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Aktuelles

Einladung zum McPlanet.com Kongress 2012
(Bonn, Berlin, 03.02.2012) Vom 20. – 22. April 2012 wird an der Technischen Universität Berlin bereits die fünfte Auflage des McPlanet.com-Kongress stattfinden. Im Vorfeld der Rio+20 Konferenz, die im Juni in Brasilien stattfindet, soll unter dem Motto "Too BIG to Fail - Es gibt keinen Planeten B" kritisch Bilanz gezogen werden von 20 Jahren internationaler Umwelt- und Entwicklungspolitik, Konzepte hinterfragt und Alternativen diskutiert werden. Der Kongress soll zum Handeln und Einmischen anregen. Es werden ca. 1500 Teilnehmende erwartet.
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Evangelischer Entwicklungsdienst weitet Umweltmanagement aus
(Bonn, 18.01.2012) Der Evangelische Entwicklungsdienst hat erneut die Überprüfung seines Umweltmanagements bestanden. Mit der EMAS-Zertifizierung setzt der EED das bisherige Umweltmanagement fort und weitet das Programm aus: Seit Oktober 2011 kompensiert der EED alle Reisen von Mitarbeitenden über den neu gegründeten kirchlichen Kompensationsfonds „Klima-Kollekte“.
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Auf dem Weg zu einer klimaverträglichen Gesellschaft - Was kann und muss Kirche bewegen?
Konferenz der entwicklungspolitischen Klimaplattform der Kirchen, kirchlichen Entwicklungsdienste und Missionswerke am 26./27. Januar 2012 im Zinzendorfhaus in Neudietendorf (bei Erfurt).
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Handelskrieg um CO2-Emissionen aus dem Flugverkehr?
(Bonn, 30.12.2011) Europäischer Gerichtshof bestätigt Pläne der EU, den Flugverkehr ab 2012 in den Emissionshandel einzubeziehen - USA und China drohen mit Gegenmaßnahmen.
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Gipfel in Durban beschließt Fahrplan für neues Klimaabkommen
(Durban, 12.12.2011) Erstmals soll ein Abkommen alle Staaten zur Reduktion von Treibhausgasen verpflichten. Doch die Umsetzung beginnt erst 2020. Welche Ziele dann gelten, blieb beim Klimagipfel unklar. Die Politik spricht von Durchbruch, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sind skeptisch. "Im Kampf gegen den Klimawandel ist in Durban die internationale Solidargemeinschaft nahezu aufgekündigt worden", sagte EED-Vorstand Claudia Warning. "Große CO2-Emittenten haben sich damit durchgesetzt, ambitioniertes Handeln nochmals zu verschieben."
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Weitere Meldungen

KlimakanzlerIn gesucht - Klima und Arbeitsplätze


(Bonn, 14.09.2009) Eine Initiative der Klima-Allianz, von Global Campaign on Climate Action (GCCA), Avaaz und E3G möchte den Klimaschutz zum wichtigsten Thema im Wahljahr 2009 machen und die wirtschaftlichen Chancen grüner Politik auf dem Weg aus der Krise aufzeigen.
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Deutschland strebt eine Führungsrolle im internationalen Klimaschutz an. Im Sommer/Herbst 2009 ist Deutschland aber noch weit davon entfernt. Die Finanzkrise wird als entscheidender Faktor für die schleppende Umsetzung der Klimaschutzziele angeführt. Anderserseits könnte der Klimaschutz ein wichtiger Motor für die Entstehung neuer Arbeitsplätze und gleichzeitig zur Lösung der Energiekrise und Klimakrise beitragen.

"KlimakanzlerIn gesucht" will diese falsche Entkoppelung von Krisenmanagement und Klimaschutz durchbrechen. Die Aktion will dazu beitragen, dass Klimaschutz und grünes Wachstum als zentrale Voraussetzungen für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland ganz nach oben auf die politische Agenda kommen. Mit Jobs in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz können drei Krisen gleichzeitig gelöst werden: die Wirtschaftskrise, die Energiekrise und die Klimakrise.

Aktuelle Studien zeigen: Die grüne Wirtschaft ist ein Zukunftsprojekt für Deutschland. Dafür muss die neue Bundesregierung so schnell wie möglich die Voraussetzungen schaffen. Deutschland braucht eine echte Klimakanzlerin oder einen echten Klimakanzler.
Die Aktion will erreichen, dass folgende Hauptargumente im Bundestagswahlkampf gestärkt und nach der Wahl auf der politischen Agenda verankert werden:

  • Klimafreundliche Technologien, Produkte und Dienstleistungen schaffen Arbeitsplätze.
  • Förderliche Rahmenbedingungen ermöglichen Deutschland eine Modernisierung der Wirtschaft und einen Innovationsvorsprung.
  • Bei den UN-Klimaverhandlungen muss Deutschland wieder eine Führungsrolle übernehmen.

Hintergrundartikel zu grünen Jobs, Veranstaltungshinweise, Aktionen und Forderungen dienen dazu, die Wichtigkeit der Klimadebatte während und nach der Bundestagswahl hervorzuheben.

Eine Infratest-Umfrage ergab, dass sich die Wähler für den Umweltschutz interessieren und dass die Klimapolitik der Parteien ein zentrales Kriterium für die Wahlentscheidung ist. Die Kampagne ''KlimakanzlerIn gesucht'' wird von einen breitem Spektrum von Umwelt- und Entwicklungsverbänden, von Unternehmens- und Kirchenorganisationen organisiert. Insgesamt haben sich 100 Organisationen zusammengeschlossen.