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Europa-Premiere

Filmplakat | (c) Velvet Film

Raoul Pecks vom EED unterstützter Film "Moloch Tropical" im Berlinale Special
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Neuerscheinung

Titel

Social Watch Report 2009

Internationaler Bericht zivilgesellschaftlicher Organisationen über den Fortschritt bei Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter fordert radikale Umkehr.
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Zeitschrift

Titelbild Ausgabe 02-2010 | © welt-sichten

Der Handel mit Menschen blüht. Weltweit werden Kinder, Frauen und Männer verkauft, um ihre Arbeitskraft auszubeuten oder sie zur Prostitution zu zwingen. Viele von ihnen lassen sich aufgrund falscher Versprechen freiwillig auf das Geschäft ein, um Not und Armut zu entkommen. Die aktuelle Ausgabe der Zeit­schrift welt-sichten hat den Schwerpunkt "Der Mensch als Ware".
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Berlin, 27.01.2010

Tim Kuschnerus als neuer Leiter des Berliner EED-Büros eingeführt

Monika Huber, Tim Kuschnerus, Sieglinde Weinbrenner (v.l.n.r.)
Bild vergrößern Monika Huber, Tim Kuschnerus, Sieglinde Weinbrenner (v.l.n.r.)
Bei einem Empfang in Berlin wurde Tim Kuschnerus als neuer Leiter des Berliner Büros des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und als Evangelischer Geschäftsführer der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig wurde auch Monika Huber verabschiedet. Sie übergab ihre Aufgaben als Entwicklungspolitische Beauftragte des Evangelischen Entwicklungsdienstes an Sieglinde Weinbrenner.
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München, 26.01.2010

Pelargonium-Patent widerrufen

Das Europäische Patentamt hat heute das Schwabe-Patent auf Pelargonium vollständig widerrufen. Damit wurde dem Einspruch der betroffenen lokalen Gemeinschaft aus Südafrika sowie der unterstützenden Nichtregierungsorganisationen stattgegeben. Dies ist ein großer Erfolg im Kampf gegen Biopiraterie.
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Bonn, 21.01.2010

In Nigeria sind soziale Konflikte eskaliert

Als am Donnerstag die Ausgangssperre zum ersten Mal seit Tagen aufgehoben wurde, blieben die Straßen in Jos in Zentralnigeria dennoch leer. «Wir haben nichts mehr zu essen im Haus, irgendwann müssen wir rausgehen», sagt ein Bewohner der Stadt, die seit Sonntag von Unruhen erschüttert wurde. Mehr als 200 Menschen starben. «Aber ich habe Angst, dass wieder geschossen wird.» Seinen Namen will der Christ lieber nicht genannt wissen.
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Genf, 21.01.2010

Peter Prove neuer Exekutivdirektor der Ecumenical Advocacy Alliance

Peter Prove
Peter Prove
Peter Prove wird neuer Exekutivdirektor des Globalen Ökumenischen Aktionsbündnisses (Ecumenical Advocacy Alliance). Das Bündnis mit Sitz in Genf umfasst etwa 70 Kirchen und kirchliche Einrichtungen aus aller Welt und führt in deren Auftrag Lobbyaktivitäten und weltweite Kampagnen zur Ernährungssicherung und die Bekämpfung von HIV/Aids durch. "Kirchen haben eine unvergleichliche Kompetenz für wirkungsvolle Advocacyarbeit", erklärt Peter Prove sein Interesse am Aktionsbündnis. "Ich werde alles daran setzen, die Bedeutung der kirchlichen Advocacy zu stärken. Sie hat Einfluss auf die Lebensbedingungen der Menschen, die überall auf der Welt an Ausgrenzung und Ungerechtigkeit leiden."
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Bonn, 19.01.2010

Besorgnis über Aufflammen der Gewalt in Nigeria

Nach dem Ausbruch gewalttätiger Unruhen zwischen Christen und Muslimen in der zentralnigerianischen Stadt Jos haben die Behörden am Montag eine 24-stündige Ausgangssperre verhängt. Bei den Ausschreitungen sollen unbestätigten Berichten zufolge seit Sonntag 60 Menschen ums Leben gekommen sein. Augenzeugen berichten, Moscheen, Kirchen und Häuser seien in Brand gesteckt worden. Der Auslöser der Unruhen war zunächst unklar.
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Bonn, 19.01.2010

EED unterstützt Ratsvorsitzende Käßmann in Afghanistan Debatte

Anlässlich der von 18. bis 19. Januar in Bonn tagenden Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland unterstützt der EED die Forderungen nach „mehr Fantasie für den Frieden“ von Margot Käßmann. Zivile Mittel der Konfliktbearbeitung müssen militärischen vorgezogen werden.
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Berlin, 13.01.2010

Bäuerliche Landwirtschaft weltweit stärken

Bauernvertreter aus verschiedenen Kontinenten forderten in Berlin zu Beginn des „Global Forum for Food and Agriculture“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums Ministerin Ilse Aigner dazu auf, der blinden Exportorientierung und Liberalisierung eine Absage zu erteilen. Eine international verantwortliche Milchpolitik muss die regionalen Märkte weltweit stärken.
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Genf, 28.12.2009

"Konflikte sind blutende Wunden"

John Nduna und Jill Hawkey
Bild vergrößern John Nduna und Jill Hawkey
Der kirchliche Entwicklungsexperte John Nduna bezeichnet Korruption, Kriege und den Klimawandel als Haupthindernisse im Kampf gegen die Armut. "Konflikte wie in Somalia, im Sudan und zwischen Eritrea und Äthiopien sind blutende Wunden", sagte Nduna in Genf dem epd. Der Ökonom aus Sambia wird Generalsekretär des neuen Netzwerks kirchlicher Hilfsorganisationen, "ACT Alliance", das zum 1. Januar 2010 entsteht.
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Kopenhagen, 18.12.2009

Internationale Klimapolitik steht vor einem Scherbenhaufen

Bundeskanzlerin Merkel und die anderen Regierungschefs sind bei den Klimaverhandlungen nach Auffassung der evangelischen Hilfswerke „Brot für die Welt“, Diakonie Katastrophenhilfe und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) ihrer historischen Verantwortung nicht gerecht geworden. Die Folgen werden alle treffen, vor allem aber die armen und besonders schutzlosen Menschen in den schon heute besonders vom Klimawandel betroffenen Entwicklungsländern. Das beschworene Ziel, die Temperaturerwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen, wird mit der Kopenhagener Absichtserklärung nicht erreicht.
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