Reform der Europäischen Agrarpolitik
(Bonn, 06.02.2012) Bundesregierung bremst Ökologisierung, will Exportsubventionen aber abschaffenmehr
23.000 Menschen demonstrieren für neue Agrarpolitik
(Berlin, 21.01.2012) Mehrere tausend Menschen haben zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin für einen Kurswechsel in der Agrarpolitik demonstriert. An dem Protestzug zum Kanzleramt unter dem Motto "Wir haben es satt" nahmen am Samstag rund 23.000 Menschen teil. Sie forderten eine ökologischere und gerechtere Landwirtschaft. "Die EU muss die Länder des Südens darin bestärken, ihre eigene Produktion aufzubauen und durch Zölle zu schützen", forderte EED-Vorstand Claudia Warning. "Der Hunger lässt sich nur dort bekämpfen, wo er herrscht!"mehr
Auch der Süden hat es satt!
(Bonn, 19.01.2012) Dr. King David Amoah von der ghanaischen EED-Partnerorganisation ECASARD begleitet die „Wir haben es satt -Skulpt(o)ur“ der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ auf ihrem Weg nach Berlin. Dort findet am 21.01. die bundesweite Großdemonstration für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft und gegen Exportsubventionen statt.mehr
EU-Agrarreform als Chance zum Systemwechsel nutzen
(Berlin, 17.01.2012) Die Antibiotika-Resistenzen im Essen beweisen, dass die industriefreundliche Agrarpolitik der Bundesregierung gescheitert ist. Im Rahmen der Kampagne "Meine Landwirtschaft" rufen über 90 Organisationen dazu auf, am 21. Januar für einen Systemwechsel in der Agrarpolitik auf die Straße zu gehen. EED-Landwirtschaftsreferent Stig Tanzmann betont vor allem die entwicklungspolitischen Auswirkungen der Agrarpolitik: "Ob die Bundesregierung glaubwürdig den Hunger in der Welt verringern will, werden wir daran messen, ob Aigner die angekündigte Proteinstrategie umsetzt und heimische Eiweißfuttermittel mit politischen Mitteln etabliert. Solange für Massentierhaltung hierzulande rund sechs Millionen Tonnen Soja aus Ländern des Südens importiert werden und Dumping-Exporte aus Deutschland nach Afrika gelangen, bedient die Bundesregierung einseitig die Agrarindustrie."mehr
Gaben teilen, Egoismus vorbeugen
(Bonn / Frankfurt a.M., 23.12.2011) In ihren Weihnachtsbotschaften rufen evangelische Kirchenvertreter und Entwicklungswerke zu mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft und zu mehr Solidarität mit den Armen auf. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, warnte vor zunehmendem Egoismus. Die Direktorin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, rief dazu auf, die „Gaben der Welt als Geschenk wahrzunehmen und zu teilen“, damit alle etwas davon haben.mehr
EKD: Aigners Einsatz für Ende der Exportsubventionen ist "Schritt in die richtige Richtung"
(Berlin, 09.12.2011) Die Evangelische Kirche in Deutschland begrüßt die Ankündigung von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, sich bei der Europäischen Union für ein Ende der Exportsubventionen einzusetzen. „Es ist sehr erfreulich, dass Ministerin Ilse Aigner Agrarexportsubventionen nicht mehr für zeitgemäß hält“, so Prälat Bernhard Felmberg, Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union.mehr
„Wir wollen eine nachhaltige Binnenversorgung mit guten Lebensmitteln“
(Bonn, 05.12.2011) Auf dem Milchviehbetrieb der Familie Pfaller in Heideck, Landkreis Roth (Mittelfranken), fand am 29.10. die Auftaktveranstaltung für Bayern der Aktion “Bauer hält Hof”, im Rahmen der Kampagne “Meine Landwirtschaft”, statt. Die zahlreichen Teilnehmer forderten eine lokale Wertschöpfung und ein weltweites Menschenrecht auf gesunde Nahrung.mehr
EKD: EU-Agrarpolitik darf Kampf gegen Armut nicht unterlaufen
(Brüssel, 22.11.2011) Die Evangelische Kirche in Deutschland fordert ein grundlegendes Umdenken in der Landwirtschaftspolitik der Europäischen Union. Agrar- und entwicklungspolitische Ziele müssten besser aufeinander abgestimmt werden, verlangte der EKD-Bevollmächtigte bei der Bundesregierung und der EU, Prälat Bernhard Felmberg, am Montagabend in Brüssel. Die Kirche präsentierte dort ihre Stellungnahme zu den agrarpolitischen Reformplänen der EU-Kommission.mehr
Es sollte unter Euch keine Hungrigen geben – Theologische Betrachtungen zum Film “Taste the Waste” und zu Lebensmittelverschwendung
(Berlin, 21.11.2011) Der Erfolg des Films “Taste the Waste” zum Thema Lebensmittelverschwendung sowie der bundesweiten Aktionen “Teller statt Tonne” im September 2011 haben deutlich gezeigt, dass dieses Thema Bürger und Konsumenten betrifft und betroffen gemacht hat. Der Film "Taste the Waste wurde vom EED mitfinanziert und –produziert. Dass über 50 Prozent der Lebensmittel in Deutschland, sprich 20 Millionen Tonnen, pro Jahr weggeworfen werden, ist an sich schon erschreckend. Man begreift ganze Ausmaß dieses Verschwendungswahnsinns aber erst, wenn man an die Zahl der hungernden Menschen weltweit denkt.mehr
Internationale Konferenz vereinbart Weiterarbeit am Weltagrarbericht
(Berlin, 11.11.2011) Der Weltagrarbericht wurde von 2002 bis 2008 unter der Fragestellung, wie die Welt auch im Jahr 2050 nachhaltig zu ernähren ist, erarbeitet und im April 2008 in Johannisburg von 60 Regierungen angenommen. In Berlin fanden sich am 9. und 10. November Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und ein interessiertes Publikum zusammen, um die Wirkung des Weltagrarberichtes unter Berücksichtigung neuer globaler Entwicklungen zu analysieren.mehr
"Afrika kann und will sich selbst ernähren"
(Berlin, 09.11.2011) Der EED war Mitveranstalter der größten internationalen Tagung in Berlin zu den Perspektiven für eine nachhaltige Tierhaltung und einen zukunftsfähigen Fleischkonsum. Wissenschaftler, Politiker, Landwirte sowie Vertreter von Organisationen des globalen Südens nahmen an zwei Tagen eine kritische Bestandsaufnahme vor und zeigten Perspektiven auf.mehr
Rio+20 als Wegweiser für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU
(Berlin, 15.11.2011) Die Agenda 21, verabschiedet auf dem Erdgipfel 1992, bezieht auch Stellung zu den Themen Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Ein Kommentar von Dr. Rudolf Buntzel.mehr
Die Fischereiproblematik Westafrikas bei der "Slow-Fisch"-Messe in Bremen
(Bremen, 07.11.2012) Yaye boye, „liebste Mama“, so nennen die Senegalesen die Sardine liebevoll. In vielen westafrikanischen Haushalten wird der besonders günstige kleine Schwarmfisch täglich aufgetischt. Wie er im Vergleich mit der europäischen Sardine schmeckt, konnten die Gäste der diesjährigen Slow-Fisch Messe in Bremen ausprobieren.mehr
Interview mit Stig Tanzmann, Agrarexperte des EED, zur Aktion “Bauer hält Hof”
(Bonn, 03.11.2011) Der diesjährige Welternährungstag am 16.10. bildete den Auftakt für die Aktion “Bauer hält Hof”, veranstaltet von der Kampagne “Meine Landwirtschaft”. Die in dieser Kampagne aktiven Landwirte sowie Vertreter von Umwelt- und entwicklungspolitischen Gruppen, setzen sich für eine bäuerliche, ökologisch angepasste und global gerechte Landwirtschaft ein. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) ist an dieser Kampagne beteiligt. Stig Tanzmann erläutert, warum der EED die Aktion unterstützt.mehr
“Niemand isst für sich allein – Unsere Agrarpolitik endet nicht an Europas Grenzen”
(Bonn, 29.10.2011) Der Verein “Vorbachmühle Weikersheim e.V.” bietet in der Zeit vom 09.-28.10.2011 unter dem Motto “Ich packe meinen Koffer – Kurswechsel für ein zukunftsfähiges Deutschland” eine Veranstaltungsreihe an, die verschiedene Aspekte des Begriffs “Nachhaltigkeit” untersucht. Der Vortrag von Angela Müller (Mitglied im Evangelischen Bauernwerk und im Team Ländliche Entwicklung des EED) vom 13.10. informierte unter dem Titel “Niemand isst für sich allein” über die lokalen und globalen Auswirkungen der Europäischen Agrarpolitik und zeigte Perspektiven für eine nachhaltige Landwirtschaft auf.mehr
Nehmt das Vaterunser wörtlich!
(Berlin, 14.10.2011) Wir haben verlernt, mit Lebensmitteln umzugehen. Wir werfen sie weg, sortieren sie nach Gütekriterien aus oder lassen sie einfach vergammeln. Dabei würden Nahrungsmittel in anderen Teilen der Welt dringend benötigt, um die Hungersnot zu bekämpfen. Der einzige Weg dorthin heißt umdenken.mehr
Fisch ist keine Privatsache
(Bonn, 14.10.2011) Deutsche wie westafrikanische Kleinfischer sehen sich durch die beständige Ausweitung der industriellen Fischerei mit ihren Überkapazitäten und ökologisch bedenklichen Fangmethoden bedroht. Diese Auswirkungen der Europäischen Fischereipolitik thematisierte am Wochenende die Fachtagung „Wem gehört der Fisch“ in Bremerhaven. Die Tagung, organisiert vom Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und Fair Oceans, zielte dabei auf die anstehende Reform der Fischereipolitik der EU ab.mehr
Agrarreform: EU ignoriert Entwicklungsländer
(Bonn / Brüssel 13.10.2011) Die Europäische Union stellt sich bei Neugestaltung der Agrarpolitik taub für die Forderungen aus den Ländern des Südens. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) in Bonn kritisiert, dass die Ansprüche von Millionen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern auf nachhaltigen EU-Agrarpolitik keine Rolle spielen.mehr
EU-Agrarpolitik: EED begrüßt Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland
(Bonn, 07.10.2011) Der Evangelische Entwicklungsdienst hat die Leitlinien der Evangelischen Kirche in Deutschland zur kommenden EU-Agrarreform nachdrücklich begrüßt. "Die Evangelische Kirche beweist: Christen in Deutschland blicken über den eigenen Tellerrand, sie sind sich der weltweiten Auswirkungen einer europäischen Agrarpolitik bewusst", lobt EED-Vorstand Claudia Warning den Text.mehr
Unser Fleisch macht Hunger! – Lokaler Fleischkonsum – Globale Folgen
Ein neues, von Ehrenamtlichen getragenes Projekt im Welthaus Bielefeld e.V., will über die entwicklungspolitischen, ökologischen und gesundheitlichen Folgen des Fleischkonsums in den Industrieländern aufklären. Der EED-Agrarexperte Francisco Marí hielt am 29.09.2011 im Welthaus Bielefeld vor der Projektgruppe und weiteren interessierten Zuhörern einen Vortrag zum Thema Fleischkonsum und Fleischexport.mehr



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