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Faire Woche 2010

Andacht zur Fairen Woche 2010

Vom 13. bis 26. September findet die neunte Faire Woche unter dem Motto "Fair schmeckt mir!" statt.
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Video

Video-Standbild

Entwicklungsländer in der Schuldenfalle


Eine neue Schuldenkrise in den Entwicklungsländern wirft ihre Schatten voraus.
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Arbeitsbericht

Titel

Im Jahr 2009 überstieg die Zahl der Hungernden erstmals die Milliardengrenze. Der EED beschäftigt sich in seinem Arbeitsbericht 2009/2010 unter dem Titel "Das Land soll euch seine Früchte geben" mit der ländlichen Entwicklung und dem Recht auf Nahrung.
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Zeitschrift

Titelbild Ausgabe 08-2010 | © welt-sichten

Die großen Städte in den Ländern des Südens wachsen schnell und stehen deshalb vor zunehmenden Problemen. Das gilt vor allem für die Elendsviertel, die sich an den Rändern der Metropolen ausbreiten. Deren Bewohner kämpfen für bessere Lebensbedingungen und mehr politische Beteiligung. Die aktuelle Ausgabe der Zeit­schrift welt-sichten hat den Schwerpunkt "Metropolen".
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Bildung+Förderung

Engagement unterstützen

Für eine gerechte Welt setzen sich in Deutschland viele Organisationen ein. Jedes Jahr unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von etwa 500 Gruppen und Gemeinden. Er gibt Zuschüsse für Personalstellen, zu Seminaren, Studienreisen, Kampagnen, Recherchen, Filmen und Printmedien.

Durch diese Förderung ermutigt der EED die Menschen, sich für Gerechtigkeit und Frieden zu engagieren - sei es in Kirchengemeinden, Schulen oder Weltläden, in Partnerschaftsprojekten, politischen Initiativen oder Gewerkschaften.

Mit der Inlandsförderung verfolgt der EED das Ziel, in der eigenen Gesellschaft globale Zusammenhänge und wechselseitige Abhängigkeiten in der Einen Welt bewusst zu machen. Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit will so die heutige komplexe Welt verstehbar machen und zu einem Umdenken beitragen. Dazu sollen persönliche Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und an politischen Veränderungen gearbeitet werden.

Der Rahmenplan für die entwicklungsbezogene Bildung und Publizistik beschreibt die theologischen und pädagogischen Überlegungen, die der Inlandsförderung des EED zu Grunde liegen. Er benennt die Aufgaben der entwicklungsbezogenen Bildung und Publizistik und führt in ihre Themenbereiche ein.

Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit soll das Engagement und das Mitdenken vieler Menschen ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referates haben in einem Grundsatztext festgehalten, wie sie Ihren Auftrag verstehen.

Mit einem breiten Förderansatz versucht der EED in unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche zu wirken. Dazu stehen ihm folgende Förderinstrumente zur Verfügung:


Seminare, Tagungen und Konferenzen

Bildungsveranstaltungen, die sich mit entwicklungspoltischen Fragestellungen befassen, können vom EED gefördert werden. Die tradtionellen Formen wie Seminare und Tagungen tragen zur Informationsvermittlung in konzentrierter Form bei, sie stellen aber auch wichtige Foren für Austausch und Vernetzung der entwicklungspolitisch Engagierten dar.

Gefördert werden können Seminare, die sowohl entwicklungsbezogene Bildungsarbeit von Multiplikatoren/innen unterstützen sollen, als auch Veranstaltungen mit Einstiegscharakter für entwicklungspolitisch Interessierte. Die Seminarinhalte können sowohl Schwerpunktthemen betreffen, als auch die Arbeit an didaktischen Fragestellungen vorsehen.

Der Entwicklungsbezug eines Seminars oder einer Tagung ist durch Vorlage des Veranstaltungsprogramms nachzuweisen. Ebenso muss klar beschrieben sein, mit welchen Zielgruppen gearbeitet werden soll.
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Personalförderung

Die Unterstützung von Personalstellen in der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit bildet einen Schwerpunkt in der Inlandsförderung des EED. Kirchen und ihre Bildungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Aktionsgruppen sollen in die Lage versetzt Fachpersonal für die Bildungsarbeit beschäftigen zu können. Personalstellen sind zentral für den Erhalt der Professionalität, der Qualität, des Profils und der Kontinuität der Arbeit. In der Personalförderung stehen dem EED vier Förderlinien zu Verfügung.
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Ökumenische Lern- und Studienreisen

Partnerschaften zwischen Kirchengemeinden, Jugendgruppen und Schulen sind eine Chance, fremden Menschen zu begegnen und sie in ihrem Alltag zu begleiten. Deshalb fördert der EED ökumenische Lernreisen - in Deutschland und in die Länder des Südens. Die Begegnungsprogramme sollen unter einem entwicklungspolitischen Schwerpunktthema stehen. Das bedeutet, dass bei der Reiseplanung, Raum für die Diskussion entwicklungspolitischer Fragestellungen gelassen wird.
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Partnerschaftsprojekte

Der EED fördert mit dem Partnerschaftsprojektefonds kleine Entwicklungsprojekte, die gemeinsam und im Dialog von Kirchenkreispartnerschaften und deren Partnern in Afrika, Asien oder Lateinamerika entwickelt wurden. Er bietet neben der finanziellen Unterstützung zudem Beratung und Qualifizierungsseminare an. Ziel ist, dass die Partnerschaften ihren Beitrag zur kirchlichen Entwicklungsarbeit leisten.
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Filme und Medien

Der EED fördert Filme zu Nord-Süd-Themen. Mit Hilfe von Filmen kann deutlich und anschaulich gemacht werden, welche konkreten Folgen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen für Menschen haben. Konkrete Lebenssituationen wie auch Besitz- und Machtverhältnisse können über die dargestellten Personen abgebildet werden. Die Filme müssen geeignet sein, Impulse für die gesellschaftliche Diskussion zu geben. Sie werden vom Evangelischen Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF) herausgegeben. Die Filme stehen für die Medienarbeit in Schulen und Gemeinden zur Verfügung.
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