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Aktuelles

Menschenrechtsbündnis erinnert an die zahlreichen Verschwundenen in den Philippinen
(Essen, 30.08.2010) Über 200 Personen sind zwischen 2001 und 2010 in den Philippinen verschwunden. Ihr Schicksal ist meist bis heute ungeklärt. Ihre Angehörigen warten seit Jahren auf ein Lebenszeichen. Anlässlich des Internationalen Tag der Verschwundenen am 30. August, macht das Aktionsbündnis Menschenrechte-Philippinen auf das Schicksal dieser Menschen und ihrer Angehörigen aufmerksam.
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"Bei 20 Millionen Betroffenen ist klar, dass man helfen muss"
(Frankfurt, 26.08.2010) EED-Vorstand Claudia Warning bezweifelt, dass der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe in Pakistan mit demokratischen Fortschritten einhergehen wird. "Es ist schwer abzuschätzen, inwieweit die Regierenden durch solch ein Unglück gefordert werden, sich wirklich für die Menschen einzusetzen", sagte Warning in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur epd.
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Ressourcenreichtum in Papua-Neuguinea soll Bevölkerung nützen
(Port Moresby, 09.08.2010) Von 28. Juli bis 8. August hat der Beirat Internationale Programme des EED Partnerorganisationen in Papua-Neuguinea besucht. Am 15. Juli 2009 wurde dort ein Regionalbüro von EED und „Brot für die Welt“ eröffnet. „Die engere Begleitung durch das Büro vor Ort wird von den Partnern des EED sehr geschätzt. In einem Land, das in vielen Bereichen noch am Beginn von Entwicklungsprozessen steht, ist dies besonders wichtig“, sagt Bernhard Dinkelaker, Generalsekretär des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland und Vorsitzender des Beirats.
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Flutkatastrophe in Pakistan
(Herne, 08.08.2010) Fürbitten zum zehnten Sonntag nach Trinitatis
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Unerwartet positiver Verlauf der Wahlen in den Philippinen
(Bonn, 28.06.2010) „Is the May election designed to fail?“, so begann unser Artikel über die Stimmungslage im Vorfeld der Wahlen. Diese pessimistische Grundtendenz wurde vor allem von den meisten philippinischen Medien verbreitet und führte zu einer allgemeinen Verunsicherung im Lande. Aus heutiger Sicht hat sich dieses negative Szenario nicht bestätigt. Trotz zahlreicher technischer Probleme wurden die Wahlen mit wenigen Ausnahmen im ganzen Land ordnungsgemäß durchgeführt.
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Weitere Meldungen

Philippinen


Der EED und seine Vorgängerorganisationen fördern seit über 40 Jahren Entwicklungsprogramme in den Philippinen.

Programmschwerpunkte
Zu Zeiten der Marcos-Diktatur war es wichtig, die Partner in ihrem Kampf um eine demokratische Gesellschaft zu unterstützen. Heute steht der Aufbau der Zivilgesellschaft im Vordergrund. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage und aufgrund gewachsener Partnerbeziehungen sind die Philippinen ein Schwerpunktland der EED-Förderung - finanziell und personell.

Die Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Sicherung des Zugangs zu Ressourcen. Dazu gehören
    - Nahrungsmittelsicherung und nachhaltige Landwirtschaft
    - Umsetzung der Agrarreform
    - Erhalt der Biodiversität und des traditionellen Wissens
  • Sicherung eines stabilen Einkommens für städtische und ländliche Armengruppen
  • Stärkung der Zivilgesellschaft, Einhaltung der Menschenrechte und Förderung von Frieden und Formen friedlicher Konfliktbewältigung
  • Förderung innovativer Entwicklungsmodelle in verschiedenen Bereichen, z.B. im Gesundheitssektor, im Kommunikationsbereich und bei der Arbeit mit straffälligen Jugendlichen
  • Kapazitätsbildung und Trägerstrukturförderung.

Die meisten Programme sind als längerfristige Entwicklungsprozesse angelegt. Bei den Kooperationen handelt es sich deshalb oft um Langzeitpartnerschaften.

Die finanzielle Förderung konzentriert sich auf

  • Nord-Luzon
  • ausgewählte Regionen in Zentral- und Süd-Luzon
  • Visayas
  • Mindanao (begrenzte Förderung von Programmen)
  • Manila (begrenzte Förderung von z.T. nationalen Programmen)

Die regionale Konzentration ist mit Brot für die Welt abgestimmt. Sie gilt nicht für die personelle Förderung, die landesweit erfolgt.

Förderung der Advocacy-Arbeit von indigenen Gruppen
Dies ist ein besonderer Schwerpunkt, an dem sich 14 EED-Partner aus verschiedenen Regionen des Landes beteiligen.

Inhaltlicher Focus ist:

  • Erhalt der Biodiversität
  • Wahrung von traditionellen Kenntnissen
  • Sicherstellung der Rechte über traditionelle Ressourcen in den Lebensbereichen indigener Gruppen

Der EED fördert die Intensivierung, Bündelung und Vernetzung der Advocacy-Arbeit sowie Kapazitätsbildung und die Entwicklung neuer Instrumente.

Partner
Der EED unterstützt rund 40 Partner. Hierzu gehören

  • Kirchen und kirchennahe Organisationen wie die UCCP und die zur UCCP gehörenden Schulen, die Episcopal Church, die Philippine Independent Church, Southern Christian College, College of Maasin, Concord, Institute for Religion and Culture Philippines (IRCP), Resources for the Blind
  • Nichtregierungsorganisationen wie CWERC, Kaduami, PDI, UPICOB, CERNET, FARDEC, Pagbag-O, PETA.

Umfang der Projektkooperation:

  • 2002: 18 neu bewilligte Projekte mit zusammen 3.284.598 Euro
  • 2003: 16 neu bewilligte Projekte mit zusammen 2.302.200 Euro
  • 2004: 9 neu bewilligte Projekte mit zusammen 1.916.000 Euro
  • 2005: 15 neu bewilligte Projekte mit zusammen 3.206.000 Euro

Im Bereich personeller Vermittlung waren unter Vertrag:

  • 2002: 4 Fachkräfte
  • 2003: 5 Fachkräfte
  • 2004: 5 Fachkräfte
  • 2005: 5 Fachkräfte