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Aktuelles

Comenius-EduMedia Preis für „Unterwegs in die Zukunft“ und „Taxi – eine Nacht in Buenos Aires“
(Berlin, 28.06.2010) Die beiden Produktionen der EED Arbeitsstelle Film „Unterwegs in die Zukunft“ und „Taxi – Eine Nacht in Buenos Aires“ wurden am 25. Juni von der Gesellschaft für Pädagogik und Information mit der Comenius-EduMedia-Auszeichnung als exemplarische Bildungsmedien ausgezeichnet.
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"Eisenfresser" gewinnt Grimme-Preis
(Bonn, 11.03.2010) In der Kategorie Information und Kultur erhält Shaheen Dill-Riaz einen Preis für die Dokumentation "Eisenfresser" (BR/ARTE/RBB). In dem Film über Saisonarbeiter in Bangladesch, die die ausgemusterten Schiffe der Industrieländer abwracken, werde deutlich, "dass das Wort Wohlstandsmüll eine ziemlich brutale Verharmlosung dessen ist, was wir da den Menschen in Bangladesch zumuten", urteilte die Jury.
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Europa-Premiere von "Moloch Tropical" im Programm der 60. Berlinale
(Stuttgart, 25.01.2010) Raoul Pecks vom EED unterstützter Film im Berlinale Special
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Neu erschienen - DVD "Unterwegs in die Zukunft"
(Bonn, 15.09.2009) Die DVD „Unterwegs in die Zukunft“ enthält 12 Filme zum Thema „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“. Sie möchte mit ihrem Filmangebot zu der Debatte um ein „Zukunftsfähiges Deutschland“ beitragen. Dazu greift sie Themen, Analysen und Problemanzeigen der Studie im Spiegel aktueller Filme auf und beleuchtet diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Auf der DVD findet sich ebenso umfassendes pädagogisches Begleitmaterial.
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Eine-Welt-Filmpreis NRW an Christa Graf verliehen
(Köln, 18.06.2009) Christa Graf war gerührt: „Diese Auszeichnung gibt mir erneut das Gefühl, dass die harte Arbeit an dem Film Sinn gemacht hat." Die Regisseurin des EED-geförderten Films „Memory Books" sagte, sie habe sich mit dem Filmprojekt „in etwas reinbegeben, was viel Kraft gekostet hat", und was jetzt ein Teil von ihr sei. Am 17. Juni überreichte Armin Laschet, NRW-Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration im Kölner Media Park den Eine-Welt-Filmpreis NRW an die diesjährigen Preisträger.
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Weitere Meldungen

Memory Books - Damit du mich nie vergisst...


(21.04.2008) Memory Books beschreibt in großartigen und bewegenden Bildern das Leben aidskranker Mütter in Uganda, die zusammen mit ihren Kindern Erinnerungsbücher schreiben. Memory Books ist ein Film über ein unkonventionelles Projekt, aus dem neue Hoffnung und Stärke erwächst. „Mit welcher Würde diese Frauen ihrer Krankheit und dem Tod begegnen, hat mich tief beeindruckt“, sagt Wilfried Steen vom Evangelischen Entwicklungsdienst. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) hat den deutsch-ugandischen Film gefördert. Der Film läuft zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember um 21 Uhr auf Arte.
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Im Schein der Öllampe putzen sich Dennis und Chrissi jeden Abend die Zähne. Sehr gewissenhaft achtet der 10-Jährige dabei auf seine kleine Schwester. Die beiden sind Vollwaisen: zwei von etwa 2 Millionen Aidswaisen Ugandas. In dem Ostafrikanischem Land ist daher ein besonderes Projekt entstanden: „Memory Books“, Erinnerungsbücher. Offen und ehrlich, gleichzeitig aber auch sehr sensibel wird den Kindern nahe gebracht, dass sie bald auf sich alleine gestellt sein werden. Eltern und Kinder finden in dem gemeinsamen Prozess des Erinnerns und Schreibens unerwartete Stärke und Trost. Später werden die entstandenen Bücher den wohl wichtigsten Leitfaden im Leben der Kinder bilden.

„Wir blättern oft in unserem Erinnerungsbuch“, sagt Dennis. „Als wir daran geschrieben haben, hat Mama immer gesagt, dass das Buch uns irgendwann einmal helfen würde. Heute weiß ich, was sie damit gemeint hat. Es hilft uns dabei, uns an all die guten Dinge zurück zu erinnern, die sie für uns gemacht hat. Wenn wir darin lesen, ist es, als würde sie zu uns sprechen“.

Memory Books wurde von der FBW zum “Dokumentarfilm des Monats” gewählt und erhielt das Prädikat “besonders wertvoll”. Auf dem FIPA Filmfest Biarritz erhielt der Film den “Grand Prix des Jeunes Europèens” und wurde in die Shortlist des Deutschen Filmpreises 2008 „Bester Dokumentarfilm“ aufgenommen. Der Film wurde von der Kick Film GmbH in Zusammenarbeit mit ZDF/arte produziert.

Henning Mankell: Diese Erinnerungsbücher, diese kleinen Hefte mit eingeklebten Bildern und Texten, von Menschen geschrieben, die kaum das Alphabet beherrschen, könnten sich in vielerlei Hinsicht als die wichtigsten Dokumente unserer Zeit erweisen.

Filmbewertungsstelle Wiesbaden: Prädikat besonders wertvoll: Memory Books gehört fraglos zu den besten Dokumentationen, die aktuell produziert wurden (...) zu einem der sonst so gerne grundlos herbeigeredeten wirklich “wichtigen Filme”.