Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI)
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Land:
Palästinensiche Gebiete und Israel Partner:
Ökumenischer Rat der Kirchen Ziel:
Das Projekt soll die einheimischen Kirchen und ihre Friedensarbeit stärken und zur Einhaltung von Menschenrechten und Internationalem Recht beitragen. |
Im Rahmen der Dekade zur Überwindung der Gewalt hat der Ökumenische Rat der Kirchen ein Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI) ins Leben gerufen: EAPPI. Damit wollen die Kirchen Freiwillige gewinnen, die für drei Monate gewaltfreie israelische und palästinensische Aktionen begleiten. Vorausgegangen war der dringende Ruf der Kirchen in Jerusalem nach internationaler Solidarität. Die ökumenischen Begleiter und Begleiterinnen zeigen durch ihre Anwesenheit, dass die Kirchen weltweit mit den Menschen der Region verbunden sind. Außerdem sollen sie informieren: Ihre Berichte machen auf die täglichen Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Sie erzählen, wie sich Menschen auf beiden Seiten bemühen, Gewalt zu beenden und Zeichen der Hoffnung zu sein.
EA's, die am Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI) teilnehmen, leben für drei Monate mit den Menschen vor Ort zusammen. Sie arbeiten in Teams mit der örtlichen Bevölkerung, Kirchen und kirchlichen Institutionen oder Nichtregierungsorganisationen zusammen, die sich für eine gerechte Lösung des Israel-Palästina-Konflikts einsetzt.
Freiwillige begleiten beispielsweise Schülerinnen und Schüler zur Schule und Kranke ins Krankenhaus. Sie schützen sie durch ihre gewaltfreie Präsenz. In Absprache mit dem Koordinationsbüro des Weltkirchenrats in Jerusalem können sie an gewaltfreien Widerstandsaktionen von palästinensischen und israelischen Gruppen teilnehmen. Und sie haben die Möglichkeit, Menschenrechtsverletzungen und Verstöße gegen internationales Recht zu notieren.
Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht in der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, besonders nach der Rückkehr.
Das Koordinationsbüro des Weltkirchenrats in Jerusalem organisiert und koordiniert den Einsatz, bereitet die Freiwilligen vor Ort vor und begleitet sie.
Ziele des Dienstes
- die weltweite christliche Verbundenheit für eine gerechte und gewaltfreie Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes bezeugen
- die einheimischen Kirchen und ihre Friedensarbeit stärken
- Solidarität mit palästinensischen und israelischen Friedensaktivisten zum Ausdruck bringen
- Zur Deeskalation beitragen, um die Brutalität und Gewalt gegen Zivilisten zu beenden
- zur Einhaltung von Menschenrechten und Internationalem Recht beitragen
- das internationale öffentliche Bewusstsein über die Gewalt der Besatzung schärfen
- die öffentliche Berichterstattung in Deutschland ergänzen
- aktiv bezeugen, dass gewaltfreier Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden möglich ist.
Interessierte können sich über das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS), das Berliner Missionswerk (BMW) und die katholische Friedensbewegung Pax Christi als EA (Ecumenical Accompanier) bewerben. Die Beteiligung deutscher EA's am EAPPI liegt in der Verantwortung dieser Organisationen und wird unterstützt durch den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), Brot für die Welt , das Evangelische Missionswerk (EMW), die katholische Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), andere kirchliche Stellen und Spenden.
Pressemitteilung vom 13.06.2006: Sühnen oder Frieden schaffen?
Infoflyer Begleitung und Hoffnung
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Last Update: 30.01.2012 16:25:35 |
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