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Die EED-Delegierten berichteten vom 25.-29. Januar vom Weltsozialforum in Porto Allegre
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Was läuft?

Der EED führt den Nachweis, wie Geflügelexport zu Dumpingbedingungen die Existenz von Geflügelzüchterinnen in Westafrika gefährdet.
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Aktuelles

Einladung zum McPlanet.com Kongress 2012
(Bonn, Berlin, 03.02.2012) Vom 20. – 22. April 2012 wird an der Technischen Universität Berlin bereits die fünfte Auflage des McPlanet.com-Kongress stattfinden. Im Vorfeld der Rio+20 Konferenz, die im Juni in Brasilien stattfindet, soll unter dem Motto "Too BIG to Fail - Es gibt keinen Planeten B" kritisch Bilanz gezogen werden von 20 Jahren internationaler Umwelt- und Entwicklungspolitik, Konzepte hinterfragt und Alternativen diskutiert werden. Der Kongress soll zum Handeln und Einmischen anregen. Es werden ca. 1500 Teilnehmende erwartet.
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„Wirtschaften für das Leben“ - EED-Themenreise nach Nicaragua
(Managua, 28.01.2012) Faire Produkte sind für kirchliche Großkunden wie Tagungshäuser ein wichtiger Baustein im Engagement für eine sozial, ökologisch und wirtschaftlich zukunftsfähige Welt. Bei der EED-Themenreise „Wirtschaften für das Leben“ sind Vertreter und Vertreterinnen kirchlicher Einrichtungen, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und der Fair Handels-Organisation GEPA mit Mitarbeitenden des EED auf den Spuren des Fairen Handels in Nicaragua unterwegs.
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Koordinierte Bemühungen um vernachlässigte Tropenkrankheiten
(Bonn, 31.1.2012) Auf der Konferenz "Uniting to Combat Neglected Tropical Diseases" in London wurde beschlossen, vernachlässigte tropische Krankheiten stärker als bisher zu bekämpfen. Für Forschung, Entwicklung und Vertrieb geeigneter Medikamente sollen 785 Millionen US-Dollar bereitgestellt werden.
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Weltsozialforum endet mit Appell für gerechte Globalisierung
(Porto Alegre, 29.01.2012) Mit einem Appell für eine gerechtere Globalisierung ist am Sonntag das Weltsozialforum in Porto Alegre zu Ende gegangen. In ihrer Abschlusserklärung forderten die Aktivisten vor allem einen grundlegenden Wandel im Umgang mit der Umwelt, der die Lebensbedürfnisse aller Menschen berücksichtigen müsse. Der "grüne Kapitalismus", für den die Staatengemeinschaft beim UN-Umweltgipfel "Rio+20" im Juni werben wolle, sei kein Ausweg aus der derzeitigen Wirtschafts- und Umweltkrise.
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10 Jahre Globaler Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria
(Bonn, 28. Januar 2012) Am 28. Januar 2002 wurde der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM) gegründet. Mittlerweile kann der Fonds auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit zurückblicken. In 150 Ländern finanziert der GFATM Präventions- und Behandlungsprogramme, womit bisher schätzungsweise acht Millionen Menschenleben gerettet werden konnten.
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Weitere Meldungen

Vor dem Weltsozialforum: EED-Delegation besucht Amazonien


(Belém/Bonn, 21.01.2009) Eine Delegation des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) informiert sich im Vorfeld des diesjährigen Weltsozialforums vor Ort über die Probleme der Region Amazonien. Das Forum findet vom 27.1. bis 1.2.2009 im brasilianischen Belém statt. In einem Internet-Blog berichten die Kirchenvertreter über die Ereignisse.

Auf einer Projektreise im Vorfeld des Weltsozialforums erhalten die Delegationsmitglieder Einblicke in die gesellschaftlichen und ökologischen Verhältnisse in Amazonien und die Arbeit der vom EED unterstützten Projektpartner. Auf dem Programm stehen der Besuch einer erfolgreichen Landbesetzung in Belém sowie einer regional wirtschaftenden Kleinbauerngenossenschaft in Abaetetuba.

Zu den EED-Partnerorganisationen im Amazonasgebiet gehören FASE, ein Verband von Sozial- und Erziehungseinrichtungen, die sich für soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen, die ökumenische Ausbildungsstätte UNIPOP sowie die Menschenrechtsvereinigung SDDH.

Ihre Eindrücke von der Reise und dem anschließenden Weltsozialforum veröffentlicht die Gruppe ab sofort täglich im Belém Weltsozialforum Blog.
Zur Delegation gehören unter anderem Christine Busch von der Rheinischen Kirche,  Detlev Knoche von der Hessen-Nassauischen Kirche, Käthe Pühl von der Bayerischen Kirche und Reinhard Benhöfer, der Umweltbeauftragte der Hannoverschen Kirche.

Das 9. Weltsozialforum versammelt die sozialen Bewegungen der Welt und versteht sich als Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum von Davos. Die Millionenstadt Belém im Mündungsgebiet des Amazonas wurde als Austragungsort gewählt, weil viele Aspekte der gegenwärtigen weltweiten Debatten um Klimawandel, Nahrungssicherheit, Biodiversität und Umweltschutz die Amazonasregion direkt betreffen. Zu den mehr als 2.400 Veranstaltungen des Weltsozialforums werden 80.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.