Die Schöpfung bewahren
Biopiraterie bekämpfen und die Rechte indigener Völker stärken
Der größte Teil der biologischen Vielfalt der Erde ist in den Ländern des Südens beheimatet. Der Norden verfügt über die Technologie und das Know-how, um genetische Ressourcen und das traditionelle Wissen indigener Völker für marktfähige Produkte zu nutzen.
Die Konvention über biologische Vielfalt fordert, die Länder des Südens, lokale Gemeinschaften und indigene Völker an den Gewinnen zu beteiligen, die aus der Nutzung genetischer Ressourcen und traditionellen Wissens entstehen. In der Praxis geschieht dies jedoch nicht. Stattdessen ist Biopiraterie weit verbreitet.
Der EED unterstützt die Anliegen seiner Partner, insbesondere auch der indigenen Völker, im Kampf gegen Biopiraterie. Dabei setzt er sich für den Schutz traditionellen Wissens ein.
Die Rechte indigener Völker sind auch durch Maßnahmen zum Naturschutz bedroht. Die Einrichtung von Schutzgebieten gefährdet oftmals indigene Eigentumsrechte und traditionelle Nutzungsformen. Der EED setzt sich dafür ein, Naturschutz so zu gestalten, dass gleichzeitig die Rechte indigener Völker gestärkt werden.
Weitere Informationen
Vom 18. bis 29. Oktober 2010 fand in Nagoya, Japan die 10. Vertragsstatenkonferenz (COP10) der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) statt. Schwerpunkt der Verhandlungen war der Kampf gegen Biopiraterie. Informationen zur Arbeit des EED rund um COP10 finden Sie hier.
Hintergrundinformationen zur Arbeit des EED zur COP9 2008 in Bonn
- Biopiraterie: ausgewählte Artikel und Beiträge
- Naturschutzgebiete und Rechte indigener Völker: Artikel und Studien
- Protected Areas and the Rights of Indigenous Peoples
- Broschüren des EED zur Biodiversität finden Sie in der Mediathek
- Biopiraterie: Video-Interview mit Chee Yoke Ling (Third World Network), 7,1 MB: Einschätzung der Positionen von Entwicklungsländern und Forderungen von NGOs mit Blick auf die ABS-Working Group der CBD in Granada vom 30. Januar bis 3. Februar 2006


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Last Update: 14.11.2011 15:35:07 |
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