Was läuft?
Der EED führt den Nachweis, wie Geflügelexport zu Dumpingbedingungen die Existenz von Geflügelzüchterinnen in Westafrika gefährdet.
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Aktuelles
Evangelische Kirchen fordern Wende in der Energiepolitik - Ökumenischer Tag der Schöpfung: Erklärung gegen Atomkraft
(Bielefeld / Wuppertal, 03.09.2010) - Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) fordern die Bundesregierung auf, eine Wende in der Energiepolitik herbeizuführen. "Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken führen in eine gefährliche Sackgasse", heißt es einer gemeinsamen Erklärung zum ersten bundesweiten Ökumenischen Tag der Schöpfung am 3. September.
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"Niebels entwicklungspolitische Konzeption ist nicht klar erkennbar"
(Frankfurt, 02.09.2010) EED- Vorstand Claudia Warning sieht unter Minister Dirk Niebel (FDP) noch keinen großen Wurf in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Warning bescheinigt Niebel aber Offenheit und Engagement für die Entwicklungshilfe. Mit der promovierten Geographin sprach epd-Redakteurin Elvira Treffinger.
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Fachtagung zur "sozial-ökologischen FAIRgabe"
In zahlreichen deutschen Bundesländern stehen derzeit Reformen der Vergabegesetze an. Eine Fachtagung am 20. September in Berlin befasst sich mit der Umsetzung und Kontrolle einer sozial-ökologischen FAIRgabe auf Landesebene. Die Tagung dient vor allem dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung.
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Neue Spekulationswelle bei Preisen von Grundnahrungsmitteln
(Herne, 29.08.2010) Fürbitten zum dreizehnten Sonntag nach Trinitatis
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Buy IT fair! Online-Petition gegen Ausbeutung in der Computerindustrie
Am 22. Juni hat die Nichtregierungsorganisation Weltwirtschaft, Ökologie Entwicklung e.V. – WEED gemeinsam mit ihren PartnerInnen der europäischen Kampagne procureITfair die Online-Petition „Buy IT Fair“ gegen Ausbeutung in der Computerproduktion gestartet.
Mit der Petition macht WEED auf die schlechten Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie aufmerksam.
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Weitere Meldungen
Entwicklungspolitischer Dialog
Einsatz hier, um extreme Armut woanders zu verhindern
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© Andreas Schoelzel 
Klimazeugen bei Floßaktion auf der Spree warnen vor Klimawandel
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"Damit ein anderes, zukunftsfähiges Leben möglich und wirksam wird, muss in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft umgesteuert werden", fordert die Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland "Umkehr zum Leben" 2009. Der EED hat sich seit 2008 zusammen mit Brot für die Welt und dem BUND auf den Weg begeben, ein Zukunftsfähiges Deutschland in Gesellschaft und Politik anzuregen.
Auch die Kirchen müssen Theologie und Entwicklung immer wieder miteinander verknüpfen, sich gegenseitig zur Sprache bringen, damit Gemeinden Antreiber für gerechtere Lebensbedingungen weltweit bleiben.
Team Handel und Wirtschaft
Partner im Süden fordern die Hilfswerke auf: Setzt ihr euch für gerechtere Rahmenbedingungen ein – vor allem, um eine nachhaltige Ländliche Entwicklung in Gang zu halten, die den Kleinbauern eine Chance gibt. Agrarhandel aus Deutschland und der EU sowie die europäische Fischereipolitik bedrohen viele Existenzen. Die Vorstöße der Agro-Gentechnik müssen daraufhin geprüft werden, ob sie auf lange Sicht den Bauern und Bäuerinnen in den Entwicklungsländern mehr Nutzten oder Schaden bringen.
Der EED unterstützt seine Partner im Kampf gegen Biopiraterie und engagiert sich
im Rahmen der Konvention über biologische Vielfalt für einen gerechten
Vorteilsausgleich. Der EED tritt ein für einen gerechten Welthandel, der die
Interessen und Bedürfnisse der Armen in den Mittelpunkt stellt. Der Faire Handel ist dabei, aus seiner kleinen Nische heraus zu treten: Er weist den Weg zu sozial und ökologisch verträglicheren Produktionsformen. Noch weitgehend im freiwilligen Rahmen bewegen sich die Ansätze zur Unternehmensverantwortung - obwohl transnationale Unternehmen das Tor zur Globalisierung weit aufgestoßen haben. Der EED arbeitet vor allem im Bereich Ferntourismus zielstrebig daran, dass diese in ihrer Bedeutung stetig wachsende Branche ihren Verhaltenskodex umsetzt.
Team Armutsbekämpfung
Wenn Armut überwunden werden soll - so hat es der UN-Millenniumsgipfel 2000 in New York eindrücklich unterstrichen - sind in den ärmsten Ländern die Basisdienste Gesundheit und Bildung ein wichtiger Schlüssel. Der EED setzt sich dafür ein, dass die reicheren Staaten ihren Verpflichtungen zur Entwicklungsfinanzierung nachkommen und die drohende Schuldenfalle der ärmsten Staaten nicht aus den Augen verlieren. In Zukunft wird der Einsatz für eine Begrenzung der Klimafolgen und die Unterstützung der besonders armen Länder bei der Anpassung an die Klimaveränderungen ganz wesentlich dafür sein, dass nicht viel mehr Menschen als bisher in extreme Armut absinken.
Team Friedensförderung und Konfliktbearbeitung
Gewalttätige Konflikte machen Entwicklung zunichte und stürzen Menschen in Armut.
Der EED geht Konfliktursachen auf den Grund. Die kirchliche Zusammenarbeit sucht nach Strategien, wie Frieden gefördert werden kann. Der EED arbeitet vor allem daran mit, friedensfördernde Potentiale von Basisorganisationen zu fördern und zu stärken.
Für eine ganze Reihe eurropäischer Kirchen und ihrer Einrichtungen unterhält er eine Fachstelle, die den fragilien Friedensprozess im Sudan unterstützt.