Tim Kuschnerus als neuer Leiter des Berliner EED-Büros eingeführt
Bei einem Empfang in Berlin wurde Tim Kuschnerus als neuer Leiter des Berliner Büros des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und als Evangelischer Geschäftsführer der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig wurde auch Monika Huber verabschiedet. Sie übergab ihre Aufgaben als Entwicklungspolitische Beauftragte des Evangelischen Entwicklungsdienstes an Sieglinde Weinbrenner.mehr
München, 26.01.2010
Pelargonium-Patent widerrufen
Das Europäische Patentamt hat heute das Schwabe-Patent auf Pelargonium vollständig widerrufen. Damit wurde dem Einspruch der betroffenen lokalen Gemeinschaft aus Südafrika sowie der unterstützenden Nichtregierungsorganisationen stattgegeben. Dies ist ein großer Erfolg im Kampf gegen Biopiraterie.mehr
Bonn, 21.01.2010
In Nigeria sind soziale Konflikte eskaliert
Als am Donnerstag die Ausgangssperre zum ersten Mal seit Tagen aufgehoben wurde, blieben die Straßen in Jos in Zentralnigeria dennoch leer. «Wir haben nichts mehr zu essen im Haus, irgendwann müssen wir rausgehen», sagt ein Bewohner der Stadt, die seit Sonntag von Unruhen erschüttert wurde. Mehr als 200 Menschen starben. «Aber ich habe Angst, dass wieder geschossen wird.» Seinen Namen will der Christ lieber nicht genannt wissen.mehr
Genf, 21.01.2010
Peter Prove neuer Exekutivdirektor der Ecumenical Advocacy Alliance
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© EEA Peter Prove
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Bonn, 19.01.2010
Besorgnis über Aufflammen der Gewalt in Nigeria
Nach dem Ausbruch gewalttätiger Unruhen zwischen Christen und Muslimen in der zentralnigerianischen Stadt Jos haben die Behörden am Montag eine 24-stündige Ausgangssperre verhängt. Bei den Ausschreitungen sollen unbestätigten Berichten zufolge seit Sonntag 60 Menschen ums Leben gekommen sein. Augenzeugen berichten, Moscheen, Kirchen und Häuser seien in Brand gesteckt worden. Der Auslöser der Unruhen war zunächst unklar.mehr
Bonn, 19.01.2010
EED unterstützt Ratsvorsitzende Käßmann in Afghanistan Debatte
Anlässlich der von 18. bis 19. Januar in Bonn tagenden Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland unterstützt der EED die Forderungen nach „mehr Fantasie für den Frieden“ von Margot Käßmann. Zivile Mittel der Konfliktbearbeitung müssen militärischen vorgezogen werden.mehr
Berlin, 13.01.2010
Bäuerliche Landwirtschaft weltweit stärken
Bauernvertreter aus verschiedenen Kontinenten forderten in Berlin zu Beginn des „Global Forum for Food and Agriculture“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums Ministerin Ilse Aigner dazu auf, der blinden Exportorientierung und Liberalisierung eine Absage zu erteilen. Eine international verantwortliche Milchpolitik muss die regionalen Märkte weltweit stärken.mehr
Genf, 28.12.2009
"Konflikte sind blutende Wunden"
Der kirchliche Entwicklungsexperte John Nduna bezeichnet Korruption, Kriege und den Klimawandel als Haupthindernisse im Kampf gegen die Armut. "Konflikte wie in Somalia, im Sudan und zwischen Eritrea und Äthiopien sind blutende Wunden", sagte Nduna in Genf dem epd. Der Ökonom aus Sambia wird Generalsekretär des neuen Netzwerks kirchlicher Hilfsorganisationen, "ACT Alliance", das zum 1. Januar 2010 entsteht.mehr
Kopenhagen, 18.12.2009
Internationale Klimapolitik steht vor einem Scherbenhaufen
Bundeskanzlerin Merkel und die anderen Regierungschefs sind bei den Klimaverhandlungen nach Auffassung der evangelischen Hilfswerke „Brot für die Welt“, Diakonie Katastrophenhilfe und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) ihrer historischen Verantwortung nicht gerecht geworden. Die Folgen werden alle treffen, vor allem aber die armen und besonders schutzlosen Menschen in den schon heute besonders vom Klimawandel betroffenen Entwicklungsländern. Das beschworene Ziel, die Temperaturerwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen, wird mit der Kopenhagener Absichtserklärung nicht erreicht.mehr






