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Aktuelles

Vorabmeldung: Bauern ohne Land
(Bonn / Phnom Penh, 09.02.2012) Landnahme durch Investoren ist eines der drängendsten Probleme für viele Menschen in Kambodscha. Laut Informationen von Partnerorganisationen des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED), sind bereits über 50 Prozent der nutzbaren Landfläche in der Hand privater Firmen. Gemeinsam mit Prälat Bernhard Felmberg, Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU sowie Mitglied im EED-Aufsichtsrat, informieren sich drei Abgeordnete des Bundestages bis zum 18. Februar bei EED-Partnern in Kambodscha über die Lage im Land. Bernhard Felmberg steht vor Ort für Interviews zur Verfügung.
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Engagement unter staatlicher Knute?
(Bonn / Frankfurt / Bangkok, 18.04.2011) In Kambodscha sorgt ein Gesetzesentwurf für heftigen Widerstand: Die Vorlage sieht vor, dass sich alle Menschenrechts-, Hilfs- und Bürgerorganisationen bei den Behörden registrieren müssen. Offiziell soll damit der Status nichtstaatlicher Initiativen geregelt werden. Tatsächlich aber sei das Ziel, die politische Kontrolle über gesellschaftliches Engagement massiv zu erhöhen, kritisieren zahlreiche einheimische und internationale Organisationen. Sie fordern die Regierung in Phnom Penh auf, den Entwurf in seiner jetzigen Form fallen zu lassen.
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Kambodscha plant Kontrollgesetz für NGOs
(Bonn / Aachen, 15.04.2011) Die kambodschanische Regierung steht kurz vor der Verabschiedung eines Gesetzes, das eine Registrierung aller in Kambodscha arbeitenden NGOs und Gruppen erzwingen soll. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und Misereor haben bereits im Januar die Bundesregierung in einem Brief aufgefordert, mäßigend auf die Regierung in Phnom Penh einzuwirken. "Wir erwarten Unterstützung aus der Politik, das Gesetz gefährdet die Arbeit vieler NGOs im Land", fasst Misereor-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon die Sorgen der beiden kirchlichen Entwicklungswerke zusammen.
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EU-Indien-Freihandelsabkommen mit neuer Qualität?
(Bonn / Dehli, 07.02.2011) Madhyam: Liberalisierung des Investitionsrechts bedroht Entwicklung
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Lobbyarbeit für indische Ureinwohner
(Bonn / Aachen, 21.12.2010) Obwohl Indien über eine relativ fortschrittliche Verfassung und Gesetzgebung verfügt, schließt die indische Gesellschaft große Bevölkerungsteile wie Kastenlose, Ureinwohner (Adivasi) und Frauen von gleichberechtigter Teilhabe de facto aus. Die Privilegien einiger Weniger werden zunehmend gewaltsam verteidigt. Der soziale Protest wird dagegen oft kriminalisiert.
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Weitere Meldungen

Gemeindebasierte Aktionspläne zur Anpassung an den Klimawandel

Der EED-Partner "Coastal Development Partnership" (CDP) setzt sich für die Stärkung der lokalen armen und besonders verletzlichen Bevölkerung beim Aufbau von gemeindebasierten Methoden der Anpassung an den Klimawandel ein. Der Schwerpunkt liegt darauf, das lokale Wissen der Bevölkerung zu identifizieren, zu nutzen und Anpassungsstrategien an diesem Wissen zu orientieren. Im Rahmen des Projektes sollen diese Strategien auch umgesetzt werden.
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Ernährungssicherung ist Friedenssicherung

Bauern mit Reispflanzen im Feld |(c) Pasali Philippine Foundation (PPF) Mindanao stand jahrzehntelang im Zeichen der Kämpfe zwischen der muslimischen Befreiungsfront MILF und dem philippinischen Militär. Der Konflikt blockierte alle Entwicklung und bestimmte in den Dörfern den Alltag der drei dort ansässigen Bevölkerungsgruppen, der Moros, christlicher Siedler und der indigenen Lumads. Im Distrikt Palimbang gab es keine entwicklungspolitischen Initiativen, keine Investitionen und keine Wochenmärkte.
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Landrechte verteidigen in Kambodscha

Bulldozer planiert Reisfeld | © Michael Billanitsch / EED Fünf Quadratkilometer: Mehrere Soldaten mussten bereits ihr Leben lassen im Kampf um einen Zipfel Land, auf dem der ehemalige Hindu-Tempel Preah Vihaer im thailändisch-kambodschanischen Grenzgebiet steht. Ein Krieg wird um diese umgerechnet 500 Hektar geführt, während in anderen Teilen Kambodschas zehntausende Hektar von der Regierung an Agrarkonzerne und Bodenspekulanten zu sehr günstigen Konditionen langjährig verpachtet werden. Die Bauern, die dieses Land seit vielen Jahren bebauen, werden vertrieben.
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Reis in China: Umweltorganisation contra Gen-Lobby

Noch ernten die Bauern in China keinen genmanipulierten Reis. Dafür, dass dies so bleibt, setzt sich die unabhängige Umweltorganisation PEAC ein. Sie bezweifelt die These, dass Gen-Reis den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft vermindern kann. In einer Pilotuntersuchung am Beispiel transgener Baumwolle erwiesen sich Spekulationen, der Pestizidgebrauch könne bis zu 80 Prozent reduziert werden, als haltlos.
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Dem Frieden nachjagen

| (c) EED Frieden ist angewiesen auf eine gerechte Verteilung der Ressourcen, die Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen und den Schutz der natürlichen Grundlagen des Lebens. Dieser Frieden muss aus der jeweiligen Gesellschaft heraus wachsen. Der EED unterstützt seine Partner mit dem Zivilen Friedensdienst unter anderem in Kamerun, Israel, Sierra Leone, Kongo, Kambodscha, Mexiko, Kolumbien, Brasilien - insgesamt in 21 Ländern der Erde.
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Schule statt Kinderarbeit auf den Philippinen

Auf dem Schulweg | © Quidan Kaisahan Im Distrikt Murcia im Norden von Negros Occidental hat jedes fünfte Kind im Alter zwischen zwölf und siebzehn Jahren vorzeitig die Schule abgebrochen, weil es arbeiten gehen muss. Ein Programm der EED-Partnerorganisation Quidan Kaisahan (QK) unterstützt Jugendliche mit abgebrochener Schulbildung nachträglich einen Schulabschluss zu machen.
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