Anerkennung für den Fairen Handel: TransFair mit Deutschem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet
(Köln/Düsseldorf, 06.11.2009) Bei der Verleihung des deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009 hat TransFair überraschend den Einzelpreis in der Kategorie "Deutschlands nachhaltigste Produkte/Dienstleistungen" gewonnen.
„Wir freuen uns sehr über den Preis. Er ist Bestätigung dafür, dass Fairtrade einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und nachhaltigen Entwicklung in den Ländern des Südens leistet. Gleichzeitig ist Fairtrade für Unternehmen ein erfolgreiches Modell zur Umsetzung von CSR- und Nachhaltigkeitstrategien ,“ sagte Heinz Fuchs vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) als Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V., am Abend der Preisverleihung in Düsseldorf.
In der Jurybegründung heißt es, das dauerhaft hohe Engagement von TransFair für die Etablierung von Sozialstandards bei gleichzeitiger Beachtung der ökologischen Dimension sei im Bezug auf soziale Nachhaltigkeit vorbildlich. Die Vergabe des Fairtrade-Siegels an Produkte von Bauern in Entwicklungsländern, die definierte Sozial-und Ökostandards von TransFair erfüllen, sei ein wichtiger Beitrag für Entwicklung. „Es kann keine Nachhaltigkeit ohne Fairness geben. Die Auszeichnung ist ein Zeichen für verantwortlichen Konsum und gegen die deutsche Schnäppchen-Mentalität“, erklärte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V. Auch Tom Speck und die anwesenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der GEPA - The Fair Trade Company, die ebenfalls für den Preis nominiert war, freuten sich mit über diese Auszeichnung für den Fairen Handel. Ein großer Teil der GEPA-Produkte trägt ebenfalls das Fairtrade-Label.
Die Verleihung des unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel stehenden Deutschen Nachhaltigkeitspreises fand nach 2008 zum zweiten Mal statt. Die Auszeichnung prämiert Unternehmen, die vorbildlich in der Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg, sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt sind. Der diesjährigen Jury gehörten u.a. der ehemalige Bundesumweltminister und ehemalige Exekutivdirekter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Klaus Töpfer, der Weltklimarat, Germanwatch e.V., NABU und das Wuppertal Institut an. Auf der feierlichen Galaveranstaltung kamen zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur zusammen. Arbeitsminister Jung, in dessen Ressort das CSR Forum der Bundesregierung angesiedelt ist verlieh die Preise an die Wirtschaft. Im Mittelpunkt des Abends standen Unternehmen, die soziale Fairness, ökologisches Engagement und geschäftlichen Erfolg in Balance bringen, dafür erhielten sie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.


