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Faire Woche 2010

Andacht zur Fairen Woche 2010

Vom 13. bis 26. September findet die neunte Faire Woche unter dem Motto "Fair schmeckt mir!" statt.
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Entwicklungsländer in der Schuldenfalle


Eine neue Schuldenkrise in den Entwicklungsländern wirft ihre Schatten voraus.
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Arbeitsbericht

Titel

Im Jahr 2009 überstieg die Zahl der Hungernden erstmals die Milliardengrenze. Der EED beschäftigt sich in seinem Arbeitsbericht 2009/2010 unter dem Titel "Das Land soll euch seine Früchte geben" mit der ländlichen Entwicklung und dem Recht auf Nahrung.
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Zeitschrift

Titelbild Ausgabe 08-2010 | © welt-sichten

Die großen Städte in den Ländern des Südens wachsen schnell und stehen deshalb vor zunehmenden Problemen. Das gilt vor allem für die Elendsviertel, die sich an den Rändern der Metropolen ausbreiten. Deren Bewohner kämpfen für bessere Lebensbedingungen und mehr politische Beteiligung. Die aktuelle Ausgabe der Zeit­schrift welt-sichten hat den Schwerpunkt "Metropolen".
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Grünes Licht für den Ausverkauf Afrikas


(14.05.2007) Deutsche EU-Ratspräsidentschaft drängt auf Freihandel zwischen der EU und Afrika
Anlässlich der heute beginnenden Tagung des EU-Ministerrates warnen Vertreter der Zivilgesellschaft aus Europa und aus Afrika, der Karibik und dem pazifischen Raum (den AKP-Staaten) vor einem drohenden wirtschaftlichen Ausverkauf Afrikas. „Brot für die Welt“, Evangelischer Entwicklungsdienst, Oxfam Deutschland, WEED und weitere Organisationen fordern die deutsche Ratspräsidentschaft auf, den derzeitigen Zuschnitt regionaler Handelsabkommen, der sogenannten „Economic Partnership Agreements“ (EPAs), zugunsten nachhaltiger und gerechter Alternativen zu korrigieren.

Ein durchgesickerter Entwurf der EPA-Abschlusserklärung des Ministerrates zeigt, dass die EU entgegen offizieller Verlautbarungen unverändert auf eine umfassende Marktöffnung der armen Länder setzt. Dies gefährdet die Lebensgrundlage von Kleinbauern, wirkt sich negativ auf die Umwelt aus und bedroht die wirtschaftliche Zukunft der AKP-Staaten.

„Es ist ein eklatanter Widerspruch, dass die EU unter Leitung der deutschen Ratspräsidentschaft ihren Liberalisierungsdruck auf einige der ärmsten Länder der Welt verstärkt, im Vorfeld des G8-Gipfel in Heiligendamm aber gleichzeitig die faire Partnerschaft mit Afrika betont“, kritisiert Alexandra Burmann für „Brot für die Welt“ und den Evangelischen Entwicklungsdienst. „Solange die EU darauf aus ist, ihre eigenen Interessen durchzuboxen, kann von Partnerschaft keine Rede sein. Europa muss endlich anerkennen, dass Afrika eigene Entwicklungswege gehen will“, fordert Dr. Joseph Ngereza vom tansanischen Kirchenrat.

„Es gibt realistische und entwicklungsorientierte Alternativen zu EPAs, allein der politische Wille fehlt, um diese im EU-Ministerrat umzusetzen“, so Corinna Heineke von Oxfam Deutschland. Die EU wolle die zulässigen Schutzmaßnahmen gegen EU-Exporte und längere Implementierungsphasen auf einige wenige besonders gefährdete Produkte beschränken. „Die EU muss ihren gegenwärtigen Freihandelskurs aufgeben. Es dürfen keine weitergehenden Marktzugangszugeständnisse von den AKP-Staaten erpresst werden“.

„Die gegenwärtigen Verhandlungen sind eine entwicklungspolitische Farce. Das Drängen der deutschen Ratspräsidentschaft auf Abschluss der Verhandlungen bis Jahresende gefährdet die Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit neuer Handelsverträge“, erklärt Dr. Klaus Schilder von WEED. „Ein Abschluss ohne umfassende Verträglichkeitsprüfungen in allen Regionen ist entwicklungspolitischer Blindflug auf dem Rücken der Menschen in den AKP-Staaten. Die Entwicklungsorientierung von EPAs bleibt damit ein reines Lippenbekenntnis“.

Über 200 Organisationen in der EU und Afrika unterstützen das informelle Bündnis EPA2007. In Deutschland gehören dazu unter anderem „Brot für die Welt“, Evangelischer Entwicklungsdienst, FIAN Deutschland, Germanwatch, KASA, KOSA, NAD, Oxfam Deutschland, terre des hommes und WEED. Die Organisationen unterstrichen vergangene Woche ihre Forderungen an den EU-Ministerrat in einem Offenen Brief an die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul.

Weitere Informationen bei Alexandra Burmann, Fon: +49 (0)160 / 7205852, Mail: