Schöpfung bewahren
Der EED ist seit Dezember 2008 zertifiziert umweltfreundlich
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Im Dezember 2008 hat der EED sein erstes Validierungsaudit auf Grundlage der EG-Öko Audit-Verordnung (EMAS II, www.emas.de) durchgeführt und die Überprüfung durch den Umweltgutachter erfolgreich bestanden. Unter dem Leitmotiv UmWelt veröffentlicht der EED seine erste Umwelterklärung.
Das Umweltmanagement ist ein mehrstufiger Prozess: Im April 2008 hat der Vorstand die ökologischen Leitlinien für den EED beschlossen, die von nun an Richtschnur für das weitere Vorgehen sind. Auf Grundlage einer Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes, wurde ein konkretes Umweltprogramm ausgearbeitet. Das Programm enthält Ziele und Maßnahmen, die bis zu einem jeweils festgelegten Zeitpunkt umgesetzt werden sollen. Der Stand der Umsetzungen wird dokumentiert. Einige Beispiele aus der Arbeit: Seit August 2008 bezieht der EED ausschließlich Strom, der auf ökologisch vertretbare Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Das Zertifikat des Stromversorgers weist dem EED bereits für 2008 eine eingesparte CO2-Menge von 40 Tonnen nach.
CO2-Belastung durch Flugreisen wird kompensiert
Der EED kompensiert die Flugreisen aller Mitarbeitenden im In- und Ausland über Klimaausgleichsprojekte. Hierfür ist der EED eine Partnerschaft mit der Klimaschutzorganisation atmosfair gGmbH www.atmosfair.de eingegangen. Bei allen Flügen von EED-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird das anfallende CO2 mit dem Kompensationsrechner von atmosfair berechnet und die entsprechenden Klimaschutzbeiträge entrichtet. Der Anbieter wurde gewählt, da er strenge Richtlinien zur Berechnung der Kompensationskosten hat. Er berücksichtigt unter anderem den Strahlungsantrieb, ein Multiplikator für den CO2-Ausstoß in größeren Flughöhen. Zudem arbeitet die Agentur nur mit Klimaausgleichsprojekten zusammen, die dem Clean Development Mechanism des Kyoto-Protokolls entsprechen und nach inhaltlichen Zusatzkriterien des Gold Standard zertifiziert sind. Diese garantieren, dass die Projekte klimawirksam, umwelt- und sozialverträglich sind.
Als Leitmotiv für die Dienstreisen der Mitarbeitenden soll gelten: "Vermeidung vor Kompensation". Innerhalb des EED soll ein klimabewusster Umgang beim Reisen, insbesondere bei Flugreisen, zum Standard werden. Im Oktober 2009 hat der Vorstand daher die "Leitlinien für klimaschonendes Reisen im EED" beschlossen, die zuvor hausweit diskutiert wurden. Das Verfahren steht unter der Prämisse, das Reisekosten-Budget durch die Kompensationskosten insgesamt nicht zu erhöhen. Vielmehr wird eine Reduzierung der Flugreisen angestrebt.
Ökofaire Beschaffung
Um seine Beschaffung nach ökofairen Kriterien auszurichten, nahm der EED als Testeinrichtung an dem Pilotprojekt Zukunft Einkaufen teil. Seit Juni 2009 werden im Einkauf des EED nur noch Produkte eingekauft, die möglichst ökologische und faire Kriterien erfüllen. Dafür wurde eine Beschaffungsordnung entwickelt, die Anleitung und Hinweise für den Einkauf gibt. Das kirchliche Gemeinschaftsprojekt Zukunft Einkaufen www.zukunft-einkaufen.de zielt darauf ab, dass eine ökologische und sozial verträgliche Produktion das ausschlaggebende Kriterium in der Beschaffung wird. Für seine Leistungen zur Erstellung und Umsetzung einer ökofairen Beschaffung wurde der EED am 4.12.2009 in Osnabrück durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das Umweltbundesamt ausgezeichnet.Das Umweltmanagementsystem wird jährlich durch ein so genanntes "Überwachungsaudit" überprüft, hier werden vor allem Teilbereiche betrachtet. Alle drei Jahre steht das gesamte System zur Re-Validierung auf dem Prüfstand. Das erste Überwachungsaudit fand am 15.12.2009 statt. Die Aktualisierung der Umwelterklärung, der Umweltbericht 2009, enthält die Umweltkennzahlen des Jahres.







