Vorstoß gegen Landraub
Anlässlich der Verabschiedung der UN-Leitlinien für verantwortungsvolle Landpolitik fordern der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und „Brot für die Welt" ein öffentliches Register aller deutschen Agrarinvestoren, die Land in Entwicklungsländern pachten oder kaufen. Die Bundesregierung solle prüfen, ob sie mit ihren Aktivitäten die Menschenrechte verletzen und Konflikte verschärfen. Der Zugang zu Ackerland für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ist nach Einschätzung der evangelischen Hilfswerke die entscheidende Voraussetzung im Kampf gegen Hunger und Armut.mehr
Bonn, 08.05.2012
Rio+20: Nachhaltige Entwicklung umsetzen!
Die deutsche Zivilgesellschaft hat über den Dachverband VENRO Position zur Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 bezogen, die im Juni zusammen tritt. Deutsche Nichtregierungsorganisationen, darunter der EED, erwarten, dass sich in Rio Politik und Wirtschaft an den ökologischen Begrenzungen des Planeten und am Ruf nach sozialer Gerechtigkeit ausrichtet. Jürgen Reichel, EED, stellverstretender Vorstandsvorsitzender von VENRO, erwartet von der Konferenz kräftige Impulse für verbindliche und nachprüfbare Nachhaltigkeitsziele, die für alle Länder gelten.mehr
Genf / Nairobi, 25.04.2012
Sudan: Angriffe auf Christen und Kircheneigentum nehmen zu
Am 21. April wurde die Bibelschule der Sudan Evangelical Presbyterian Church überfallen und zerstört, zahlreiche Bücher - darunter auch Bibeln - wurden verbrannt. Einen weiteren Zwischenfall gab es am 23. April in Dafur. "Trotz der Feiertagsreden der sudanesischen Regierung über Religionsfreiheit und Schutz der Minderheiten nimmt die Verfolgung von Christen im Sudan von Tag zu Tag zu", stellen die Allafrikanische Kirchenkonferenz und der Ökumenische Rat der Kirchen in einer gemeinsamen Stellungnahme fest.mehr
Bonn, 20.04.2012
Fair gehandelte Produkte immer beliebter: Fairtrade wächst in Deutschland um 18 Prozent
Im vergangenen Jahr kauften Verbraucher in Deutschland Fairtrade-Produkte im Wert von rund 400 Millionen Euro. Mit einem Plus von 18 Prozent über alle Produkte hält der Wachstumstrend der letzten Jahre damit weiter an. Bei der aktuellen Jahrespressekonferenz und Vorstellung des Jahresberichtes von Transfair e.V. sagte Heinz Fuchs: „Fairtrade ist aus Sicht des EED ein wichtiger Baustein für ein zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt. Es ist längst kein Modell mehr für die Menschen im Süden, es ist ein entwicklungspolitisches Partnerschaftsmodell mit ihnen. Die Produzentennetzwerke in Lateinamerika, Afrika und Asien sind aktive Mitträger, Mitgestalter und Miteigentümer des Fairtrade Systems“.mehr
Bonn, 19.04.2012
Berliner Bischof: EU-Agrarpolitik behindert nachhaltiges Wirtschaften
Berlins evangelischer Bischof Markus Dröge hat die europäische Agrarpolitik scharf kritisiert. "Die EU-Agrarpolitik und -Handelspolitik behindert nachhaltiges Wirtschaften eher als es zu fördern", sagte Dröge am Mittwochabend bei den "Bonner Gesprächen". Es sei deshalb wichtig, dass die kirchlichen Werke mit ihrer Lobbyarbeit immer wieder Veränderungen in der EU-Agrarpolitik zugunsten der armen Länder einklagten, fügte Dröge hinzu, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Entwicklungsdienstes ist.mehr
Bonn / Stuttgart, 18.04.2012
Somalia vor Eskalation der Gewalt - Evangelische Hilfswerke lehnen Kampf gegen Piraten an Land ab
Die beiden evangelischen Hilfswerke "Brot für die Welt“ und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) haben die geplante Ausweitung der EU Atalanta-Mission vor und an der Küste Somalias kritisiert. Die Ausdehnung der Mission würde zur weiteren Gewalteskalation beitragen und den Hardlinern bei den Milizen in die Hände spielen. Der Bundestag solle daher die geplante Ausweitung in der vorliegenden Form ablehnen. Die Abgeordneten entscheiden in dieser Woche über den Vorschlag der EU.mehr
Bonn / Washington, 21.03.2012
Die Weltbank neu denken
Zum Ende der Kandidatenkür für den Chefposten der Weltbank fordert der Evangelische Entwicklungsdienst, die Weltbank neu zu denken. „Es ist irrelevant, ob die Präsidentin oder der Präsident der Weltbank aus den USA, China, Indien oder Brasilien kommt. Für die Armen in aller Welt zählt nur, ob die Weltbank ihre Lebenssituation endlich verbessert. Hier muss sich die Weltbank neu erfinden“, so EED-Vorstand Claudia Warning am Mittwoch in Bonn. Die Kandidatenkür endet am 22. März.mehr








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Last Update: 10.05.2012 13:19:40 |
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