Aktuelles
Bitte um tägliches Brot ist Zeichen von Würde
(Stuttgart, 22.07.2010) Die Bitte um das tägliche Brot – um materielle oder spirituelle Nahrung – ist nach den Worten von Rowan Williams, des Erzbischofs von Canterbury, ein „Zeichen von Würde“. Sie fordere die Arroganz derer heraus, die denken, dass sie nichts bräuchten, sagte Williams vor der Elften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Stuttgart. Bis zum 27. Juli beraten mehr als 400 Delegierte aus 145 Mitgliedskirchen unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“.
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"Unsere Glaubensgemeinschaften hören mit sofortiger Wirkung auf, Gewalt zu lehren und zu rechtfertigen"
(Winnipeg, 23.06.2010) „Die Glaubwürdigkeit der Religionen steht angesichts der furchtbaren Armut und der Verwüstung unserer natürlichen Lebensgrundlagen auf dem Spiel“, stellt André Karamaga, Generalsekretär der Allafrikanischen Kirchenkonferenz, fest. Er ist sich damit der Zustimmung aller anderen Konferenzteilnehmer sicher. Auf dem sechsten „Gipfel der Weltreligionen“, der im Vorfeld der G8-Konferenz vom 21. bis zum 23. Juni im kanadischen Winnipeg tagte, kamen siebzig Vertreterinnen und Vertreter von Religionsgemeinschaften zusammen.
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Tim Kuschnerus als neuer Leiter des Berliner EED-Büros eingeführt
(Berlin, 27.01.2010) Bei einem Empfang gestern Abend im Haus der EKD am Gendarmenmarkt wurde auch Monika Huber verabschiedet. Sie übergab ihre Aufgaben als Entwicklungspolitische Beauftragte des Evangelischen Entwicklungsdienstes an Sieglinde Weinbrenner.
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"Konflikte sind blutende Wunden"
(Genf, 28.12.2009) Der kirchliche Entwicklungsexperte John Nduna bezeichnet Korruption, Kriege und den Klimawandel als Haupthindernisse im Kampf gegen die Armut. "Konflikte wie in Somalia, im Sudan und zwischen Eritrea und Äthiopien sind blutende Wunden", sagte Nduna in Genf dem epd. Der Ökonom aus Sambia wird Generalsekretär des neuen Netzwerks kirchlicher Hilfsorganisationen, "ACT Alliance", das zum 1. Januar 2010 entsteht.
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Pfingstbewegungen in Lateinamerika: Eine Herausforderung für die Ökumene?
(Bonn, 23.11.2009) Mit einem Vortrag über die Pfingstbewegung in Lateinamerika, der in diesem Artikel zusammengefasst wird, verabschiedete Dr. Daniel Chiquete sich vom Evangelischen Entwicklungsdienst in Bonn. In den Jahren 2006 bis 2009 war er im Programm „Ökumenischer Dienst in Deutschland“ des EED als Studienleiter an der Missionsakademie der Universität Hamburg tätig. Er koordinierte dort Forschung und Lehre zur pentekostalen Bewegung in Lateinamerika.
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Weitere Meldungen
Tim Kuschnerus als neuer Leiter des Berliner EED-Büros eingeführt
(Berlin, 27.01.2010) Bei einem Empfang gestern Abend im Haus der EKD am Gendarmenmarkt wurde auch Monika Huber verabschiedet. Sie übergab ihre Aufgaben als Entwicklungspolitische Beauftragte des Evangelischen Entwicklungsdienstes an Sieglinde Weinbrenner.
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© EED 
Monika Huber, Tim Kuschnerus, Sieglinde Weinbrenner (v.l.n.r.)
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Tim Kuschnerus wurde als neuer Leiter des Berliner Büros des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und als Evangelischer Geschäftsführer der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) in Berlin eingeführt. Der 53jährige Theologe sammelte 1982 erste anschauliche Erfahrungen mit der Menschenrechtsarbeit, als er nach seinem Examen ein Jahr Stipendiat des Ökumenischen Rates der Kirchen auf den Philippinen war, die damals unter der Militärdiktatur von Präsident Ferdinand Marcos standen. Nach seinem Vikariat arbeitete er fünf Jahre als Gemeindepfarrer und war dann von 1992 bis 2001 erst Menschenrechts- und dann Ökumenereferent im Kirchenamt der EKD in Hannover. Zwischen 2001 und 2009 war Kuschnerus Referatsleiter für weltweite Programme, Osteuropa und Nahost des EED in Bonn.
Das Berliner Büro des EED beteiligt sich am entwicklungspolitischen Dialog am Regierungssitz. „Wichtig ist dabei", so Tim Kuschnerus, „immer auch die Perspektive unserer Partner aus Afrika, Asien und Lateinamerika einzubringen. Das versuchen wir auch mit der Arbeit der GKKE". Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung will unter anderem zu den Themen Rüstungsexporte, kohärente Armutsbekämpfung, sowie durch einen Dialog mit Pharmaunternehmen als eine Stimme der beiden großen Kirchen in Deutschland den Anliegen der Einen Welt mehr Nachdruck verleihen.
Entwicklungspolitische Beauftragte im Berliner EED-Büro ist Sieglinde Weinbrenner. Nach ihrem Studium der Ethnologie und Judaistik arbeitete Weinbrenner an Menschenrechtsfragen unter anderem im Nahen Osten und bei FIAN (Food First Informations- und Aktions-Netzwerk). Seit 1999 arbeitete Weinbrenner bei der EZE und dann im EED als Entwicklungspolitische Referentin und Teamleiterin für Nahost. Seit 2007 in der Öffentlichkeitsarbeit des EED als Referentin für Ökumenische Begegnungsreisen.