EED Logo

Themenheft

Titel

Neun Beispiele für gemeinwesenbasierte Empowerment-Prozesse
mehr

Zukunftsfähiges Deutschland

Titel

Eine Zusammenfassung der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt"
mehr

50 Jahre Dienste in Übersee

Titel

22 Porträts von ehemaligen oder noch in Übersee tätigen Fachkräften
mehr

Diese Seite in: EN

Water to the People. Drinking Water and Water for Livelihoods


Englischsprachige Studie über Wasserkonflikte in Indien
Titel

Das Buch ist im Rahmen des Programms „Water and Democracy - Towards Civil Society on Water Issues in South Asia” entstanden und dokumentiert typische Konflikte um Wasser, aber auch Ansätze zu einem demokratischen Wassermanagement.

Die Konkurrenz zwischen den Bereichen Trinkwasserversorgung, Landwirtschaft, Industrie und Energieerzeugung wächst. In indischen Dörfern stehen die Armen und Kastenlosen am Ende der Wasserleitung. Wohlhabende Bauern können es sich leisten, Tiefbrunnen zu bohren, um ihre Felder zu bewässern, fördern damit aber auch das Absinken des Grundwasserspiegels. Megastädte und Industriebetriebe wiederum graben den ländlichen Gebieten das Wasser ab. Im Kontext des globalen Wirtschaftswachstums nehmen die Konflikte um die knappe und ungleich verteilte Ressource Wasser immer mehr zu.

Das Buch bietet einen Überblick über die Rahmenbedingungen der Wasserproblematik in Indien und zeigt anhand von Fallbeispielen die Zusammenhänge zwischen städtischem und industriellem Wasserbedarf und ländlicher Wasserarmut auf. Es zeigt aber auch, wie einfache Methoden des Wassermonitorings das Wissen der Menschen über Wasser verbessern, wie Bauern lernen, ihr Wasser zu teilen, und wie ein Dorf mit einem Kleinstwasserkraftwerk eine selbst verwaltete Stromversorgung aufbaut.

Partnerorganisationen des EED in Südasien unterstützen die Dorfbevölkerung dabei, Teiche und Staubecken für die Bewässerung wiederherzustellen, Brunnen gemeinschaftlich zu nutzen und Wasser sparende Anbaumethoden zu verwenden. Das Programm „Water and Democracy“, das von der indischen Partnerorganisation „Center for World Solidarity“ koordiniert wird, zielt darauf ab, den Informationsstand der etwa 55 Partnerorganisationen zum Thema zu verbessern, die Debatte um Wasserpolitik und Entwicklungsmaßnahmen im Wassersektor anzuregen und modellhaft Methoden und Instrumente des partizipativen Wassermanagements zu entwickeln und zu verbreiten.

Die Studie wurde vom EED, Bonn, und der Water and Democracy Initiative, Hyderabad, im April 2008 herausgegeben.


TOP