"Der Weltklimagipfel ist eine der wichtigsten Konferenzen seit dem Ende des 2. Weltkrieges."
(Stuttgart/Bonn, 04.12.2009) Der EED und "Brot für die Welt" fordern von den Regierungen ein faires, effektives und verbindliches Ergebnis der Weltklimakonferenz. Die beiden evangelischen Entwicklungsorganisationen nehmen mit einer gemeinsamen Delegation an der Konferenz teil und werden von Partnern aus Ländern des Südens begleitet. "Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen muss eine neue wegweisende Klimaarchitektur für die Zeit ab 2013 beschließen. Wir setzen große Hoffnungen in eine Vorreiterrolle der neuen Bundesregierung", sagt die Direktorin von "Brot für die Welt", Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel. "Im Jahr 2012 endet die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls. Der Weltklimagipfel ist eine der wichtigsten Konferenzen seit dem Ende des 2. Weltkrieges."
Der von den Menschen verursachte globale Klimawandel verändert unsere Erde auf unumkehrbare Weise: Er gefährdet die Lebensgrundlagen der heutigen und in noch viel stärkerem Maße der kommenden Generationen. "Die Armen in den Ländern des Südens sind die Hauptleidtragenden der globalen Erwärmung. Dabei haben sie selbst kaum dazu beigetragen", betont Dr. Rudolf Ficker, Mitglied des Vorstandes des Evangelischen Entwicklungsdienstes. Klimagerechtigkeit heißt für ihn: "Das Klima zu schützen, dazu je nach Leistungsfähigkeit beizutragen und das Recht auf Entwicklung zu respektieren."
Zahlreiche internationale Partner von "Brot für die Welt" und EED nehmen als zivilgesellschaftliche Beobachter am Klimagipfel teil:
- Mulugeta Worku Ayele (Christian Relief & Development Association, Äthiopien)
- Shaikh Ferdausur Rahman (Executive Director von Prodipan, Bangladesch)
- Aminur Rahman (Assistance for Slum Dwellers, Bangladesch)
- Saudia Anwer (Network on Climate Change, Bangladesch)
- Masum Jahangir (Executive Director, Coastal Development Partnership, Bangladesch)
- Michael Yanogo (Centre Ecologique Albert Schweitzer, Burkina Faso)
- Tevi Feiloakitau Kaho (Generalsekretär der Pazifischen Kirchenkonferenz, Fidji)
- Dr. Nafisa Goga D'Souza (Laya Resource Centre, Indien)
- Siddharth D'Souza (Laya Resource Centre, Indien)
- Sunita Narain (Director, Centre for Science and Environment, Indien)
- William Stanley (Coordinator of the Forum of Collective Forms of Co-operation, Indien)
- Michel Takam (Executive Secretary, ADEID, Kamerun)
- Victoria Tauli-Corpuz (Director von Tebtebba, Recht der Indigenen Völker, Philippinen)
- Caesar D'Mello (Executive Director, Ecumenical Coalition on Tourism, Thailand
Vom 12. bis 14. Dezember 2009 kommen hochrangige religiöse Vertreter und Vertreterinnen der Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften und DirektorInnen der ökumenischen Entwicklungswerke zu einem "Ökumenischen Gipfel" zusammen. Aus Deutschland nehmen unter anderem teil:
- Katrin Göring-Eckardt, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
- Präses Alfred Buß (Evangelische Kirche von Westfalen)
- Bischof Frank-Otfried July (Evangelische Landeskirche in Württemberg)
- Bischof Gerhard Ulrich (Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche)
- Dr. Rudolf Ficker (Mitglied des Vorstandes des Evangelischen Entwicklungsdienstes)
- Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel (Direktorin von "Brot für die Welt")
Aktuelle Konferenzentwicklungen, Berichte, Kommentare und persönliche Eindrücke finden sie täglich in einem evangelischen Blog zur Klimakonferenz. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kirchen, von "Brot für die Welt", dem EED und Partner aus dem Süden schreiben dort täglich. Der Blog findet sich unter http://blog.countdowntocopenhagen.de.
