Schöpfung bewahren
Der EED ist zertifiziert umweltfreundlich
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Im Dezember 2011 hat der EED erneut die Überprüfung seines Umweltmanagements bestanden. Auf Grundlage der EMAS-III-Verordnung hat der EED das Validierungsaudit durchgeführt und die Überprüfung durch den Umweltgutachter erfolgreich bestanden. Mit der EMAS-Zertifizierung (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) setzt der EED das bisherige Umweltmanagement fort und weitet das Programm aus: Seit Oktober 2011 kompensiert der EED alle Reisen von Mitarbeitenden im In- und Ausland über den neu gegründeten kirchlichen Kompensationsfonds „Klima-Kollekte“. In der neu erstellten Umwelterklärung sind weitere Maßnahmen und aktuelle Informationen zum Umweltmanagement des EED nachzulesen.
Das Umweltmanagement ist ein mehrstufiger Prozess: Im April 2008 hatte der Vorstand die ökologischen Leitlinien für den EED beschlossen, die seitdem Richtschnur für das weitere Vorgehen sind. Auf Grundlage einer Bestandsaufnahme und Bewertung des Ist-Zustandes, arbeitet das Umweltmanagement ein konkretes Umweltprogramm aus. Das Programm enthält Ziele und Maßnahmen, die bis zu einem jeweils festgelegten Zeitpunkt umgesetzt werden sollen. Einige Beispiele aus der Arbeit: Seit August 2008 bezieht der EED ausschließlich Strom, der auf ökologisch vertretbare Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Das Zertifikat des Stromversorgers weist dem EED bereits für 2010 eine eingesparte CO2-Menge von 116 Tonnen nach. Seit 2009 richtet der EED seine Beschaffung nach ökofairen Kriterien aus. Neben dem Bezug von Ökostrom verwendet der EED recyceltes Papier und bietet in seinen Besprechungen Bio-Milch, Kaffee und Kekse aus Fairem Handel an.
CO2-Belastung durch Flugreisen wird kompensiert
Seit Oktober 2011 gleicht der EED die gesamten Emissionen der Dienstreisen aller Mitarbeitenden und die der Flugreisen der aus den Programmaktivitäten aus. Hierfür hat er zusammen mit anderen kirchlichen Partnern die Klima-Kollekte gegründet. Der Fonds wird von den Gesellschaftern „Brot für die Welt", dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST Heidelberg) und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ) sowie dem bischöflichen Hilfswerk MISEREOR getragen. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt über Klimaschutzprojekte der beteiligten kirchlichen Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern und Osteuropa. Bei allen Flügen von EED-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird das anfallende CO2 mit dem Kompensationsrechner der Klima-Kollekte berechnet und die entsprechenden Klimaschutzbeiträge entrichtet.Als Leitmotiv für die Dienstreisen der Mitarbeitenden soll gelten: "Vermeidung vor Kompensation". Innerhalb des EED soll ein klimabewusster Umgang beim Reisen, insbesondere bei Flugreisen, zum Standard werden. Im Oktober 2009 hat der Vorstand daher die "Leitlinien für klimaschonendes Reisen im EED" beschlossen, die zuvor hausweit diskutiert wurden. Das Verfahren steht unter der Prämisse, das Reisekosten-Budget durch die Kompensationskosten insgesamt nicht zu erhöhen. Vielmehr wird eine Reduzierung der Flugreisen angestrebt.
Auch die Herstellung von Heizenergie und Papier verursacht Emissionen. Daher hat der EED die Ausweitung seiner Kompensationsleistungen auch auf diese Bereiche ausgedehnt und kompensiert die Emissionen aus Heizenergie und Papierverbrauch seit Oktober 2011 über die „Klima-Kollekte“.
Ökofaire Beschaffung
Um seine Beschaffung nach ökofairen Kriterien auszurichten, nahm der EED als Testeinrichtung an dem Pilotprojekt Zukunft Einkaufen teil. Seit Juni 2009 werden im Einkauf des EED nur noch Produkte eingekauft, die möglichst ökologische und faire Kriterien erfüllen. Dafür wurde eine Beschaffungsordnung entwickelt, die Anleitung und Hinweise für den Einkauf gibt. Das kirchliche Gemeinschaftsprojekt Zukunft Einkaufen www.zukunft-einkaufen.de zielt darauf ab, dass eine ökologische und sozial verträgliche Produktion das ausschlaggebende Kriterium in der Beschaffung wird. Für seine Leistungen zur Erstellung und Umsetzung einer ökofairen Beschaffung wurde der EED am 4.12.2009 in Osnabrück durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das Umweltbundesamt ausgezeichnet.
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Im Oktober 2012 fusionieren der EED und das Diakonische Werk der EKD zum „Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung“. Für den Sitz des neuen Werks in Berlin-Mitte bauen EED und Diakonie ein neues, besonders energieeffizientes Bürogebäude. Thermoaktive Bürodecken, Wärmedämmung, Dreifachverglasung und der Einsatz einer Fotovoltaikanlage sorgen bei diesem neuen Gebäude für eine hervorragende Umweltbilanz – angestrebt wird ein Jahresprimärenergiebedarf von < 70 kWh/m². Ziel ist außerdem eine Zertifizierung nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).
Das Umweltmanagementsystem wird jährlich durch ein so genanntes "Überwachungsaudit" überprüft, hier werden vor allem Teilbereiche betrachtet. Alle drei Jahre steht das gesamte System zur Re-Validierung auf dem Prüfstand. Seit Dezember 2008 ist der EED nach EMAS zertifiziert. Die aktuelle Umwelterklärung 2011-2012 enthält die Umweltkennzahlen. Die nächste externe Überprüfung durch den Umweltgutachter steht für Dezember 2012 an.











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Last Update: 18.01.2012 12:07:37 |
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