Freiwillige brechen zum tatkräftigen Lernen auf
(Bonn, 21.07.2010) 36 junge Erwachsene sind heute vom Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) zu ihrem Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst nach Armenien, China, Costa Rica, Ghana, Kambodscha und Kamerun zu Partnerorganisationen des EED entsandt worden. Sie werden dort die Lebens- und Arbeitssituationen in Entwicklungsländern kennen lernen, in fremde Kulturen eintauchen und Erfahrungen fürs Leben sammeln.
„Freiwillige tragen dazu bei, unser Land zu verändern, ihm einen weiteren Horizont geben. Die Freiwilligen werden ein Jahr lang mit den Menschen in Ihren Einsatzländern zusammen leben und arbeiten. Sie bekommen damit einen Einblick in das Leben, der anders ist, als der von Touristen. Das kann Menschen verändern.“ sagt Rudolf Ficker, Vorstand des EED.Der EED hat die Freiwilligen auf ihren Dienst im Ausland vorbereitet. Beim EED in Bonn ließen sie sich engagiert zwei Wochen lang unter anderem auf Themen wie ‚Interkulturelle Kommunikation’, Sensibilisierung für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Entwicklungspolitik und ‚Umgang mit Gefahrensituationen’ ein. Im Austausch mit ehemaligen Freiwilligen und Fachkräften des EED konnten die Freiwilligen von deren großem Erfahrungsschatz in der Entwicklungszusammenarbeit profitieren.“
Der EED arbeitet im „evangelischen Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienst“ (eFeF) mit über 30 Einrichtungen, Verbänden, Missionswerken und Entwicklungswerken aus dem evangelischen Bereich zusammen und wird bei der Vermittlung von Freiwilligen durch das Förderprogramm „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bezuschusst.
