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Neuerscheinung

FriEnt Berichte 2009 - 2010



Die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung berichtet über ihre Arbeit und das Engagement ihrer Mitglieder.
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Aktuelles

"Keine Rüstungsexporte an repressive Regime"
(Bonn / Berlin, 12.12.2011) Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) forderte bei der Vorstellung ihres jährlichen Rüstungsexportberichtes vor der Bundespressekonferenz in Berlin, Konsequenzen aus den verheerenden Auswirkungen der Waffenlieferungen an autoritäre und repressive Regime im arabischen Raum zu ziehen, wie sie während der ersten Hälfte des Jahres 2011 im Kontext der arabischen Auf- und Umbrüche drastisch zu Tage getreten seien.
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„Keine Waffen an Staaten, die Menschen- und Bürgerrechte verletzen“
(Bonn / Stuttgart, 08.12.2011) „Brot für die Welt“ und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) fordern die Bundesregierung anlässlich des Tags der Menschenrechte auf, sich für einen umfassenden und effektiven Waffenhandelsvertrag der Vereinten Nationen einzusetzen. „Der beste Beweis für ein glaubwürdiges Engagement der Bundesregierung wäre ein gesetzliches Verbot von Waffenexporten in Staaten, in denen die Menschen- und Bürgerrechte verletzt werden“, erklärte Julia Duchrow, Leiterin des Menschenrechtsreferats von „Brot für die Welt“. Im vergangenen Jahr hat die deutsche Ausfuhr von Kriegswaffen laut Rüstungsexportbericht um 60 Prozent zugenommen.
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PeaceNet“-Treffen in Uppsala
(Bonn, 30.11.2011) Schutzverantwortung in Krisen, Landgrabbing und Konflikt sowie Hunger und Dürre am Horn von Afrika standen auf der Agenda des diesjährigen „PeaceNet“-Treffens, einem Netzwerk aus protestantischen und katholischen europäischen Hilfswerken. Auf Einladung des schwe-dischen ökumenischen Friedensinstituts „Life and Peace Institute/LPI“ trafen sich vom 12. bis 14. Oktober Vertreterinnen und Vertreter aus sieben skandinavischen und west-europäischen Hilfswerken in der schwedischen Friedens-Stadt Uppsala.
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Somalia: Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung
(Bonn, 24.11.2011) Wegen der Eskalation der Kriegshandlungen in Somalia durch den Einmarsch kenianischer und äthiopischer Truppen fordern kirchliche Hilfswerke die Rückkehr zu politischen Lösungsstrategien. „Es ist erschreckend, dass in den internationalen Gremien nur noch über militärische Strategien beraten wird“, sagt Claudia Warning, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und Vorsitzende des Beratungsausschusses Horn von Afrika.
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EED berichtet über die Herausforderungen von Friedensarbeit in Wahlzeiten
(Bonn 21.10.2011) Soeben erschienen ist das sechste Heft der ZFD/EED Reihe „Building Peace“/„Construire La Paix“ in Englisch und Französisch zum Thema Friedensarbeit und Wahlen. In Beiträgen aus Sierra Leone, der DR Kongo, Kamerun, Uganda und zur Elfenbeinküste gehen die Autorinnen und Autoren den besonderen Herausforderungen von Friedensarbeit im Umfeld von Wahlprozessen nach.
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Weitere Meldungen

Ziviler Friedensdienst (ZFD)


10 Jahre Ziviler Friedensdienst! Gerechtigkeit und Friedensförderung sind seit jeher zentrale Aufgabenfelder christlicher Entwicklungszusammenarbeit. Aus vereinzelten Vermittlungen hat sich 1999 der Programmbereich Friedensfachdienst entwickelt, der den Grundstein legte für die Beteiligung des EED am Programm "Ziviler Friedensdienst".

ZFD-Logo

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) wurde 1999 von der Bundesregierung und den Friedens- und Entwicklungsdiensten eingerichtet. Die inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Zivilen Friedensdienstes wurden unter Beteiligung der Träger festgelegt (BMZ spezial 006/August1999).
Die Bundesregierung fördert den Zivilen Friedensdienst als Teil ihres Schwerpunktes im Bereich Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung (BMZ Spezial 017/2000).

Mit dem Zivilen Friedensdienst baute der EED ein zusätzliches Instrument der personellen Förderung auf.

Ziel des ZFD ist, lokale Trägerorganisationen in Krisenregionen zu unterstützen, die

  • den Ausbruch gewaltsamer Konflikte zu verhindern suchen (Krisenprävention)
  • zu einer Stärkung friedlicher Konfliktbeilegung beitragen (Gewaltminderung) 
  • durch den Aufbau friedensfördernder Strukturen eine langfristige Friedenssicherung unterstützen (Konfliktnachsorge).

Wichtige Anliegen der Arbeit sind

  • die Stärkung von lokalen Friedenspotenzialen 
  • Beiträge zur Versöhnung und zum Wiederaufbau
  • die Beobachtung und Förderung der Menschenrechts- und Demokratiesituation
  • vertrauensschaffende Maßnahmen zwischen Angehörigen von Konfliktparteien
  • die Vermittlung bei Konflikten zwischen Angehörigen von Interessengruppen, Ethnien oder Religionen 
  • die Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen auf kommunaler Ebene.

Förderlogo BMZDie Mittel für den ZFD sind Sondermittel des BMZ.

Neben der Personalvermittlung stellt der ZFD Mittel zur Förderung der Partnerorganisationen zur Verfügung. Das BMZ entscheidet gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt über Anträge auf Projektförderung.

Da die ZFD-Mittel begrenzt sind, können nicht alle Anträge berücksichtigt werden. Der EED versucht in diesen Fällen, die Maßnahmen mit anderen Mitteln zu finanzieren. So erklärt sich, dass mehr Fachkräfte des EED Friedensfachdienst leisten als ZFD-Maßnahmen bewilligt wurden.

Hier finden Sie die Stellenangebote, die der EED vermittelt.

Der EED arbeitet zusammen mit den anderen Personaldiensten im Konsortium ZFD an der Weiterentwicklung des Instrumentes Ziviler Friedensdienst im Dialog mit dem BMZ.