Perspektiven für die Zukunft
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Fairer Handel ist Entwicklungspolitik im Alltag. Direkte Handelsbeziehungen, festgesetzte Preise und Prämien führen dazu, dass sich die Lebensbedingungen der Produzenten verbessern.
Der Faire Handel zieht weltweit immer größere Kreise. Was noch vor Jahren eine Nische war, wird zu einem zukunftsweisenden Markt. Zu Recht: Denn bei den Produkten aus dem Fairen Handel gehen Sozial- und Umweltverträglichkeit sowie Qualität und guter Geschmack Hand in Hand. Dem EED ist wichtig, dass der Faire Handel in Weltläden und Aktionsgruppen seine entwicklungspolitische Basis hat, und gleichzeitig eine Marktausweitung über Fairtrade-gesiegelte Produkte im Handel angestrebt wird.
Handel, der den Menschen dient
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Orangen-Ernte. Foto: TransFair
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Fairer Handel ist eine ganz praktische Form der Entwicklungszusammenarbeit. Produzentinnen und Produzenten werden in die Lage versetzt, ihre wirtschaftliche und soziale Stellung zu verbessern.
Der Faire Handel fördert die Selbstständigkeit und Gleichberechtigung der im Handelsgeschehen benachteiligten Partner. Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Handwerkerinnen und Handwerker können sich auf die ausgehandelten Kriterien im Fairen Handel verlassen. Für viele Produkte decken festgesetzte Mindestpreise die Kosten für Produktion und Lebenshaltung. Zusätzlich gibt es Prämien, die in Gemeinschaftsprojekte investiert werden und damit Entwicklungsprozesse vor Ort anstossen: so kann beispielsweise die Bildungs- oder Gesundheitssituation einer Gemeinde nachhaltig verbessert werden.
Die kirchliche Verantwortung
Die Kirchen haben in ökumenischer Solidarität dem Fairen Handel stets einen wichtigen Stellenwert eingeräumt und waren an seiner Entstehung beteiligt. Dazu gehören der Aufbau von Fairhandelsstrukturen in Deutschland, die entwicklungspolitische Bildungs- und Kampagnenarbeit sowie Kooperationen mit Südpartnern im Fairen Handel.
So ist der EED neben anderen kirchlichen Werken und Jugendverbänden der
evangelischen und der katholischen Kirche, Gesellschafter des größten
Fairhandelsunternehmens in Deutschland, der GEPA - The Fair Trade
Company.
Der EED gehört der 1992 gegründeten deutschen Siegelinitiative
TransFair an. Am Fairtrade-Siegel erkennen Verbraucherinnen und
Verbraucher Waren mit „ethischem Mehrwert". Mit dem Siegel werden
Produkte von Unternehmen ausgezeichnet, die den international
festgelegten Fairtrade-Kriterien entsprechen.
Der Faire Handel ist nicht ohne Grund ein Förderschwerpunkt des EED im Inland. Eine Vielzahl von entwicklungsbezogenen Bildungsmaßnahmen von Weltläden, Kirchengemeinden und anderen Initiativen, wie beispielsweise auch die jährlich im September stattfindende Faire Woche, unterstützt der EED.
Mehr zum ökofairen Beschaffungswesen
Mehr zur Förderung von Bildungsarbeit im Inland





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Last Update: 17.01.2012 11:15:12 |
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