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Fairer Kaffee in die Kirchen


Die Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen" unterstützt diakonische Einrichtungen und kirchliche Verwaltungen, ihre Beschaffung auf fair gehandelte Produkte umzustellen. Die Aktion richtet sich an Großverbraucher und bietet Information, Verkostung und Beratung speziell für Gemeinschaftsverpflegung, Kantinen und Cafés an.
Internetseiten der Aktion

Aktuelles

„Wirtschaften für das Leben“ - EED-Themenreise nach Nicaragua
Dienstag, 7. Februar: Heute ist unser letzter Tag in Nicaragua. Wir werfen uns in Schale und lassen uns von Enrique zur deutschen Botschaft fahren.
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„Wirtschaften für das Leben“ - EED-Themenreise nach Nicaragua
Montag, 6. Februar: Heute ist unser „Studientag“ – und es gibt viel Interessantes zu Lernen. Am Vormittag erläutert Brigitte Binder für alle das Zertifizierungssystem im Fairen Handel.
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„Wirtschaften für das Leben“ - EED-Themenreise nach Nicaragua
Donnerstag, 2. Februar: Heute verlassen wir unser Hotel in León und machen uns auf den Weg ins Kaffeegebiet nach Jinotega. Aber zuerst möchten wir natürlich noch ein bisschen etwas von León, der zweitgrößten Stadt Nicaraguas sehen:
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„Wirtschaften für das Leben“ - EED-Themenreise nach Nicaragua
Mittwoch, 1. Februar: Um halb acht fahren wir von León aus los nach Somotillo, einem kleinen Ort im Norden Nicaraguas, zehn Kilometer vor der Grenze zu Honduras. Dort besuchen wir Gemeinschaften, die sich mit Unterstützung der EED-Partnerorganisation SIMAS für ihre Ernährungssicherheit und Entwicklung einsetzen.
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„Wirtschaften für das Leben“ - EED-Themenreise nach Nicaragua
Dienstag, 31. Januar: Heute geht es um neun Uhr los: Wir besuchen die Frauenkooperative „Carolina Osejo" in Chinandega, im Norden Nicaraguas. Dieses Projekt stellt der EED vor, die GEPA bezieht selbst keine Produkte von „Caroline Osejo".
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Weitere Meldungen

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Fairer Handel

Perspektiven für die Zukunft

Themenkollage

Fairer Handel ist Entwicklungspolitik im Alltag. Direkte Handelsbeziehungen, festgesetzte Preise und Prämien führen dazu, dass sich die Lebensbedingungen der Produzenten verbessern.

Der Faire Handel zieht weltweit immer größere Kreise. Was noch vor Jahren eine Nische war, wird zu einem zukunftsweisenden Markt. Zu Recht: Denn bei den Produkten aus dem Fairen Handel gehen Sozial- und Umweltverträglichkeit sowie Qualität und guter Geschmack Hand in Hand. Dem EED ist wichtig, dass der Faire Handel in  Weltläden und Aktionsgruppen seine entwicklungspolitische Basis hat, und gleichzeitig eine Marktausweitung über Fairtrade-gesiegelte Produkte im Handel angestrebt wird.


Handel, der den Menschen dient

Orangen-Ernte. Foto: TransFair

Fairer Handel ist eine ganz praktische Form der Entwicklungszusammenarbeit. Produzentinnen und Produzenten werden in die Lage versetzt, ihre wirtschaftliche und soziale Stellung zu verbessern.

Der Faire Handel fördert die Selbstständigkeit und Gleichberechtigung der im Handelsgeschehen benachteiligten Partner. Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Handwerkerinnen und Handwerker können sich auf die ausgehandelten Kriterien im Fairen Handel verlassen. Für viele Produkte decken festgesetzte Mindestpreise die Kosten für Produktion und Lebenshaltung. Zusätzlich gibt es Prämien, die in Gemeinschaftsprojekte investiert werden und damit Entwicklungsprozesse vor Ort anstossen: so kann beispielsweise die Bildungs- oder Gesundheitssituation einer Gemeinde nachhaltig verbessert werden.


Die kirchliche Verantwortung

Bild vergrößern Handwerkerinnen. Foto: GEPA

Die Kirchen haben in ökumenischer Solidarität dem Fairen Handel stets einen wichtigen Stellenwert eingeräumt und waren an seiner Entstehung beteiligt. Dazu gehören der Aufbau von Fairhandelsstrukturen in Deutschland, die entwicklungspolitische Bildungs- und Kampagnenarbeit sowie Kooperationen mit Südpartnern im Fairen Handel.

So ist der EED neben anderen kirchlichen Werken und Jugendverbänden der evangelischen und der katholischen Kirche, Gesellschafter des größten Fairhandelsunternehmens in Deutschland, der GEPA - The Fair Trade Company.
Der EED gehört der 1992 gegründeten deutschen Siegelinitiative TransFair an. Am Fairtrade-Siegel erkennen Verbraucherinnen und Verbraucher Waren mit „ethischem Mehrwert". Mit dem Siegel werden Produkte von Unternehmen ausgezeichnet, die den international festgelegten Fairtrade-Kriterien entsprechen.

Der Faire Handel ist nicht ohne Grund ein Förderschwerpunkt des EED im Inland. Eine Vielzahl von entwicklungsbezogenen Bildungsmaßnahmen von Weltläden, Kirchengemeinden und anderen Initiativen, wie beispielsweise auch die jährlich im September stattfindende Faire Woche, unterstützt der EED.


Mehr zum ökofairen Beschaffungswesen
Mehr zur Förderung von Bildungsarbeit im Inland