- „Service – Was für eure Arbeit wichtig ist!“ [PDF]
- „Mach mal Zukunft – besser-anders-weniger“ [PDF]






© 2011 eed |
Last Update: 20.10.2011 12:15:32 |
Realisierung: