Aktuelles
Ecuador: Politisches Projekt „Dschungel statt Erdöl“; Yasuní-Nationalpark
(Herne, 28.02.2010) Fürbitten zum Sonntag Reminiscere
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Chaos und Not nach dem schweren Erdbeben - Menschen brauchen dringend Hilfe
(Port-au-Prince, 20.01.2010) Nach dem schweren Erdbeben im Karibikstaat Haiti bleibt die Lage für die Überlebenden dramatisch: Die Menschen warten auf sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Häuser und Straßen sind in weiten Teilen zerstört oder stark beschädigt. Es gibt kaum Hoffnung, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. Mittlerweile gehen Experten von bis zu 200.000 Erdbebentoten aus. Das Beben gilt als eines der stärksten der vergangenen 70 Jahre in der Karibik. Mehrere Nachbeben versetzten die Menschen auf Haiti in Angst. Am Dienstagnachmittag führte ein starkes Nachbeben zu weiteren Zerstörungen.
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Wahlen in Honduras nicht anerkennen
(San José / Bonn, 15.12.2009) Die Wahlen am 29. November in Honduras sollten laut EED-Partnern von Deutschland und der Europäischen Union nicht anerkannt werden. Eine Anerkennung würde Honduras und allen lateinamerikanischen Länder signalisieren, dass militärische Putsche legitim sind. Honduras braucht jedoch einen offenen Dialogprozess aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte, um die Demokratie wieder zu erlangen.
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Das Drama der Vertriebenen
(Bonn, 23.11.2009) Die EED-Partnerorganisation "Corporación Compromiso" unterstützt in Kolumbien Opfer von Gewalt und Vertreibung – unter anderem mit Theatertherapie.
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Pfingstbewegungen in Lateinamerika: Eine Herausforderung für die Ökumene?
(Bonn, 23.11.2009) Mit einem Vortrag über die Pfingstbewegung in Lateinamerika, der in diesem Artikel zusammengefasst wird, verabschiedete Dr. Daniel Chiquete sich vom Evangelischen Entwicklungsdienst in Bonn. In den Jahren 2006 bis 2009 war er im Programm „Ökumenischer Dienst in Deutschland“ des EED als Studienleiter an der Missionsakademie der Universität Hamburg tätig. Er koordinierte dort Forschung und Lehre zur pentekostalen Bewegung in Lateinamerika.
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Weitere Meldungen
Lateinamerika
Gemeinsam Rechte durchsetzen
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Lateinamerika ist weltweit die am meisten von sozialen Ungleichheiten geprägte Region. Opfer dieser Situation sind in besonderer Weise die sozial Schwachen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen, zu denen häufig die indigenen Völker zählen. Diese Gruppen sind von Entwicklungsprozessen ausgeschlossen. Dieses Phänomen, das mit "exclusión social" (sozialem Ausschluss) bezeichnet wird, ist der Katalysator für Prozesse der Ausbeutung, Unterdrückung und Ungleichheit. Sie zerstören die sozialen Beziehungen in den Gesellschaften und führen zu einer sozialen Apartheid sowie zu einer Zunahme von Gewalt.
Daher sind „Demokratisierung politischer Entscheidungsprozesse“, „Partizipation der Ausgeschlossenen“ und „Entwicklungsdynamik durch Dezentralisierung“ zentrale Elemente in der Arbeit des EED mit seinen Partnern in Lateinamerika. Sie werden zum einen bei der konkreten Arbeit auf der Projektebene beachtet, indem beispielsweise benachteiligte Bevölkerungsgruppen in die Projektgestaltung einbezogen werden. Zum anderen sind sie wesentlich bei der Frage, wie Partner dazu beitragen können, dass Arme und Benachteiligte auf der gesellschaftlichen Ebene gehört werden.