Gospel für eine gerechtere Welt
Gospelmusik ist mit mehr als 100.000 Aktiven in über 3.500 Chören populärer als jemals zuvor. Mit einer bundesweiten Aktion wollen das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und die Creative Kirche diese Stimmen vereinen, um einer zentralen Botschaft des Gospel Gehör zu verschaffen: Mehr Gerechtigkeit! Den Auftakt zur Aktion, die Tilman Henke, EED-Vorstand, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von „Brot für die Welt“, und Martin Bartelworth, Leiter der Creativen Kirche, eröffnen werden, bildet der Internationale Gospelkirchtentag vom 10. bis 12. September in Karlsruhe.mehr
Bielefeld / Wuppertal, 03.09.2010
Evangelische Kirchen fordern Wende in der Energiepolitik
Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) fordern die Bundesregierung auf, eine Wende in der Energiepolitik herbeizuführen. "Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken führen in eine gefährliche Sackgasse", heißt es einer gemeinsamen Erklärung zum ersten bundesweiten Ökumenischen Tag der Schöpfung am 3. September.mehr
Bonn, 03.09.2010
"Ökumenische Modenschau" auf Engagement-Gipfel
Anlass für die Modenschau war der "Engagement-Gipfel", zu dem Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel eingeladen hatte. Niebel versammelte rund 2.000 Entwicklungshelfer, Prominente, Politiker und Wirtschaftsvertreter zu einem Engagement-Gipfel am Bonner Hauptsitz seines Ministeriums.
EED und das katholische Hilfswerk Misereor präsentierten in Bonn die farbenfrohe Mode aus Entwicklungsprojekten beider Organisationen gemeinsam.mehr
Frankfurt, 02.09.2010
"Niebels entwicklungspolitische Konzeption ist nicht klar erkennbar"
EED- Vorstand Claudia Warning sieht unter Minister Dirk Niebel (FDP) noch keinen großen Wurf in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Warning bescheinigt Niebel aber Offenheit und Engagement für die Entwicklungshilfe. Mit der promovierten Geographin sprach epd-Redakteurin Elvira Treffinger.mehr
Essen, 30.08.2010
Menschenrechtsbündnis erinnert an die zahlreichen Verschwundenen in den Philippinen
Über 200 Personen sind zwischen 2001 und 2010 in den Philippinen verschwunden. Ihr Schicksal ist meist bis heute ungeklärt. Ihre Angehörigen warten seit Jahren auf ein Lebenszeichen. Anlässlich des Internationalen Tag der Verschwundenen am 30. August, macht das Aktionsbündnis Menschenrechte-Philippinen auf das Schicksal dieser Menschen und ihrer Angehörigen aufmerksam.mehr
Frankfurt, 26.08.2010
"Bei 20 Millionen Betroffenen ist klar, dass man helfen muss"
EED-Vorstand Claudia Warning bezweifelt, dass der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe in Pakistan mit demokratischen Fortschritten einhergehen wird. "Es ist schwer abzuschätzen, inwieweit die Regierenden durch solch ein Unglück gefordert werden, sich wirklich für die Menschen einzusetzen", sagte Warning in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur epd. "Ich habe vielmehr die Sorge, dass Seelenfänger aller Art am Werk sind, die nur Vorteile für ihre Parteigänger herausschlagen wollen", fügte die promovierte Geografin hinzu.mehr
Port Moresby, 09.08.2010
Ressourcenreichtum in Papua-Neuguinea soll Bevölkerung nützen
Von 28. Juli bis 8. August hat der Beirat Internationale Programme des EED Partnerorganisationen in Papua-Neuguinea besucht. Am 15. Juli 2009 wurde dort ein Regionalbüro von EED und „Brot für die Welt“ eröffnet. „Die engere Begleitung durch das Büro vor Ort wird von den Partnern des EED sehr geschätzt. In einem Land, das in vielen Bereichen noch am Beginn von Entwicklungsprozessen steht, ist dies besonders wichtig“, sagt Bernhard Dinkelaker, Generalsekretär des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland und Vorsitzender des Beirats.mehr
Bonn, 05.08.2010
EU-Agrargelder für Kernfusion, aber nicht zur Hungerbekämpfung
Der Bau des experimentellen Kernfusionsreaktors ITER soll eine tüchtige Finanzspritze aus Agrargeldern erhalten: ganze 400 Millionen Euro will die Europäische Kommission aus der eisernen Reserve des EU-Agrarhaushalts für 2010 hierfür zweckentfremden. „Die Europäische Kommission widmet erneut Agrargelder für nicht-landwirtschaftliche Zwecke um. Als vor zwei Jahren ungenutzte Gelder aus dem EU-Agrarhaushalt für die Linderung der Hungerkrise zur Verfügung gestellt werden sollten, die durch überhöhte Weltmarktpreise ausgelöst wurde, wurden haushaltsrechtliche Gründe vorgeschoben, um das Anliegen zu verweigern“, so EED-Agrarexperte Francisco Mari.mehr
Bogotá, 04.08.2010
Ecuador will zum Schutz des Urwalds auf Ölförderung verzichten
Zum Schutz des Regenwalds will Ecuador auf einen Teil der Erdölförderung verzichten, wenn es einen finanziellen Ausgleich dafür bekommt. Am Dienstag stimmte die Regierung in Quito einem Treuhandfonds zu und schloss eine Vereinbarung mit dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP). Danach soll die internationale Gemeinschaft in den kommenden 13 Jahren rund 2,7 Milliarden Euro aufbringen. Das ist etwa die Hälfte dessen, was die Förderung von 846 Millionen Barrel Öl im östlichen Amazonasgebiet in Ecuador voraussichtlich einbringen würde. Der EED hatte die Initiative im vergangenen Jahr in Deutschland mit der Broschüre "Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies" von Alberto Acosta unterstützt.mehr
Bonn, 02.08.2010
Zulassung einer Genmais-Sorte von Bayer zurückgezogen
Der Gerichtshof des brasilianischen Bundesstaates Paraná hat die Anbaugenehmigung für die gentechnisch veränderte Maissorte Liberty Link der Firma Bayer mit sofortiger Wirkung zurückgezogen. Geklagt hatten unter anderen die Nichtregierungsorganisationen AS-PTA und Terra de Direitos, beide Partner des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).mehr










