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Die Wirtschaft braucht neue Maßstäbe mehr

Dauerkrise der WTO-Verhandlungen mehr

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EPAs: Entwicklung oder Marktöffnung? mehr

Die Fesseln des EU-Indien-Freihandelsabkommens mehr


Aktuelles

Sargnagel für die Doha-Runde aus Washington
(28.5.2010) Informelles Treffen von 19 WTO-Mitgliedern offenbart unüberbrückbare Differenzen
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EU und Lateinamerika im Freihandelsfieber
(21.05.2010) EU schließt Freihandelsabkommen mit Zentralamerika und nimmt Verhandlungen mit Mercosur wieder auf
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Welthandel ist für Afrika wie Fußball bergauf
(München, 15.05.2010) Wo kommen die Früchte her, welchen Weg hat der Joghurt genommen, wo kommt das Coltan im Handy her? Wer glaubt, dass Welthandelspolitk nichts mit seinem Leben zu tun hat, muss nur einen Blick auf seinen Frühstückstisch werfen. Es geht beim Welthandel nicht nur um abstrakte Fragen von Warenströmen. Es geht für viele Menschen in Afrika, um die Frage von Leben und Tod.
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Bestandsaufnahme: Aussichtslos
(06.04.2010) WTO-Mitglieder registrieren den anhaltenden Stillstand der Doha-Verhandlungen und beerdigen stillschweigend das Ziel, die Runde 2010 abzuschließen
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Exportweltmeister bringen internationale Wirtschaft aus dem Gleichgewicht
(31.03.2010) Handelsbilanzüberschüsse in China und Deutschland tragen zu Problemen in der Eurozone und in der Weltwirtschaft bei
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Weitere Meldungen

Global Europe


Die neue Außenhandelsstrategie der Europäischen Union

Nachdem in Folge des Scheiterns der WTO-Ministerkonferenz in Cancún (Mexiko) offenbar wurde, dass die Verhandlungen im Rahmen der Doha-Runde der WTO weder zu einem schnellen Ende kommen noch die anspruchsvolle Liberalisierungsagenda der EU in der WTO eine Chance auf Realisierung haben würde, erarbeitete die Brüsseler Kommission eine neue Außenhandelsstrategie: Global Europe. Competing in the World (deutsch: Ein wettbewerbsfähiges Europa in einer globalen Welt). Darin wird das Ziel beschrieben, die EU zum dynamischten Wirtschaftsplatz der Welt zu machen. Instrument ist die Liberalisierung des Handels, vor allem zur Öffnung der Märkte der Schwellenländer für die Exporte der EU. Neben der multilateralen Verhandlungsschiene der WTO setzt Global Europe verstärkt auf bilaterale und regionale Verhandlungen. Damit sollen die Blockaden umgangen werden, die im WTO-Rahmen bislang eine weitere Liberalisierung im Sinne der EU-Interessen verhindert haben.

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