Aktuelles
Hanna-Jursch-Preis an Marburger Theologin Ruth Poser verliehen
(Hannover, 13.12.2011) Zum sechsten Mal hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) den Hanna-Jursch-Preis vergeben, mit derm herausragende wissenschaftlich-theologische Arbeiten aus der Perspektive der Frauen gewürdigt werden. Die Theologin Ruth Poser wurde für ihre Dissertation zum Thema "Es stand dort geschrieben: Tiefstes Wehklagen, Ach und Weh (Ezechiel 2, 10b): Das Ezechielbuch als Trauma-Literatur" ausgezeichnet.
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Hélène Basenyas Würde hat überlebt
(Goma, 25.11.2011) Wenn Hélène Basenya über die vergangenen vier Jahre spricht, erzählt sie als erstes, was sie alles gelernt hat. Die 40-jährige Kongolesin kann jetzt lesen und schreiben, außerdem Brot backen, Ziegen züchten, Gemüse anbauen und Körbe flechten. Und vor allem kann sie zurückschauen, ohne dass der Schmerz sie überwältigt. Sie hat ihre Selbstachtung wiedergefunden und ist stolz auf das, was sie erreicht hat. Deshalb kann sie auch vor Fremden über die Schreckensnacht vor vier Jahren sprechen. Bettina Rühl berichtet zum Aktionstag gegen Gewalt an Frauen aus Goma über die Arbeit des EED-Partners "Heal Africa".
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Friedensnobelpreis geht an drei Frauen!
(Oslo 7.10.2011) Der diesjährige Friedensnobelpreis wird drei engagierten Frauen verliehen, die sich in ihren Ländern für Demokratie, Frauen- und Bürgerrechte einsetzen.Tawakkul Karman, Leymah Gbowee und Ellen Johnson-Sirleaf sind die Preisträgerinnen 2011.
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Frauenmahle - Tischreden zur Zukunft von Kirche und Religion
Frauen treffen sich zu einem festlichen Essen. Der Abend und die Tafel stehen unter dem Motto Tischreden zur Zukunft von Religion und Kirche. Für Input sorgen geladene Rednerinnen: Frauen aus den christlichen Kirchen, anderen religiösen Gemeinschaften, aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Journalismus.
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Ausgezeichnet! - Der EED ist familienfreundlich
(Bonn, 25.08.2011) Familienfreundlichkeit wird im EED groß geschrieben: Die berufundfamilie GmbH hat ihn jetzt bereits zum dritten Mal in Folge als familienfreundlichen Arbeitgeber ausgezeichnet. Seit 2004 lässt sich der EED auditieren, um den Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Beruf und persönlicher Lebensgestaltung zu ermöglichen.
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Weitere Meldungen
Geschlechtergerechtigkeit
Gleiche Lebenschancen für alle schaffen
"Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau."
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©EED 
Fischverkäuferinnen in Sierra Leone
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Diesen Satz aus dem ersten Buch Mose hat sich auch der EED zu Herzen genommen. In seiner Grundorientierung hat er das Ziel verankert, "gleiche Lebenschancen für Frauen und Männer zu fördern und die bestehenden Ungerechtigkeiten im Verhältnis der Geschlechter zu beseitigen". Hieran arbeiten alle Referate im Haus gemeinsam.
Gleiche Lebenschancen bedeuten für den EED, dass Frauen und Männer
- gleichberechtigt über Ressourcen verfügen
- rechtlich gleichgestellt sind
- gleichberechtigt an politischen Entscheidungen teilhaben
- keine Gewalt erleiden müssen
- ihr Leben autonom gestalten können
- patriarchale Machtverhältnisse und Denkweisen in der Gesellschaft hinterfragen.
Wir versuchen diesen Anspruch in zwei Bereichen zu verwirklichen:
- in der Programm- und Projektarbeit (siehe gemeinsame Genderstrategie von Brot für die Welt und EED, 2005)
- innerhalb der EED-Organisation