Blog
Die EED-Delegierten berichteten vom 25.-29. Januar vom Weltsozialforum in Porto Allegre
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Neuerscheinung
Unterrichtsmaterialien
zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland"
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EED-Website zu Rio+20
Wachstumskritik
Darf´s ein bisschen mehr sein?
Autorinnen und Autoren aus Süd und Nord stellen sich der Wachstumsgesellschaft und der Frage nach ihrer Überwindung
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Kurz gefasst
Wegmarken für einen Kurswechsel
Eine Zusammenfassung der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt"
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Aktuelles
Einladung zum McPlanet.com Kongress 2012
(Bonn, Berlin, 03.02.2012) Vom 20. – 22. April 2012 wird an der Technischen Universität Berlin bereits die fünfte Auflage des McPlanet.com-Kongress stattfinden. Im Vorfeld der Rio+20 Konferenz, die im Juni in Brasilien stattfindet, soll unter dem Motto "Too BIG to Fail - Es gibt keinen Planeten B" kritisch Bilanz gezogen werden von 20 Jahren internationaler Umwelt- und Entwicklungspolitik, Konzepte hinterfragt und Alternativen diskutiert werden. Der Kongress soll zum Handeln und Einmischen anregen. Es werden ca. 1500 Teilnehmende erwartet.
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Weltsozialforum endet mit Appell für gerechte Globalisierung
(Porto Alegre, 29.01.2012) Mit einem Appell für eine gerechtere Globalisierung ist am Sonntag das Weltsozialforum in Porto Alegre zu Ende gegangen. In ihrer Abschlusserklärung forderten die Aktivisten vor allem einen grundlegenden Wandel im Umgang mit der Umwelt, der die Lebensbedürfnisse aller Menschen berücksichtigen müsse. Der "grüne Kapitalismus", für den die Staatengemeinschaft beim UN-Umweltgipfel "Rio+20" im Juni werben wolle, sei kein Ausweg aus der derzeitigen Wirtschafts- und Umweltkrise.
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Ein anderes Rio ist möglich
(Bonn / Porto Alegre, 27.01.2012) Bereits vor dem Ende des Sozialforums im brasilianischen Porto Alegre ist klar: Die Zivilgesellschaft der Welt will eine andere Rio+20-Konferenz als bislang von den Vereinten Nationen geplant. Partnerorganisationen des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) forderten während des Forums, andere Schwerpunkte zu setzen und in der offiziellen Erklärung zu Rio+20. Themen wie Menschenrechte, Gerechtigkeit und kleinbäuerliche Landwirtschaft soll in den Vordergrund rücken.
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Globalisierungskritik in Grün
(Porto Alegre, 23.01.2012) Von der Krise des Kapitalismus zur Green Economy: Tausende Globalisierungskritiker versammeln sich in dieser Woche in Südbrasilien zum Weltsozialforum. Sie diskutieren, feiern - und wollen den Regierenden Dampf machen: Für mehr soziale und ökologische Gerechtigkeit. Mit dem "Thematischen Sozialforum" bereiten sich zivilgesellschaftliche Gruppen auf den "Rio+20"-Gipfel im Juni vor. Der EED ist dabei.
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Nicht fordern, umsetzen!
(Stuttgart/ Bonn, 08.11.2011) Der Einkauf von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau oder Fairem Handel ist für die evangelischen Kirchen noch immer ein Randthema. Nach einer Studie von „Brot für die Welt“ und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) werden kaum zehn Prozent der jährlichen Beschaffungssumme in Kirchen und Diakonie für diese Produkte ausgegeben. Trotz gegenteiliger Beschlüsse setzen kirchliche Einrichtungen ihre Marktmacht bislang kaum zugunsten ökologischer und fairer Nahrungsmittelproduktion ein.
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Weitere Meldungen
Zukunftsfähiges Deutschland
Zukunft fair teilen
Klimachaos, Ressourcenkrise, Gerechtigkeitslücke – die Probleme einer globalisierten Welt halten für Deutschland immense Herausforderungen bereit. Wie können weniger Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben werden, wie ist ressourcenleichtes Wirtschaften möglich, wie kann ein sozialer Ausgleich zwischen Nord und Süd erfolgen?
Offensichtlich ist: die alten Rezepte taugen nicht für Zukunftsfähigkeit. Ein anderes Wirtschaften ist erforderlich, ein Wirtschaften, das die natürlichen Grenzen unseres Ökosystems akzeptiert. Es ist unabdingbar, dass Ressourcen effizienter genutzt werden. Wenn allerdings alle Menschen den gleichen Anspruch auf Naturnutzung haben sollen, bedeutet dies für die Reichen auch, abzugeben und zu teilen.
Der Markt allein ist diesen Herausforderungen offensichtlich nicht gewachsen. Deshalb muss die Politik die richtigen Anreize geben, um die Wirtschaftsdynamik innerhalb ökologischer Leitplanken zu halten. Besser, anders, weniger, so lautet die Faustformel für ein Zukunftsfähiges Deutschland.
Die Kurzfassung und die zentrale Projekthomepage geben einen Einblick in die Studie des Wuppertal Instituts, die von Brot für die Welt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz und dem EED herausgegeben wird. Die Studie wurde am 14. Oktober 2008 in Berlin vorgestellt.
Das Buch ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich (660 Seiten, € 14,95). Außerdem kann es bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt werden.
Materialien für die Bildungs- und Informationsarbeit:
Der EED unterstützt die Bildungs- und Informationsarbeit zum "Zukunftsfähigen Deutschland" mit einem Förderschwerpunkt.
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