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Die EED-Delegierten berichteten vom 25.-29. Januar vom Weltsozialforum in Porto Allegre
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Was läuft?

Der EED führt den Nachweis, wie Geflügelexport zu Dumpingbedingungen die Existenz von Geflügelzüchterinnen in Westafrika gefährdet.
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Aktuelles

Granada: Zwischen Abfall und Abschied
(Managua, 07.02.2012) Heute ist unser letzter Tag in Nicaragua. Wir werfen uns in Schale und lassen uns von Enrique zur deutschen Botschaft fahren.
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Managua: Mutige Menschenrechtsarbeit
(Managua, 06.02.2012) Heute ist unser „Studientag“ – und es gibt viel Interessantes zu Lernen. Am Vormittag erläutert Brigitte Binder für alle das Zertifizierungssystem im Fairen Handel.
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Managua: Erwanderter Wasserfall
(Managua, 05.02.2012) Erstaunlicherweise haben wir alle recht gut geschlafen und nach einer kalten Dusche sind wir wieder fit und munter.
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Matagalpa: Die Wirkung des Weltmarkts
(Matagalpa, 04.02.2012) Aus unserem Hotel checken wir heute Morgen aus. Es geht weiter nach Matagalpa, dort besuchen wir die Cooperativa CECOCAFEN.
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Jinotega: Kaffee mit Kredit
(Jinotega, 03.02.2012) Heute verbringen wir den ganzen Tag bei SOPPEXCCA, einer Kaffee-Kooperative, die die GEPA seit vielen Jahren beliefert. Ihre Bohnen sind zum Beispiel im Nicaragua-Kaffee enthalten. SOPPEXCCA besteht aus 18 Genossenschaften mit insgesamt 650 Mitgliedern.
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Weitere Meldungen

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Entwicklungspolitischer Dialog

Einsatz hier, um extreme Armut woanders zu verhindern

Klimazeugen bei Floßaktion
Bild vergrößern Klimazeugen bei Floßaktion auf der Spree warnen vor Klimawandel
"Damit ein anderes, zukunftsfähiges Leben möglich und wirksam wird, muss in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft umgesteuert werden", fordert die Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland "Umkehr zum Leben" 2009. Der EED hat sich seit 2008 zusammen mit Brot für die Welt und dem BUND auf den Weg begeben, ein Zukunftsfähiges Deutschland in Gesellschaft und Politik anzuregen.

Auch die Kirchen müssen Theologie und Entwicklung immer wieder miteinander verknüpfen, sich gegenseitig zur Sprache bringen, damit Gemeinden Antreiber für gerechtere Lebensbedingungen weltweit bleiben.




Team Handel und Wirtschaft

Partner im Süden fordern die Hilfswerke auf: Setzt ihr euch für gerechtere Rahmenbedingungen ein – vor allem, um eine nachhaltige Ländliche Entwicklung in Gang zu halten, die den Kleinbauern eine Chance gibt. Agrarhandel aus Deutschland und der EU sowie die europäische Fischereipolitik bedrohen viele Existenzen. Die Vorstöße der Agro-Gentechnik müssen daraufhin geprüft werden, ob sie auf lange Sicht den Bauern und Bäuerinnen in den Entwicklungsländern mehr Nutzten oder Schaden bringen.

Der EED unterstützt seine Partner im Kampf gegen Biopiraterie und engagiert sich im Rahmen der Konvention über biologische Vielfalt für einen gerechten Vorteilsausgleich. Der EED tritt ein für einen gerechten Welthandel, der die Interessen und Bedürfnisse der Armen in den Mittelpunkt stellt. Der Faire Handel ist dabei, aus seiner kleinen Nische heraus zu treten: Er weist den Weg zu sozial und ökologisch verträglicheren Produktionsformen. Noch weitgehend im freiwilligen Rahmen bewegen sich die Ansätze zur Unternehmensverantwortung - obwohl transnationale Unternehmen das Tor zur Globalisierung weit aufgestoßen haben. Der EED arbeitet vor allem im Bereich Ferntourismus zielstrebig daran, dass diese in ihrer Bedeutung stetig wachsende Branche ihren Verhaltenskodex umsetzt.

Team Armutsbekämpfung

Wenn Armut überwunden werden soll - so hat es der UN-Millenniumsgipfel 2000 in New York eindrücklich unterstrichen - sind in den ärmsten Ländern die Basisdienste Gesundheit und Bildung ein wichtiger Schlüssel. Der EED setzt sich dafür ein, dass die reicheren Staaten ihren Verpflichtungen zur Entwicklungsfinanzierung nachkommen und die drohende Schuldenfalle der ärmsten Staaten nicht aus den Augen verlieren. In Zukunft wird der Einsatz für eine Begrenzung der Klimafolgen und die Unterstützung der besonders armen Länder bei der Anpassung an die Klimaveränderungen ganz wesentlich dafür sein, dass nicht viel mehr Menschen als bisher in extreme Armut absinken.

Team Friedensförderung und Konfliktbearbeitung

Gewalttätige Konflikte machen Entwicklung zunichte und stürzen Menschen in Armut. Der EED geht Konfliktursachen auf den Grund. Die kirchliche Zusammenarbeit sucht nach Strategien, wie Frieden gefördert werden kann. Der EED arbeitet vor allem daran mit, friedensfördernde Potentiale von Basisorganisationen zu fördern und zu stärken.

Für eine ganze Reihe eurropäischer Kirchen und ihrer Einrichtungen unterhält er eine Fachstelle, die den fragilien Friedensprozess im Sudan unterstützt.