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Vor dem Ende vom Ende einer langen Geschichte

Am Vorabend der 8. WTO-Ministerkonferenz in Genf: Der sang- und klanglose Abschied der Doha-Runde

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Aktuelles

Handelskrieg um CO2-Emissionen aus dem Flugverkehr?
(Bonn, 30.12.2011) Europäischer Gerichtshof bestätigt Pläne der EU, den Flugverkehr ab 2012 in den Emissionshandel einzubeziehen - USA und China drohen mit Gegenmaßnahmen.
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WTO in Winterstarre
(Bonn / Genf, 17.12.2011) Der Welthandelsorganisation (WTO) droht zunehmende Bedeutungslosigkeit. Bei ihrer Ministerkonferenz, die heute in Genf zu Ende ging, suchte die WTO vergeblich nach einem bedeutenden Platz im aktuellen globalen Krisenmanagement. Auch die Doha-Runde zur weiteren Liberalisierung des Welthandels steckt nach wie vor in einer Sackgasse. In Genf habe Rat- und Ideenlosigkeit vorgeherrscht, so Michael Frein, Welthandelsexperte des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) in Bonn. Die Frage nach einer Regulierung des Welthandels mit Blick auf die Ziele soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz kam gar nicht erst auf den Verhandlungstisch.
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WTO-Ministerkonferenz: Lateinamerikanische Länder kritisieren WTO scharf
(Genf, Bonn, 17.12.2011) Abschlussdokument der Ministerkonferenz zu „Political Guidance“ abgelehnt
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WTO-Ministerkonferenz: Mehr als hundert WTO-Mitglieder sind “Friends of Development”
(Bonn, Genf, 17.12.2011) Mit Stichworten wie Multilateralismus, Konsensverfahren und Transparenz wollen Entwicklungsländer ihre Interessen durchsetzen
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WTO-Ministerkonferenz: Bekenntnis gegen Protektionismus wegen Wirtschaftskrise
(Bonn, Genf, 16.12.2011) Nichtregierungsorganisationen kritisieren Druck auf Entwicklungsländer, auf ihre Rechte zu verzichten.
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Weitere Meldungen

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Rechte an geistigem Eigentum


Das TRIPS-Abkommen über Rechte an geistigem Eigentum bevorteilt die Reichen.

Der TRIPs-Vertrag schützt Rechte auf geistiges Eigentum. Das Abkommen über "Trade Related Aspects of Intellectual Property Rights" verpflichtet alle WTO-Mitglieder, Importe zu kontrollieren und geistiges Eigentum auch auf nationaler Ebene zu schützen.

Während die Industrieländer an einem weitgehenden Patentschutz interessiert sind, fordern die Entwicklungsländer Ausnahmeregelungen, die ihrer ökonomischen Situation besser entsprechen. Denn:

  • Patentiertes Saatgut fördert die Abhängigkeit der Kleinbauern von Saatgutkonzernen.
  • Viele arme Menschen können sich lebensnotwendige Medikamente nicht mehr leisten, weil sie patentiert sind - und dadurch viel zu teuer.

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