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Aktuelles

Im Schatten ungelöster territorialer Konflikte
(Bonn, 02.11.2010) "Im Schatten ungelöster territorialer Konflikte - Nachhaltige Entwicklung und Stärkung der Zivilgesellschaft in den Ländern des Kaukasus" war das Thema der Entwicklungspolitischen Themenreise nach Aserbaidschan, Georgien und Armenien von 30. August bis 8. September 2010. Die Delegation aus Kirche und Politik besuchte EED-Partnerorganisationen in den drei Ländern und berichtet hier von ihren Erfahrungen. Die Beiträge der Teilnehmenden geben nicht notwendigerweise die Meinung des EED wieder.
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Herausforderungen für nachhaltige Entwicklung in Georgien
(Bonn, 01.07.2009) Interview mit David Aphrasidze vom EED-Partner Caucasus Institute for Peace Democracy and Development (CIPCDD)
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Geplantes NRO-Gesetz in Aserbaidschan gefährdet Entwicklungsarbeit
(Bonn, 26.06.2009) Am 30. Juni soll im aserbaidschanischen Parlament über einen Vorschlag zur Änderung des Gesetzes über Nichtregierungsorganisationen (NRO) abgestimmt werden, der die Bedingungen für die Arbeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen erheblich verschlechtert.
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Aktuelle Situation in Georgien und Fragen der Krisenprävention
(Tiflis / Bonn, 20.05.2009) Bericht vom FriEnt-Arbeitsgespräch am 30. April 2009
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Civil society contributes in the efforts for a peaceful solution of the current conflict between Georgian government and opposition
(Tiflis, 05.05.2009) Opposition supporters have held daily demonstrations in the capital Tbilisi since April 9, calling for Saakashvili's resignation and new elections. They blame him for Georgia's defeat in the war with Russia last August and the de facto loss of the separatist regions of South Ossetia and Abkhazia. First talks between President Mikhail Saakashvili and moderate opposition leaders have ended with no breakthrough.
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Weitere Meldungen

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Südosteuropa / Kaukasus

Hoffnung auf ein besseres Leben

Karte von Südosteuropa und dem Kaukasus | © EED
show detailsWeitere Informationen über die Arbeit des EED in einzelnen Ländern erhalten sie hier.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Auflösung des ehemaligen Ostblocks kam es zu einem rasanten Armutsentwicklung in allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion und vielen Ländern Mittel- und Osteuropas.

Die Osterweiterung der Europäischen Union hat in einigen Ländern Mittel- und Osteuropas einen Aufschwung und Hoffnung auf Besserung der Lebenssituation auch der armen Bevölkerungsgruppen mit sich gebracht. Diese Entwicklung hat auch eine erneute Grenzziehung zwischen Ost und West vollzogen. Die Probleme für einen Großteil der Bevölkerung sind nicht gelöst. In den "neuen Nachbarstaaten", den Nicht-Mitgliedsstaaten der EU hat dies eher zu einer "Gewinner - Verlierer"-Auffassung geführt.

In den Ländern Südosteuropas und des Südkaukasus gehören Armut, Umweltzerstörungen, Arbeitslosigkeit, Zusammenbruch des Bildungs- und Gesundheitsversorgung, gewaltsam ausgetragene Konflikte, Benachteiligung von Frauen und fehlende zivilgesellschaftliche Beteiligung sowie vor allem Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit zu den Problemen, mit denen die Menschen zu kämpfen haben.

Der EED und seine Partner

  • engagieren sich in ländlicher Entwicklung und nachhaltiger Landwirtschaft
  • unterstützen Friedensförderung und Konfliktbewältigung
  • setzen sich für eine Verbesserung der Grundversorgung im Bereich der sozialen Dienste (Bildung und Gesundheit) ein
  • fördern gleiche Lebenschancen für Frauen und Männer
  • stärken die Eigenverantwortung armer und benachteiligter Menschen
  • setzen sich für die Menschenrechte ein
  • und fördern zivilgesellschaftliche Entwicklung und Beteiligung an politischen und gesellschaftlichen Prozessen.

Der EED fördert seit 1997 Partner und ihre Programme in Osteuropa. Die regionale Ausrichtung des Programms orientiert sich dabei an der Armutssituation in den verschiedenen Ländern und ihrer Anerkennung als so genanntes Entwicklungsland entsprechend den Kriterien des Entwicklungskomitees der OECD (Development Assistance Committee / DAC).

Im Fokus der Zusammenarbeit liegen dadurch bestimmte Länder wie Albanien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien in Südosteuropa sowie in besonderem Maße die drei unabhängigen Republiken Armenien, Georgien und Aserbaidschan im Süd-Kaukasus.