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Unterrichtsmaterialien zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland"
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Die Mehrheit der Armen in Entwicklungsländern ist nicht ausreichend gegen Krankheit oder Einkommensverluste geschützt. In der Februar-Ausgabe von "welt-sichten" wird der Frage nachgegangen, welche sozialen Sicherungssysteme Entwicklungsländer brauchen.
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Bonn / Stuttgart / Hannover, 15.02.2012

Deutscher Bildungsmedienpreis für Medienpaket "Hunger"

Saatgut in der DR Kongo
Bild vergrößern Saatgut in der DR Kongo
Das vom Evangelischen Entwicklungsdienst geförderte Multimediapaket zum Dokumentarfilm "Hunger" hat am Mittwoch den Deutschen Bildungsmedienpreis "digita 2012" erhalten. Die von der Eikon Media und dem Südwestrundfunk (SWR) produzierte DVD sei ein "vorbildliches Lernangebot zur intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung mit einem der brisantesten Probleme der Menschheit", schreibt die Jury in der Begründung. Die Auszeichnung wurde auf der didacta-Bildungsmesse in Hannover in der Kategorie "Allgemeinbildende Schule" in der Sparte "Sekundarstufe II" verliehen, wie der SWR mitteilte.
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Bonn / Stuttgart, 10.02.2012

Weltweiten Waffenhandel einschränken – Kirchliche Hilfswerke fordern strenge Auflagen

Waffenhandel beschränken!
Bild vergrößern Waffenhandel beschränken!
Die Hilfswerke „Brot für die Welt“ und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) haben strenge Auflagen für den internationalen Waffenhandel gefordert. Gemeinsam mit über 60 Kirchen und Organisationen in mehr als 30 Staaten erwarten beide Werke, dass der neue internationale Waffenhandelsvertrag (Arms Trade Treaty) umfänglich den Schutz der Zivilbevölkerung berücksichtigt. Das Abkommen müsse alle Waffengattungen einschließlich Kleinwaffen, Munition und Komponenten umfassen. Die Vorbereitungen für die UN-Vertragskonferenz im Juli laufen derzeit auf Hochtouren.
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Porto Alegre, 29.01.2012

Weltsozialforum endet mit Appell für gerechte Globalisierung

Demonstration beim Weltsozialforum
Bild vergrößern Demonstration beim WSF: Eine andere Welt ist möglich
Mit einem Appell für eine gerechtere Globalisierung ist am Sonntag das Weltsozialforum in Porto Alegre zu Ende gegangen. In ihrer Abschlusserklärung forderten die Aktivisten vor allem einen grundlegenden Wandel im Umgang mit der Umwelt, der die Lebensbedürfnisse aller Menschen berücksichtigen müsse. Der "grüne Kapitalismus", für den die Staatengemeinschaft beim UN-Umweltgipfel "Rio+20" im Juni werben wolle, sei kein Ausweg aus der derzeitigen Wirtschafts- und Umweltkrise.
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Bonn / Porto Alegre, 27.01.2012

Ein anderes Rio ist möglich

Neben der Zivilgesellschaft demonstriert auch die Occupy-Bewegung in Porto Alegre für einen anderen Rio+20-Gipfel
Bild vergrößern Neben der Zivilgesellschaft demonstriert auch die Occupy-Bewegung in Porto Alegre für einen anderen Rio+20-Gipfel
Bereits vor dem Ende des Sozialforums im brasilianischen Porto Alegre ist klar: Die Zivilgesellschaft der Welt will eine andere Rio+20-Konferenz als bislang von den Vereinten Nationen geplant. Partnerorganisationen des Evangelischen Entwicklungsdienstes forderten während des Forums, andere Schwerpunkte zu setzen und in der offiziellen Erklärung zu Rio+20. Themen wie Menschenrechte, Gerechtigkeit und kleinbäuerliche Landwirtschaft soll in den Vordergrund rücken. "Die Vorbereitungen zur Rio+20-Konferenz stehen bislang unter einem ungünstigen Stern: dem der Green Economy", sagt EED-Nachhaltigkeitsexperte Michael Frein. "Die Weltwirtschaft soll grüner, die natürlichen Ressourcen sollen effizienter genutzt werden, an der weltweiten Ungerechtigkeit soll sich aber anscheinend nichts ändern."
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Porto Alegre, 23.01.2012

Globalisierungskritik in Grün

Logo des Thematischen Weltsozialforums 2012
Von der Krise des Kapitalismus zur Green Economy: Tausende Globalisierungskritiker versammeln sich in dieser Woche in Südbrasilien zum Weltsozialforum. Sie diskutieren, feiern - und wollen den Regierenden Dampf machen: Für mehr soziale und ökologische Gerechtigkeit. Mit dem "Thematischen Sozialforum" bereiten sich zivilgesellschaftliche Gruppen auf den "Rio+20"-Gipfel im Juni vor. Der EED-Welthandelsexperte Michael Frein bezeichnet den bisherigen Entwurf der Abschlusserklärung des Rio-Gipfels als herbe Enttäuschung: "Gerechtigkeitsfragen bleiben außen vor".
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Aktuelle Eindrücke aus Porto Alegre im EED-Blog
Aktuelle Bilder aus Porto Alegre im EED-Flickr-Stream


Berlin, 21.01.2012

23.000 Menschen demonstrieren für neue Agrarpolitik

Claudia Warning am Redepult bei der Demonstration -Wir haben es satt-
Bild vergrößern Claudia Warning: Hunger dort bekämpfen, wo er herrscht!
Mehrere tausend Menschen haben zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin für einen Kurswechsel in der Agrarpolitik demonstriert. An dem Protestzug zum Kanzleramt unter dem Motto "Wir haben es satt" nahmen am Samstag rund 23.000 Menschen teil. Sie forderten eine ökologischere und gerechtere Landwirtschaft.

"Die EU muss die Länder des Südens darin bestärken, ihre eigene Produktion aufzubauen und durch Zölle zu schützen", forderte EED-Vorstand Claudia Warning. "Der Hunger lässt sich nur dort bekämpfen, wo er herrscht!"
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