Kamerun: Neue Hoffnung für Mädchen und Frauen
Für Sidaouta, eine zwanzigjährige Frau aus Nordkamerun, war die Situation verzweifelt: Nach einer unehelichen Schwangerschaft wurde sie aus Ihrer Familie und ihrem Dorf ausgeschlossen, ihr Leben stand vor einem Abgrund. Hilfe fand sie bei „Saare Tabitha“, dem Mädchenausbildungszentrum der Baptistenkirche in Kamerun. Die Sozialarbeiterinnen von Saare Tabitha konnten den Kindsvater überzeugen Unterhalt zu zahlen und bewegten den Vater dazu, seine Tochter wieder in Dorf und Gesellschaft aufzunehmen. Gemeinsam mit ihrem Kind blickt Sidaouta nun in eine bessere Zukunft. Unterstützt werden die Sozialarbeiterinnen dabei von der EED-Fachkraft Viviane Tassi Bela.mehr
Südafrika: Geschäfte machen geht auch anders
Glänzend saubere Gänge führen den Einkäufer entlang ausgedehnter Regalreihen. Voll gepackt sind sie mit einer großen Auswahl an Pflegeprodukten, leckeren Früchten und Lebensmitteln in ansprechenden Farben. Auch diese neue Filiale von Shoprite hält, was der Supermarktgigant seinen Kundinnen und Kunden verspricht: Ein angenehmes Einkaufserlebnis zu günstigsten Preisen. Was ahnungslose Bewohner in Malawi, Swasiland und Sambia tatsächlich zu einer wöchentlichen Einkaufszeremonie inspirieren mag, hat für die lokalen Landwirte existentielle Folgen. Das fand die EED-Partnerorganisation Bench Marks Foundation heraus. Sie nahm Shoprite genauer unter die Lupe. mehr
RIO liegt in Afrika
"Bei der Teilnahme an einer Fortbildung zum Thema 'Konflikte lösen in Ostkongo' wurde uns klar, dass wir dauerhaft nur etwas für den Frieden in der Region erreichen können, wenn es eine grenzüberschreitende Arbeit gibt", berichtet Odile Bulabula bei ihrem Besuch im EED. Es war die Geburtsstunde von RIO (Réseau d'Innovation Organisationelle), dem regionalen Entwicklungsbüro der Eglise du Christ au Congo (ECC) in Süd-Kivu, einer Partnerorganisation des EED.mehr
Gemeinsam unser Dorf entwickeln
Am Abend eines langen Tages gerät Luka Dakul ins Erzählen. Er schlüsselt auf mit welchen Methoden das Entwicklungsprogramm seiner Kirche gute Erfahrungen gemacht hat. Ihm geht es um die Prioritätensetzung. Wie kommen Dorfgemeinschaften dazu, angepasste Entwicklungsprojekte zu beginnen? „Üblicherweise fragen wir die verschiedenen Gruppen im Dorf um ihre Sicht. Was wird am nötigsten gebraucht? Männer, Frauen, Jugendliche und die Dorfältesten bilden sich getrennt ihre Meinung", führt er aus.mehr
Die Verrückten von Dodoma
"Die Leute bezeichneten uns als verrückt", sagt Raphael Chinolo und lächelt
dabei wie jemand, der es besser weiß. Auf jeden Fall hielten seine Nachbarn ihn und seine Frau
Jessica für durchgeknallt, als er vor zehn Jahren begann, auf seiner Shamba, seinem
Feld, einen drei Meter tiefen Gully zu "verschließen", eine dieser zahlreichen Erosionsrinnen,
die sich während der Regenzeit in reißende Wildwasser verwandeln
und die Felder wegfressen.mehr
Handwerk hat goldenen Boden
Justin Murhula legt den Handbohrer beiseite und wischt die frischen Späne weg. In dieses Loch wird er den Seitenspanner schrauben. Noch sieht der Rohbau aus wie eine Spielzeugattrappe, doch in drei Tagen wird er neben den blau- und rotgestrichenen E-Gitarren von der Werkstattdecke baumeln. Über ein Jahr ist es her, als er sich in der Gitarrenwerkstatt des Handwerkerausbildungszentrums CAPA im alten Industrieviertel von Bukavu zum ersten Mal neugierig umsah. „Ich wusste sofort, dass es das war, was ich lernen wollte“, erzählt der 20-Jährige mit leiser Stimme.mehr
Aufbau selbstverwalteter Krankenversicherungen in Uganda
In privaten und kirchlichen Krankenhäusern in Uganda müssen die Patientinnen und Patienten Teile der Behandlung aus eigener Tasche bezahlen. Auch wenn die Gebühren nach der wirtschaftlichen Situation der Kranken gestaffelt werden, können sich viele die Behandlung nicht mehr leisten. Seit 1999 baut die Organisation „Save for Health Uganda“ in den Distrikten Luwero, Nakaseke, Nakasongola und Bushenyi im Zentrum des Landes ein regionales Krankenversicherungssystem auf, dass hier Abhilfe schaffen soll.mehr
Dem Frieden nachjagen
Frieden ist angewiesen auf eine gerechte Verteilung der Ressourcen, die Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen und den Schutz der natürlichen Grundlagen des Lebens. Dieser Frieden muss aus der jeweiligen Gesellschaft heraus wachsen. Der EED unterstützt seine Partner mit dem Zivilen Friedensdienst unter anderem in Kamerun, Israel, Sierra Leone, Kongo, Kambodscha, Mexiko, Kolumbien, Brasilien - insgesamt in 21 Ländern der Erde.mehr
Krankenhaus Matema: Paradies und Hölle
Direkt am Ufer des imposanten Njassa-Sees steht das kleine lutherische Krankenhaus in Matema.
Der Ort sei Paradies und Hölle zugleich, berichteten deutsche Medizinstudierende
nach einem Praktikum. Die Landschaft mutet paradiesisch an, doch das Aids-Virus
bedeutet für die Kranken die Hölle. Heinke Schimanowski-Thomsen, eine vom EED vermittelte Ärztin, ist rund um die Uhr für die Kranken da.mehr
Beat it! - Informationsfernsehen gegen HIV/AIDS
In Südafrika ist fast jede fünfte Person mit HIV infiziert. Trotzdem fehlen häufig Informationen über die Krankheit AIDS und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Mit einer wöchentlichen Fernsehsendung klärt unser Partner CHMT die Bevölkerung auf.mehr
Zivile Hilfe im Kongo: Aufbau des Gesundheitssystems
Jeder Arzt ist ein Stück Hoffnung. Im Kongo ist ein Arzt oder eine Ärztin für elftausend Menschen zuständig. Da die meisten Ärzte in der Hauptstadt Kinshasa arbeiten, ist die medizinische Versorgung auf dem Land schlecht. Ein Projekt der Kirche Christi im Kongo hat Erfolge im Kampf gegen den Ärztemangel.mehr
Keine Chicken schicken
Viele Ställe stehen leer in Kamerun, weil Geflügelzüchter aufgeben mussten. Die Bürgervereinigung ACDIC arbeitet erfolgreich
gegen den Import von subventioniertem Hühnerfleisch aus der Europäischen Union und hilft einheimischen Geflügelzüchtern ihre
Produktion wieder aufzubauen. Der Evangelische Entwicklungsdienst unterstützt die Arbeit der Organisation in Kamerun und
setzt sich in Deutschland für den Stopp der Exportsubventionen ein.mehr
Gesundheitsstationen für den Südsudan
Während in anderen Teilen Sudans nach wie vor Bürgerkrieg herrscht, schweigen im Süden des Landes die Waffen. Mit dem Friedensabkommen vom Januar 2005 endete der längste Bürgerkrieg Afrikas, der seit der Unabhängigkeit des Landes 1955 nahezu ununterbrochen anhielt. Der Evangelische Entwicklungsdienst unterstützt seit 1997 den Aufbau von Gesundheitsstationen und die Ausbildung von Krankenpflegepersonal in dem kriegszerstörten Land.mehr
Wohin mit dem Müll?
In Benin hilft ein kirchlicher Dienst bei der Abfallentsorgung. Einer der Schwerpunkte des kirchlichen Sozial- und Entwicklungsdienstes Bethesda ist es, Kommunalverwaltungen in der Abfallentsorgung zu beraten. Mehr Recycling und der Aufbau einer wirtschaftlich selbsttragenden Müllabfuhr sind die Ziele. Das lindert nicht nur eines der wachsenden Umweltprobleme, sondern schafft auch Arbeitsplätze.mehr

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