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Aktuelles

Das Drama der Vertriebenen
(Bonn, 23.11.2009) Die EED-Partnerorganisation "Corporación Compromiso" unterstützt in Kolumbien Opfer von Gewalt und Vertreibung – unter anderem mit Theatertherapie.
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Internationaler Friedenstag in Liberia: Versöhnung als gemeinsame Hoffnung
(Monrovia, 30.09.2009) Nichts haben die Menschen Liberias mehr gebraucht, nichts mehr herbeigesehnt, als den Frieden. Nach 14 Jahren Bürgerkrieg, nach all den unaussprechlichen Geschichten, in all der Trauer und Wut, herrscht seit dem Jahr 2003 nun endlich Frieden im Land. Längst sind jedoch nicht alle Wunden verheilt, eine nationale Versöhnung, die Aufarbeitung der Geschehnisse ist in vollem Gange.
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EED-Vorstand Wilfried Steen in Ruhestand verabschiedet
(Bonn, 26.08.2009) EED-Vorstand Wilfried Steen ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Pfarrer aus Lautenthal im Harz vollendet am 4. September sein 65. Lebensjahr. Er leitete seit der Gründung des Werkes im Jahr 1999 die Inlands- und Personalprogramme des Hilfswerks. Als Nachfolger wurde Pfarrer Rudolf Ficker eingeführt, der bislang das Stipendienprogramm des EED leitete.
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"Keine Abenteurer oder Märtyrer ins Ausland"
(Frankfurt / Bonn, 21.06.2009) Die Ermordung der beiden deutschen Schwesternschülerinnen im Jemen ist ein Beispiel dafür, dass die Bedrohung für Fachleute im Ausland zunimmt. Der Evangelische Entwickungsdienst erstellt bei Auslandseinsätzen ein Sicherheitskonzept mit seinen Partnerorganisationen vor Ort. Die Gefahr von Entführungen wie im Jemen gebe es natürlich manchmal trotzdem, räumt EED-Vorstandsmitglied Wilfried Steen im epd-Interview ein.
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Fußball für das Leben
(San José, 10.11.2008) Mit Unterstützung des EED und von "Brot für die Welt" arbeitet das Projekt „Fútbol por la vida“ in Costa Rica daran, Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen eine bessere Perspektive zu geben.
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Weitere Meldungen

Eine/n Sozialwissenschaftler/in, Jurist/in für die Qualifizierung des Süd-Süd wie Süd-Nord Partnerdialogs in Menschenrechtsfragen für unsere Partnerorganisation IDL


in Lima, Peru
(Bearbeitungsnummer: 17286 )

Die Partnerorganisation

Instituto de Defensa Legal (IDL) ist ein Institut für Rechtsverteidigung in Lima. IDL hat die Verteidigung der bürgerlich-politischen Menschenrechte, der Demokratie, des Rechtsstaates und des Friedens in Peru und Lateinamerika als Mittelpunkt seiner Arbeit definiert. Um dieses Ziel zu erreichen, führt das Institut Bildungsarbeit mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen durch, erarbeitet Vorschläge für die Entwicklung der Zivilgesellschaft, unterstützt die Schaffung von Menschenrechts-Netzwerken und informiert die Öffentlichkeit über aktuelle Themen im Bereich Menschenrechte, Frieden und Demokratie.

Das Projekt

In Peru geraten Organisationen der Zivilgesellschaft, vor allem indigene Gemeinschaften und Kleinbauernorganisationen des Hochlands und der Amazonasregion zunehmend unter Druck der Behörden. Zum Beispiel durch Protestaktionen gegen Minenprojekte und Großplantagen bei der sie ihre traditionellen Rechte an Land und natürlichen Ressourcen öffentlich einfordern. Projektaktivitäten von IDL laufen in den Bereichen Rechtsberatung und -hilfe bei Menschenrechtsverletzungen, Demokratie und Menschenrechte, Bildungsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Forschung und Bürgerbeteiligung, internationale Lobbyarbeit und Advocacy. Gender ist als Querschnittsthema in die institutionelle Politik ihrer Organisation eingeführt, und zieht sich durch alle Arbeitslinien. Insbesondere bei den Bereichen Bürgerrechte und Zugang zu Justiz spielen Genderfragen eine große Rolle.

Die Aufgaben der Fachkraft

Die Aufgaben bestehen in der Unterstützung bei der Umsetzung der erfolgreichen Strategie von IDL in Peru und auch in Kolumbien. Durch Fortbildungen und Workshops sollen MenschenrechtsverteidigerInnen vor Ort in die Lage versetzt werden, Informationen über Menschenrechtsverletzungen einem deutschen Publikum näher bringen zu können. Dabei ist dies vor allem juristische Begleitung gepaart mit gezielter Lobbyarbeit. Im Einzelnen:

  • MenschenrechtsverteidigerInnen dabei zu unterstützen, Verletzungen der Menschenrechte zu dokumentieren. (Neun Präzedenzfälle von Menschenrechtsverletzungen in Peru und Kolumbien sollen der peruanischen, kolumbianischen sowie der deutschen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden).
  • Dem ökumenischen Spektrum der deutschen Öffentlichkeit Informationen in Bezug auf die aktuelle Menschenrechtssituation in den beiden Ländern Lateinamerikas zu geben. Eine Dokumentation, die der Öffentlichkeit Aufschluss über die Bedrohungssituation soll erstellt werden.
  • Unterstützung um sich mit internationalen Strukturen der Lobby – und Solidaritätsarbeit zu vernetzen.
  • Unterstützung bei der Umsetzung der Empfehlung der peruanischen Wahrheitskommission
  • Durchsetzung indigener Rechte auf eine gesunde Umwelt gegenüber Minenprojekten
  • In Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro von Brot für die Welt werden Seminare und Fortbildungen für Menschenrechtsorganisationen in Peru und Kolumbien geplant. Der Dialog zwischen den Partnern von Brot für die Welt in Peru und Kolumbien soll intensiviert werden.
  • Besuchsreisen von ökumenischen Gruppen und/oder Journalisten sollen geplant und begleitet werden.

Die Qualifikation der Fachkraft

  • Sozialwissenschaftliches-, Politik- oder Jurastudium mit Schwerpunkt Menschenrechte
  • Erfahrung mit internationalen Strukturen der Menschenrechts- und Solidaritätsarbeit
  • Ökumenische Einbindung in die Strukturen der evangelischen Kirche in Deutschland
  • Erfahrung in der deutschen und internationalen Lobby – und Advocacyarbeit
  • Kenntnisse in der Fallarbeit
  • Pädagogische Fähigkeiten bei der Durchführung von Workshops, Treffen und Seminaren sowie bei der Erstellung von Fortbildungsmaterial
  • Diplomatisches Geschick bei Mittlerfunktion in der Vernetzung der Menschenrechtsorganisationen in Peru und Kolumbien Organisation
  • Gutes Spanisch
  • Von Vorteil wären Erfahrungen in Lateinamerika

Lebens-und Arbeitsbedingungen

Die Fachkraft wird in Peru und Kolumbien reisen müssen, um Treffen und Workshops zu organisieren.

Die Leistungen des Evangelischen Entwicklungsdienstes

  • Individuelle Vorbereitung im Rahmen eines Vorbereitungsvertrages
  • Ausreisekurs
  • Freie Hin- und Rückreise
  • Dreijahresvertrag mit Leistungen nach dem Entwicklungshelfergesetz (EhfG)
  • Wiedereingliederungshilfe.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben mit tabellarischem Lebenslauf) unter Angabe der Bearbeitungsnummer 17286 an
E-Mail: