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Entwicklungsländer in der Schuldenfalle


Eine neue Schuldenkrise in den Entwicklungsländern wirft ihre Schatten voraus.
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Aktuelles

Entwicklungsländer in der Schuldenfalle
Ein Kurzvideo zum Thema Entschuldung
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G 20-Gipfel: Entwicklung braucht Transaktionssteuer
(Bonn, 25.06.2010) Der EED fordert die Staatsoberhäupter beim G 20 – Gipfel von 26. bis 27. Juni 2010 in Toronto dazu auf, sich auf eine Finanztransaktionssteuer von 0,05 Prozent zu einigen. „Die Finanztransaktionssteuer kann zur Finanzierung der Millenniumsziele beitragen und das globale Finanzsystem, von dessen Stabilität vor allem die armen Menschen in der Welt abhängen, unterstützen“, sagte Rudolf Ficker, Vorstand des EED.
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Die Reform des internationalen Finanzsystems und die Belange der Armen
(Bonn, 10.06.2010) Der politische und finanzielle Rahmen für die Entwicklung der Armen und Ärmsten in der Welt wird in erheblicher Weise vom internationalen Finanzsystem bestimmt. Mit seiner Instabilität hat es das durch die Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 Wirtschaftswachstum in vielen Niedrigeinkommensländern langfristig zurückgeworfen. Die Finanzmärkte können momentan trotzdem erneut weitgehend unreguliert Risiken eingehen. Der Vorstand des EED hat deshalb Thesen für eine Reform des globalen Finanzsystems formuliert. Er fordert unter anderem die Erhebung einer Transaktionssteuer in Höhe von 0,05 Prozent, die die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele finanzieren helfen soll.
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G20-Finanzministertreffen: EED fordert Gerechtigkeit durch weltweite Finanztransaktionssteuer
(Bonn, 02.06.2010) „Bundesfinanzminister Schäuble und die europäischen Finanzminister müssen bei dem G20 Finanzministertreffen von 4. bis 5. Juni in Busan, Korea, ihren Kolleginnen und Kollegen aus Kanada, Australien, China und vielen Schwellenländer verdeutlichen, dass es trotz des Widerstands der Finanzmärkte im Interesse ihrer Länder ist, rasch zu einer globalen Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu gelangen“, sagt Rudolf Ficker, Vorstand des EED, im Hinblick auf den G 20-Gipfel der Staatschefs Ende Juni in Kanada.
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Sind wir Pessimisten? - Gefahr neuer Überschuldung vieler Entwicklungs- und Schwellenlänger
(Bonn, 28.04.2010) Als Auswirkung der Finanzkrise gibt es erneut Grund zur Sorge vor einer Überschuldung vieler Entwicklungs- und Schwellenländer. Über "Neue Modelle der Verhandlung von Staatsschulden" wurde daher auf einer Podiumsveranstaltung in Washington, die vom EED mitorganisiert worden war, heftig diskutiert.
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Weitere Meldungen

Social Watch Report 2009 erschienen: Radikale Umkehr ist nötig


(Bonn, 01.02.2010) Internationaler Bericht zivilgesellschaftlicher Organisationen über den Fortschritt bei Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter fordert radikale Umkehr.
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Als im Spätjahr 2008 die Auseinandersetzung mit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise die Schlagzeilen der Medien beherrschte, bestand die Gefahr, dass die anderen Krisen in den Hintergrund gedrängt würden. Doch die gegenwärtige globale Krisensituation zeichnet sich nicht nur durch die Gleichzeitigkeit der Finanz- und Wirtschaftskrise, der Klimakrise, der Ernährungskrise, der Wasserkrise, der Energiekrise im Süden und der Biodiversitätskrise aus, sondern auch dadurch, dass diese Krisen in einem systemischen Zusammenhang stehen.

Offensichtlich erleben wir einen umfassenden Transformationsprozess unserer gesamten Produktions- und Konsumtionsweise, von dem niemand weiß, wie lange er dauern und wohin er führen wird.