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Hörspiele für den Frieden
(Bonn / Freetown, 10.02.2012) Was tun gegen wieder aufflammende Gewalt in Sierra Leone? Das kleine westafrikanische Land erholt sich nur mühsam von den Folgen des brutalen Bürgerkrieges, der das Leben von fünf Millionen Einwohnern zwischen 1991 und 2002 stark erschütterte. Mit Hörspielen zum Thema Frieden geht die Partnerorganisation des Evangelischen Entwicklungsdienstes, der „Sierra Leone Verband für Erwachsenenbildung“ (SLADEA), neue Wege, um Menschen für das Thema zu begeistern.
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Nigeria vor Eskalation des Konflikts
(Bonn / Abuja, 13.01.2012) Die anhaltenden Gewaltausbrüche in Nigeria führen zu einer Destabilisierung des politischen Systems im Land. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) warnte in Bonn vor einer Instrumentalisierung der Religionen im Konflikt und rief alle Parteien zu strikter Gewaltenthaltung auf. "Die sich vermengenden sozialen, politischen, ökonomischen und religiösen Konflikte müssen auf Basis der Menschenrechte und der Demokratie im Land gelöst werden", so Katja Hansen, Nigeria-Referentin im EED.
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Gewaltsame Landkonflikte fordern in Nigeria weitere Opfer
(Genf / Abuja, 02.01.2012) Nigeria ist zum Jahreswechsel erneut von Unruhen erschüttert worden. Bei Kämpfen zwischen verfeindeten ethnischen Gruppen im Osten des Landes wurden mindestens 50 Menschen getötet. Die Auseinandersetzungen haben ihre Ursache in Landkonflikten und hängen nicht mit der islamistischen Gruppe "Boko Haram" zusammen.
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Homosexualität im Widerstreit
(Bonn, 29.12.2011) Die Afrikareferate des EED haben sich am 5. Dezember 2011 mit der unterschiedlichen Bewertung von Homosexualität durch europäische und afrikanische Kirchen beschäftigt. „Es geht darum, dass der EED die Position seiner afrikanischen Partner ernst nimmt und diskussionsfähig ist“, fasste Karin Döhne die Absicht des Studientags zusammen. Werner Kahl, Studienleiter an der Missionsakademie Hamburg, stellte theologische Interpretationsmuster vor und warb für kultursensible Antworten.
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Mehr Demokratie wagen
(Freetown, 02.12.2011) Bei ihrem jährlichen Treffen fordern EED-Partnerorganisationen und andere Partner des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) aus Sierra Leone und Liberia mehr Engagement für die Demokratisierung beider Länder. Zudem verpflichteten sie sich zu unparteiischer Haltung in Bezug auf die abgeschlossenen Wahlen in Liberia und die kommenden in Sierra Leone.
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Hörspiele für den Frieden

Künstler unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei den Hörspielen | (c)EED (Bonn / Freetown, 10.02.2012) Was tun gegen wieder aufflammende Gewalt in Sierra Leone? Das kleine westafrikanische Land erholt sich nur mühsam von den Folgen des brutalen Bürgerkrieges, der das Leben von fünf Millionen Einwohnern zwischen 1991 und 2002 stark erschütterte. Mit Hörspielen zum Thema Frieden geht die Partnerorganisation des Evangelischen Entwicklungsdienstes, der „Sierra Leone Verband für Erwachsenenbildung“ (SLADEA), neue Wege, um Menschen für das Thema zu begeistern.
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Nigeria vor Eskalation des Konflikts

(Bonn / Abuja, 13.01.2012) Die anhaltenden Gewaltausbrüche in Nigeria führen zu einer Destabilisierung des politischen Systems im Land. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) warnte in Bonn vor einer Instrumentalisierung der Religionen im Konflikt und rief alle Parteien zu strikter Gewaltenthaltung auf. "Die sich vermengenden sozialen, politischen, ökonomischen und religiösen Konflikte müssen auf Basis der Menschenrechte und der Demokratie im Land gelöst werden", so Katja Hansen, Nigeria-Referentin im EED.
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Gewaltsame Landkonflikte fordern in Nigeria weitere Opfer

(Genf / Abuja, 02.01.2012) Nigeria ist zum Jahreswechsel erneut von Unruhen erschüttert worden. Bei Kämpfen zwischen verfeindeten ethnischen Gruppen im Osten des Landes wurden mindestens 50 Menschen getötet. Die Auseinandersetzungen haben ihre Ursache in Landkonflikten und hängen nicht mit der islamistischen Gruppe "Boko Haram" zusammen.
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Homosexualität im Widerstreit

Werner Kahl | (c) Hans Spitzeck / EED (Bonn, 29.12.2011) Die Afrikareferate des EED haben sich am 5. Dezember 2011 mit der unterschiedlichen Bewertung von Homosexualität durch europäische und afrikanische Kirchen beschäftigt. „Es geht darum, dass der EED die Position seiner afrikanischen Partner ernst nimmt und diskussionsfähig ist“, fasste Karin Döhne die Absicht des Studientags zusammen. Werner Kahl, Studienleiter an der Missionsakademie Hamburg, stellte theologische Interpretationsmuster vor und warb für kultursensible Antworten.
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Mehr Demokratie wagen

(Freetown, 02.12.2011) Bei ihrem jährlichen Treffen fordern EED-Partnerorganisationen und andere Partner des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) aus Sierra Leone und Liberia mehr Engagement für die Demokratisierung beider Länder. Zudem verpflichteten sie sich zu unparteiischer Haltung in Bezug auf die abgeschlossenen Wahlen in Liberia und die kommenden in Sierra Leone.
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Deutschland muss bei Klimagipfel Führungsrolle übernehmen

(Durban, 02.12.2011) Der Evangelische Entwicklungsdienst verlangt eine klare Führungsrolle Deutschlands beim Weltklimagipfel in Durban. "Bislang verlaufen die Verhandlungen zäh", sagte EED-Klimaexperte Richard Brand dem epd zur Halbzeit der zweiwöchigen UN-Konferenz. Deshalb müsse Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), der Anfang kommender Woche nach Durban reist, Signale setzen.
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Aufbruch ins Unbekannte

Judith Raupp bei ihrer Arbeit: Begleitung deutscher Journalisten in Goma | (c)argum (Bonn / Goma, 30.11.2011) Irgendwann wollte Judith Raupp mehr als einen bequemen Alltag: Sie gab ihren Job als Redakteurin bei einer großen deutschen Tageszeitung auf und ging mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst im Rahmen des Programms „Ziviler Friedensdienst“ in die Demokratische Republik Kongo. Als Medienexpertin arbeitet sie dort in Goma am Nordufer des Kivu-Sees bei der EED-Partnerorganisation „Heal Africa“ und berichtet von ihrer Arbeit.
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Kongo: Ohne Illusionen zur Wahl

Bürgerversammlung zur Wahl in Kinshasa | (c) Thomas Einberger (Frankfurt / Goma, 28.11.2011) Die junge Kongolesin lacht verlegen und blickt dann zu Boden. Nene Luhiri Mwindja, 24, macht gerade ihr medizinisches Examen, und ihr Land steht kurz vor den zweiten demokratischen Wahlen seit rund vier Jahrzehnten. Ein viel versprechender Aufbruch? Mwindja winkt ab. Zukunft ist für sie ein zu großes Wort.
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Somalia: Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung

(Bonn, 24.11.2011) Wegen der Eskalation der Kriegshandlungen in Somalia durch den Einmarsch kenianischer und äthiopischer Truppen fordern kirchliche Hilfswerke die Rückkehr zu politischen Lösungsstrategien. „Es ist erschreckend, dass in den internationalen Gremien nur noch über militärische Strategien beraten wird“, sagt Claudia Warning, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und Vorsitzende des Beratungsausschusses Horn von Afrika.
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Hélène Basenyas Würde hat überlebt

Hélène Basenya sieht aus dem Fenster | (c) Thomas Einberger (Goma, 25.11.2011) Wenn Hélène Basenya über die vergangenen vier Jahre spricht, erzählt sie als erstes, was sie alles gelernt hat. Die 40-jährige Kongolesin kann jetzt lesen und schreiben, außerdem Brot backen, Ziegen züchten, Gemüse anbauen und Körbe flechten. Und vor allem kann sie zurückschauen, ohne dass der Schmerz sie überwältigt. Sie hat ihre Selbstachtung wiedergefunden und ist stolz auf das, was sie erreicht hat. Deshalb kann sie auch vor Fremden über die Schreckensnacht vor vier Jahren sprechen. Bettina Rühl berichtet zum Aktionstag gegen Gewalt an Frauen aus Goma über die Arbeit des EED-Partners "Heal Africa".
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Liberia hat Kontinuität gewählt

(Bonn / Monrovia, 22.11.2011) Mit der Stichwahl am 8. November ist der Wahlmarathon in Liberia zu Ende gegangen. Das Ergebnis: die erste Präsidentin in Afrika bleibt im Amt. Es handelte sich um die ersten Wahlen, die die liberianische nationale Wahlkommission in Eigenregie umsetzte. Die ersten Wahlen in dem westafrikanischen Land nach Beendigung des Bürgerkrieges wurden 2005 unter Federführung der UN abgehalten.
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Schleppender Verlauf der Stichwahl in Liberia

Ein Journalist aktualisiert auf einer Schiefertafel die Wahlergebnisse | (c) Sabine Förster (Bonn / Monrovia 11.11.2011) Drei Tage nach der Stichwahl zwischen der amtierenden Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf und ihrem Herausforderer Winston Tubman wird offenkundig, dass der Urnengang sehr schleppend verlaufen ist und die Wahlbeteiligung durchweg niedrig war.
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Trotz Boykottaufruf: Stichwahl in Liberia findet wie geplant statt

(Bonn / Monrovia 07.11.2011) Die wichtigste liberianische Oppositionspartei, der Kongress für einen Demokratischen Wandel (CDC), hat ihre Anhängerinnen und Anhänger zum Boykott der Stichwahl ums Präsidentenamt am 8. November 2011 aufgerufen. Als Begründung für den Boykott, nannte die CDC die Umstände, unter denen das Ergebnis des ersten Wahlgangs zustande gekommen war. Demgegenüber hatten jedoch ausnahmslos alle Wahlbeobachtenden, unter denen auch drei vom EED vermittelte sind, den Wahlprozess als friedlich, geordnet und transparent charakterisiert. Das Ergebnis sei glaubwürdig.
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Kongo: Eine Demokratie, die noch keine ist

Bürgerversammlung in Kinshasa, Aufklärung  zur Wahl im Kongo | (c) Thomas Einberger (Bonn / Kinshasa, 04.11.2011) Der Goldsucher im Urwald denkt wie die Krankenschwester in der Hauptstadt. Im Kongo sind viele Menschen enttäuscht, dass nichts vorangeht. Nun stehen in dem riesigen Land wieder Wahlen an. Gut drei Wochen davor fehlen die Hoffnungszeichen. Das vom EED unterstützte Pole-Institut bemüht sich um eine friedlichen Ablauf der Wahlen.
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Liberia geht zuversichtlich in die Stichwahl

Die Wahlkommission Liberias bei der Verkündung des offiziellen Wahlergebnisses | (c)Uwe Kerkow (Bonn / Monrovia, 25.10.2011) Zwei Wochen nach den zweiten demokratischen Wahlen im Land, bereiten sich die Menschen in der Hauptstadt Monrovia auf die Stichwahl zwischen der aktuellen Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf und dem Herausforderer Winston Tubman vor. Ein Stimmungsbild von Uwe Kerkow, Wahlbeobachter des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) in Liberia.
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EED berichtet über die Herausforderungen von Friedensarbeit in Wahlzeiten

(Bonn 21.10.2011) Soeben erschienen ist das sechste Heft der ZFD/EED Reihe „Building Peace“/„Construire La Paix“ in Englisch und Französisch zum Thema Friedensarbeit und Wahlen. In Beiträgen aus Sierra Leone, der DR Kongo, Kamerun, Uganda und zur Elfenbeinküste gehen die Autorinnen und Autoren den besonderen Herausforderungen von Friedensarbeit im Umfeld von Wahlprozessen nach.
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Wahlen in Liberia ein Erfolg für die Demokratie

Schlafende Wählerinnen, die im Osten Liberias auf die Öffnung der Wahllokale warten. | (c)Uwe Kerkow (Bonn / Monrovia, 20.10.2011) Nach Einschätzung des Liberianischen Kirchenrates (Liberian Council of Churches, LCC) sind die zweiten demokratischen Wahlen im Land fair, transparent und friedlich abgelaufen. Ein angedrohter Boykott des weiteren Wahlprozesses durch mehrere Kandidatinnen und Kandidaten für das Präsidentschaftsamt hatte keinen Bestand. Die Wahlbeobachterinnen und Wahlbeobachter des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) zeigten sich mit dem bisherigen Verlauf der Auszählungen zufrieden.
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"Wir müssen menschlich bleiben"

Der Leiter des Panzi-Hospitals in Bukavu, Denis Mukwege | (c)Thomas Einberger (Bonn / Bukavu, 20.10.2011) Im Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo ist Vergewaltigung eine Kriegswaffe - immer noch. Obwohl der Frauenarzt Denis Mukwege täglich in menschliche Abgründe blickt, hat er seine Herzlichkeit nicht verloren. Im Panzi-Hospital in Bukavu am Südufer der Kivu-Sees, operiert und versorgt er mit seinem Team seit rund zehn Jahren Mädchen und Frauen aus dem gesamten Umland. Ein Portrait
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Kongo: Aufruf zu einem friedlichen Wahlkampf

Bischof Monseigneur Muteba fordert zur Unterschrift des (Bonn / Lubumbashi, 19.10.2011) Eine Woche vor Beginn des offiziellen Wahlkampfes in der Demokratischen Republik Kongo,. haben Geistlichen aller Konfessionen die Kandidaten in der Provinz Katanga zu einem friedlichen Wahlkampf aufgerufen. Der Appell - unterzeichnet von den größten christlichen sowie islamischen Gemeinden - erfolgt in Zusammenhang mit einem interreligiösen Aufruf auf nationaler Ebene, in Katanga ist die EED-Partnerorganisation „Service d'Appui au Développement Régional Intégré“ (SADRI) Mitorganisator des Appells.
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Grenzübergreifend für den Frieden

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Crossborder Peaceweek in Gisenyi und Goma bilden das Peace-Zeichen | (c)Maison des Jeunes Kimisagara (Goma / Gisenyi, 12.10.2011) Unter dem Motto "Meine Stimme für den Frieden" haben rund 120 kongolesische und ruandische Jugendliche in der vergangenen Woche an der zweiten "Crossborder Peaceweek Goma-Gisenyi" teilgenommen. Im Ruandischen Gisenyi diskutierten sie drei Tage lang, wie Jugendliche daran teilnehmen können, Frieden zu schaffen und zu erhalten. Die Abschlussveranstaltung fand am vierten Tag auf dem Gelände des EED-Partners "HEAL Africa" im kongolesischen Goma statt.
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