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Neue Publikation


Die Broschüre Wege aus der Hungerkrise präsentiert eine Auswahl der Erkenntnisse des Weltagrarberichtes und seine Vorschläge für eine Landwirtschaft von morgen. Seine Botschaft ist klar und einfach: “Weiter wie bisher ist keine Option”. mehr


Schwerpunktthemen

Biologische Sicherheit mehr

Kampagne: Keine Chicken schicken mehr

Agro-Gentechnik mehr

Aktuelles

Lasst uns essen, was wir anbauen
(Accra, 09.03.2010) KirchenvertreterInnen aus 13 westafrikanischen Ländern haben auf der Konferenz „Nahrung für das Leben“ von 1. bis 5. März in Accra, Ghana, eine gemeinsame Kampagne für Ernährungssicherheit und Armutsminderung gestartet. Unter dem Slogan „Lasst uns essen, was wir anbauen – lasst uns anbauen, was wir essen“ fordern sie eine Steigerung der nationalen Nahrungsmittelerzeugung und ein Ende der Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten.
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Bäuerliche Landwirtschaft weltweit stärken
(Berlin, 13.01.2010) Bauernvertreter aus verschiedenen Kontinenten forderten in Berlin zu Beginn des „Global Forum for Food and Agriculture“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums Ministerin Ilse Aigner dazu auf, der blinden Exportorientierung und Liberalisierung eine Absage zu erteilen. Eine international verantwortliche Milchpolitik muss die regionalen Märkte weltweit stärken.
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Ältester Handelskonflikt beendet
(16.12.2009) EU, lateinamerikanische Bananenexporteure und USA einigen sich auf Marktzugang für Bananen - Entschädigung für Bananenexporteure in Afrika und der Karibik
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EU-Kommission setzt Exportsubvention für Milch aus
(Brüssel, 20.11.2009) „Brot für die Welt“ und EED begrüßen Entscheidung der Kommission
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Schwache Erklärung - Kommentar zum Welternährungsgipfel
(Rom, 18.11.2009) Die in Rom verabschiedete Erklärung des Welternährungsgipfels ist schwach in Bezug auf Produktionsmethoden und setzt vor allem auf Produktionssteigerung. Doch die meisten Vorschläge sind Scheinlösungen.
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Weitere Meldungen

Bäuerliche Landwirtschaft weltweit stärken


(Berlin, 13.01.2010) Bauernvertreter aus verschiedenen Kontinenten forderten in Berlin zu Beginn des „Global Forum for Food and Agriculture“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums Ministerin Ilse Aigner dazu auf, der blinden Exportorientierung und Liberalisierung eine Absage zu erteilen. Eine international verantwortliche Milchpolitik muss die regionalen Märkte weltweit stärken.

Kurz vor dem heute beginnenden „Global Forum for Food and Agriculture“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums haben sich Bauernvertreter und Vertreterinnen aus Afrika, Asien, den USA und der EU in einer öffentlichen Tagung in Berlin am Beispiel Milch darauf verständigt, dass Ernährungssouveränität Vorrang hat vor der Weltmarktorientierung.

„Das Landwirtschaftsministerium und mit ihm auch Ministerin Aigner stützt seit langem eine Agrarpolitik, die den Interessen der Agrarindustrie zur Eroberung von Weltmärkten dient. Das wird von interessierter Seite auch noch zur Strategie zur Sicherung der Welternährung verklärt“, sagt Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Dabei liegt die Sicherung der Welternährung in der Stärkung der bäuerlichen und klimaverträglichen Landwirtschaft mit einer Ausrichtung auf die regionale Versorgung.“

„Zurzeit machen die Milchbetriebe in der EU finanzielle Verluste, wenn sie ihre Milch an die Molkereien liefern“, sagt Romuald Schaber vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). „Das liegt daran, dass in der EU trotz eines Absatzrückganges die Milchquote ausgedehnt worden ist. Damit sind Produktionsanreize geschaffen worden. Überschüsse gehören zum Weltmarktgeschäft mit billigen Massenwaren und zerstören die Milchpreise unserer Erzeuger.“ Der US-amerikanische Milchbauer John Kinsman von National Familiy Farm Coalititon ergänzt: „In den USA kämpfen die Milchbauern ebenfalls mit überschüssigen Milchmengen und um ihre finanzielle Existenz. Wir können unsere Kosten der Produktion nicht mehr decken.“

„Wir fordern die EU auf, die Milchexporte in unsere Länder einzudämmen, damit wir eine eigene Milchwirtschaft aufbauen können“, macht Dr. Henry Njakoi deutlich, Milchbauernvertreter in Kamerun.

Wie Politik den Aufbau und Erhalt ländlicher Wirtschaftsstukturen auch befördern kann, verdeutlicht Yudhvir Singh aus Indien, Vertreter der BKU Dairy Convenor: „Die Milchwirtschaft in Indien ist ein Beispiel für die Armutsbekämpfung und Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Proteinen. Dazu hat eine gezielte staatliche Unterstützung der kleinbäuerlichen Erzeuger und der genossenschaftlichen Vermarktung beigetragen, ebenso wie ein notwendiger Außenschutz vor Dumpingimporten