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Aktuelles

Streit um Klimaschutz im Flugverkehr eskaliert
(Bonn, 07.02.2012) Chinesische Regierung verbietet Fluggesellschaften die Teilnahme am europäischen Emissionshandelsystem - EU Kommission will nicht nachgeben
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Einladung zum McPlanet.com Kongress 2012
(Bonn, Berlin, 03.02.2012) Vom 20. – 22. April 2012 wird an der Technischen Universität Berlin bereits die fünfte Auflage des McPlanet.com-Kongress stattfinden. Im Vorfeld der Rio+20 Konferenz, die im Juni in Brasilien stattfindet, soll unter dem Motto "Too BIG to Fail - Es gibt keinen Planeten B" kritisch Bilanz gezogen werden von 20 Jahren internationaler Umwelt- und Entwicklungspolitik, Konzepte hinterfragt und Alternativen diskutiert werden. Der Kongress soll zum Handeln und Einmischen anregen. Es werden ca. 1500 Teilnehmende erwartet.
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Evangelischer Entwicklungsdienst weitet Umweltmanagement aus
(Bonn, 18.01.2012) Der Evangelische Entwicklungsdienst hat erneut die Überprüfung seines Umweltmanagements bestanden. Mit der EMAS-Zertifizierung setzt der EED das bisherige Umweltmanagement fort und weitet das Programm aus: Seit Oktober 2011 kompensiert der EED alle Reisen von Mitarbeitenden über den neu gegründeten kirchlichen Kompensationsfonds „Klima-Kollekte“.
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Auf dem Weg zu einer klimaverträglichen Gesellschaft - Was kann und muss Kirche bewegen?
Konferenz der entwicklungspolitischen Klimaplattform der Kirchen, kirchlichen Entwicklungsdienste und Missionswerke am 26./27. Januar 2012 im Zinzendorfhaus in Neudietendorf (bei Erfurt).
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Handelskrieg um CO2-Emissionen aus dem Flugverkehr?
(Bonn, 30.12.2011) Europäischer Gerichtshof bestätigt Pläne der EU, den Flugverkehr ab 2012 in den Emissionshandel einzubeziehen - USA und China drohen mit Gegenmaßnahmen.
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Weitere Meldungen

"Klimaschutz verlangt anderes Wirtschaften"


(Düsseldorf, 13.12.2009) Ein wirksamer Klimaschutz erfordert nach Ansicht des EED-Aufsichtsratsvorsitzenden Nikolaus Schneider grundlegende Änderungen des Wirtschaftssystems. "Wir brauchen andere Mechanismen des Wirtschaftens, um den Herausforderungen gerecht zu werden", sagte der stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem epd in Düsseldorf.
Nikolaus Schneider
Bild vergrößern Nikolaus Schneider
Der Kapitalismus brauche materielles Wachstum, um zu funktionieren. Schneider plädiert dagegen "für qualitatives und nicht allein quantitatives Wachstum".

Der Weg dahin führe über die Schonung der Ressourcen. Als zentrale Bereiche nannte der 62-jährige Theologe die Energieproduktion und die Mobilität. "Solange aber unter den alten kapitalistischen Vorstellungen mit der Zerstörung der Biosphäre Geld zu verdienen ist, und solange die Politik nicht stark genug ist, für eine Umkehr auf diesem Weg zu sorgen, wird sich nichts Wesentliches ändern", befürchtet Schneider. Mit Blick auf die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung zur Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise sagte er: "Es ist wirklich erschreckend, dass der alte Wachstumsbegriff so unreflektiert fortgeschrieben wird."

Verständnis äußerte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Bestreben vieler Entwicklungs- und Schwellenländer, den Lebensstandard der Industriestaaten zu erreichen. Ihnen dies vorzuenthalten, werde als ungerecht und unfair empfunden. Es müssten aber mutige Entscheidungen zur Unterstützung ärmerer Länder getroffen werden, damit sie die notwendigen umweltschonenden Technologien erhielten.

An die Verbraucher appellierte Schneider im epd-Interview, durch ihr Einkaufsverhalten zum Klimaschutz beizutragen: "Ich kann zum Beispiel darauf achten, Lebensmittel zu kaufen, die ortsnah produziert und nicht schon durch halb Europa transportiert wurden."

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