Steuer gegen Armut
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Entwicklungsländer in der Schuldenfalle
Eine neue Schuldenkrise in den Entwicklungsländern wirft ihre Schatten voraus.
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Aktuelles
Geopolitik und Finanzkrise verändern die Entwicklungsarchitektur
(Bonn / Busan, 12.12.2011) Eine Einschätzung des Vierten Hochrangigen Forums über Effektive Entwicklungszusammenarbeit in Busan aus zivilgesellschaftlicher Perspektive
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Entwicklungspolitik süßsauer
(Bonn / Busan, 02.12.2011) Die Entwicklungskonferenz im südkoreanischen Busan ist mit einer Vereinbarung zur Einrichtung einer globalen Partnerschaft für effektive Entwicklung zu Ende gegangen. Sinnhafte und problematische Vorschläge reichten sich in dieser Vereinbarung die Hand, so der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) in Bonn. Kleinere aber längst überfällige Verbesserungen bei den Menschenrechten und beim Schutz der Zivilgesellschaften wurden erreicht. China und Indien haben sich mit ihrem Vorschlag für eine Sonderrolle in der Partnerschaft durchgesetzt.
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Wirtschaftswachstum schafft Armut nicht ab
(Bonn / Busan, 28.11.2011) Anlässlich der Entwicklungshilfekonferenz im südkoreanischen Busan Anfang Dezember, fordert der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), Entwicklung nicht als Wirtschaftswachstum zu verstehen. „Wirtschaftswachstum allein reicht nicht für Armutsbekämpfung“, so EED-Vorstand Claudia Warning. „Die hohen Wachstumszahlen in Afrika, Asien und Lateinamerika in den letzten Jahren haben nicht automatisch zu weniger Armut geführt. Entwicklungspolitik muss sich dieser Herausforderung stellen.“
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Klimafinanzierung - Handlungsoptionen für eine gerechte Klimapolitik
(Bonn, 08.11.2011) Klimafinanzierung ist ein zentrales Thema in den internationalen Klimaverhandlungen, das mitentscheidend für ein zukünftiges Klimaabkommen sein wird. Bei der Klimakonferenz in Durban im Dezember 2011 muss die internationale Staatengemeinschaft dringend wichtige Aspekte der Finanzarchitektur klären. In zwei Publikationen zur Klimafinanzierung diskutiert die entwicklungspolitische Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke Prinzipien, Instrumente und Handlungsoptionen.
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G20: Nicht nur Hellas in Cannes
(Bonn / Cannes, 04.11.2011) Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) zeigt sich nach Ende des G20-Gipfels in Frankreich mäßig zufrieden. „Trotz der Krise in Griechenland haben die Staatschefinnen und Staatschefs einige Entscheidungen zur Finanzmarktregulierung und zur Eindämmung der Lebensmittelspekualtionen getroffen“, so Peter Lanzet, EED-Experte für Entwicklungsfinanzierung in Cannes. Dies sei im Ergebnis mehr, als der EED zu Beginn erwartet habe, der große Wurf fehle aber weiterhin.
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Weitere Meldungen
Social Watch Report 2009 erschienen: Radikale Umkehr ist nötig
(Bonn, 01.02.2010) Internationaler Bericht zivilgesellschaftlicher Organisationen über den Fortschritt bei Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter fordert radikale Umkehr.
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Als im Spätjahr 2008 die Auseinandersetzung mit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise die Schlagzeilen der Medien beherrschte, bestand die Gefahr, dass die anderen Krisen in den Hintergrund gedrängt würden. Doch die gegenwärtige globale Krisensituation zeichnet sich nicht nur durch die Gleichzeitigkeit der Finanz- und Wirtschaftskrise, der Klimakrise, der Ernährungskrise, der Wasserkrise, der Energiekrise im Süden und der Biodiversitätskrise aus, sondern auch dadurch, dass diese Krisen in einem systemischen Zusammenhang stehen.
Offensichtlich erleben wir einen umfassenden Transformationsprozess unserer gesamten Produktions- und Konsumtionsweise, von dem niemand weiß, wie lange er dauern und wohin er führen wird.