Aktuelles
Veranstaltung: Flugverkehr als Mittel der Klimafinanzierung
Den politischen Entscheidungsträgern ist es bisher nicht gelungen, die Emissionen aus dem internationalen Flugverkehr zu reduzieren. Dennoch weckt der Flugverkehr verstärkt Interesse als „frische" Quelle für die Klimafinanzierung. Der Flugverkehr bietet vielfältige Möglichkeiten für die Finanzmittelgenerierung, durch die Einbindung der Emissionen in den Emissionshandel, die Besteuerung von Kerosin und/oder die Einführung einer Ticketabgabe.
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Evangelische Kirchen fordern Wende in der Energiepolitik - Ökumenischer Tag der Schöpfung: Erklärung gegen Atomkraft
(Bielefeld / Wuppertal, 03.09.2010) - Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) fordern die Bundesregierung auf, eine Wende in der Energiepolitik herbeizuführen. "Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken führen in eine gefährliche Sackgasse", heißt es einer gemeinsamen Erklärung zum ersten bundesweiten Ökumenischen Tag der Schöpfung am 3. September.
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Ecuador will zum Schutz des Urwalds auf Ölförderung verzichten
(Bogotá, 04.08.2010) Zum Schutz des Regenwalds will Ecuador auf einen Teil der Erdölförderung verzichten, wenn es einen finanziellen Ausgleich dafür bekommt. Am Dienstag stimmte die Regierung in Quito einem Treuhandfonds zu und schloss eine Vereinbarung mit dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP). Danach soll die internationale Gemeinschaft in den kommenden 13 Jahren rund 2,7 Milliarden Euro aufbringen. Das ist etwa die Hälfte dessen, was die Förderung von 846 Millionen Barrel Öl im östlichen Amazonasgebiet in Ecuador voraussichtlich einbringen würde.
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Klima-Allianz startet Kampagne: "Schluss mit den Tricks! Die Energiewende ist machbar!"
(Berlin 06.07.2010) Heute wurde eine Kampagne der Klima-Allianz zur Energiepolitik der Bundesergierung gestartet. Die Kampagne will eine ergebnisoffene Diskussion zur künftigen Energiepolitk, insbesondere zum geplanten Energiekonzept der Regierung einfordern. Die Bundesregierung wird aufgefordert, ein Energiekonzept zu verabschieden, das eine drastische Reduktion der Treibhausgasemmissionen zum Ziel hat, am Atomausstieg festhält, den Neubau von Kohlekraftwerken stoppt, Energieeffizienz wirksam fördert, die Energieinfrastruktur um- und ausbaut und die vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien konsequent durchführt.
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Neue Luftverkehrsabgabe muss zur Klimagerechtigkeit beitragen
(Bonn, 30.06.2010) Die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Sanierung des Bundeshaushaltes beinhalten auch eine Abgabe auf Flugtickets ab 2011. Obwohl nur etwa zwei Prozent der Erdbevölkerung selbst fliegt, ist der Flugverkehr zu einem erheblichen Teil für die globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Der EED begrüßt daher grundsätzlich die Einführung einer Luftverkehrsabgabe durch die Bundesregierung als einen ersten notwendigen Schritt. Allerdings müssen die Einnahmen der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Bevölkerung zu Gute kommen: „Klimagerechtigkeit ist kein Rechentrick. Die eingenommen Gelder aus einer Flugticket-Abgabe gehören in den UN-Anpassungsfonds“, so Heinz Fuchs, Leiter der Arbeitsstelle EED TourismWatch.
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Weitere Meldungen
Internationale Klimakampagne 2009 "Countdown to Copenhagen"
In die Klimaverhandlungen im Dezember 2009 in Kopenhagen wurden große Hoffnungen gesetzt.
So war im Vorfeld gesellschaftlicher und politischer Druck auf die Regierung gefragt. Aus diesem Grund starteten entwicklungspolitische und ökumenische Organisationen in Europa und weltweit die Kampagne „Countdown to Copenhagen“, die viele Mitmachelemente enthielt.
"Countdown to Copenhagen" Aktivisten waren schon bei der Weltklimakonferenz 2008 vor Ort aktiv. Zur Kampagne gehören Unterschriftenaktionen (als Online-Petition und per Postkarte), bei der sich Einzelpersonen für ein umfassendes und faires Klimaabkommen aussprechen.
Auf den Websites finden sich aktuelle Informationen zur Klimapolitik. Klimazeugen berichten über ihre Situation. Der Höhepunkt der Kampagne war im Dezember 2009 in Kopenhagen mit der Übergabe der Unterschriften, einem Gottesdienst und zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen vor und während der Klimaverhandlungen.