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Fairer Kaffee in die Kirchen


Die Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen" unterstützt diakonische Einrichtungen und kirchliche Verwaltungen, ihre Beschaffung auf fair gehandelte Produkte umzustellen. Die Aktion richtet sich an Großverbraucher und bietet Information, Verkostung und Beratung speziell für Gemeinschaftsverpflegung, Kantinen und Cafés an.
Internetseiten der Aktion

Aktuelles

Der Faire Handel boomt in Deutschland
(Berlin, 13.8.2010) Deutsche Verbraucher schätzen fair gehandelte Produkte immer mehr. Mit 322 Mio. € im Jahr 2009 war der Absatz so hoch wie noch nie in Deutschland. Dies bedeutet eine Steigerung von 21% im Vergleich zu 2008 und einer Verdreifachung innerhalb der letzten fünf Jahre. Das Forum Fairer Handel gab dies bei seiner Jahrespressekonferenz am 13. August 2010 in Berlin bekannt. Neben aktuellen Branchenzahlen wurden Marktforschungsergebnisse über Entwicklungen und Trends im Fairen Handel präsentiert.
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Fair Trade -Entwicklungspolitischer Auftrag und praktische Überprüfbarkeit
(Bonn, 06.08.2010) Im Rahmen der Fairen Woche lädt der EED gemeinsam mit der Fairtrade Consulting Cooperative und der Stadt Bonn zu einer Informationsveranstaltung am 23. September ins Haus der Evangelischen Kirche Bonn ein.
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Andacht zur Fairen Woche 2010
(Bonn, 27.07.2010) In diesem Jahr wurde die Andacht "Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber die Sünde ist der Leute Verderben" zur Fairen Woche in ökumenischer Kooperation zwischen EED, Brot für die Welt und mit dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Ev. Kirche im Rheinland sowie dem Kolpingwerk Deutschland gestaltet.
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Zukunft des fairen Handels liegt im Wachstum
(München, 15.05.2010) „Jute statt Plastik", „Nieder mit der Zuckermauer", „Nicaragua libre" - die Slogans aus der 40jährigen Geschichte des Fairen Handels zogen auf einer überdimensionalen Leinwand im Audimax der TU München am Publikum vorbei. Dazu gab es - natürlich - lateinamerikanische Klänge der Band „Grupo Sal". Doch in der Diskussion auf dem Ökumenischen Kirchentag hatte der Faire Handel Aktuelleres zu bieten.
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"Heute für die Zukunft einkaufen!"
(Schwerte, 3.5.2010) Die großen Kirchen in Deutschland wollen ihr Einkaufsverhalten künftig noch stärker an Umweltschutz und fairem Handel orientieren und damit auch jeden Einzelnen zu verantwortungsbewusstem Einkauf motivieren.
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Weitere Meldungen

Anerkennung für den Fairen Handel: TransFair mit Deutschem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet


(Köln/Düsseldorf, 06.11.2009) Bei der Verleihung des deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009 hat TransFair überraschend den Einzelpreis in der Kategorie "Deutschlands nachhaltigste Produkte/Dienstleistungen" gewonnen.
Bild vergrößern Die bei der Preisverleihung anwesenden Mitarbeitenden von Gepa, TransFair Geschäftsführer Dieter Overath und Vorstandsvorsitzender Heinz Fuchs

 „Wir freuen uns sehr über den Preis. Er ist Bestätigung  dafür, dass Fairtrade einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und nachhaltigen Entwicklung in den Ländern des Südens  leistet. Gleichzeitig ist Fairtrade  für Unternehmen  ein erfolgreiches Modell zur Umsetzung von CSR- und Nachhaltigkeitstrategien ,“ sagte Heinz Fuchs vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) als Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V., am Abend der Preisverleihung in Düsseldorf.

In der Jurybegründung heißt es, das dauerhaft hohe Engagement von TransFair für die Etablierung von Sozialstandards bei gleichzeitiger Beachtung der ökologischen Dimension sei im Bezug auf soziale Nachhaltigkeit vorbildlich. Die Vergabe des Fairtrade-Siegels an Produkte von Bauern in Entwicklungsländern, die definierte Sozial-und Ökostandards von TransFair erfüllen, sei ein wichtiger Beitrag für Entwicklung. „Es kann keine Nachhaltigkeit ohne Fairness geben. Die Auszeichnung ist ein Zeichen für verantwortlichen Konsum und gegen die deutsche Schnäppchen-Mentalität“, erklärte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V. Auch Tom Speck und die anwesenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der GEPA - The Fair Trade Company, die ebenfalls für den Preis nominiert war, freuten sich mit über diese Auszeichnung für den Fairen Handel. Ein großer Teil der GEPA-Produkte trägt ebenfalls das Fairtrade-Label.

Die Verleihung des unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel stehenden Deutschen Nachhaltigkeitspreises fand nach 2008 zum zweiten Mal statt. Die Auszeichnung prämiert Unternehmen, die vorbildlich in der Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg, sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt sind. Der diesjährigen Jury gehörten u.a. der ehemalige Bundesumweltminister und ehemalige Exekutivdirekter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Klaus Töpfer, der Weltklimarat, Germanwatch e.V., NABU und das Wuppertal Institut an. Auf der feierlichen Galaveranstaltung kamen zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur zusammen. Arbeitsminister Jung, in dessen Ressort das CSR Forum der Bundesregierung angesiedelt ist verlieh die Preise an die Wirtschaft. Im Mittelpunkt des Abends standen Unternehmen, die soziale Fairness, ökologisches Engagement und geschäftlichen Erfolg in Balance bringen, dafür erhielten sie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.