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Peter Prove neuer Exekutivdirektor der Ecumenical Advocacy Alliance


(Genf, 21.01.2009) Peter Prove wird neuer Exekutivdirektor des Globalen Ökumenischen Aktionsbündnisses (Ecumenical Advocacy Alliance). Das Bündnis mit Sitz in Genf umfasst etwa 70 Kirchen und kirchliche Einrichtungen aus aller Welt und führt in deren Auftrag Lobbyaktivitäten und weltweite Kampagnen zur Ernährungssicherung und die Bekämpfung von HIV/Aids durch. "Kirchen haben eine unvergleichliche Kompetenz für wirkungsvolle Advocacyarbeit", erklärt Peter Prove sein Interesse am Aktionsbündnis. "Ich werde alles daran setzen, die Bedeutung der kirchlichen Advocacy zu stärken. Sie hat Einfluss auf die Lebensbedingungen der Menschen, die überall auf der Welt an Ausgrenzung und Ungerechtigkeit leiden."
Peter Prove
Peter Prove
Peter Prove übernimmt diese für die ökumenische Zusammenarbeit wichtige Position, die ein Jahr lang vakant war. Der Jurist aus Australien ist bisher beim Lutherischen Weltbund für internationale Beziehungen und Menschenrechte zuständig und maßgeblich an der Vorbereitung der nächsten Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes im Juli 2010 in Stuttgart beteiligt. Er tritt seinen neuen Posten zum 1. Juli dieses Jahres an.

Jürgen Reichel, der Leiter des Referats "Entwicklungspolitischer Dialog" des EED und Mitglied des Vorstands der Allianz, sieht in der Verpflichtung von Prove einen außerordentlichen Glücksgriff: "Peter Prove ist ein ausgezeichneter Kenner der internationalen Politik und ein ausgewiesener Menschenrechtsexperte, der bei den Vereinten Nationen bestens eingeführt ist. Als langjähriger Akteur in der Ökumene wird es ihm gut gelingen, die Interessen der Mitgliedskirchen und -werke in den politischen Aktivitäten der Allianz zu Ernährung und HIV/Aids aufzunehmen. Wie sehr er auch das Vertrauen der Nichtregierungsorganisationen genießt, zeigt sich darin, dass er Sprecher des NRO-Dachverbands in Genf gewesen ist."

Deutsche Mitglieder der Allianz sind Brot für die Welt, die Kindernothilfe, die Vereinigte Evangelische Mission und der EED.