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Aktuelles

Ecuador will zum Schutz des Urwalds auf Ölförderung verzichten
(Bogotá, 04.08.2010) Zum Schutz des Regenwalds will Ecuador auf einen Teil der Erdölförderung verzichten, wenn es einen finanziellen Ausgleich dafür bekommt. Am Dienstag stimmte die Regierung in Quito einem Treuhandfonds zu und schloss eine Vereinbarung mit dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP). Danach soll die internationale Gemeinschaft in den kommenden 13 Jahren rund 2,7 Milliarden Euro aufbringen. Das ist etwa die Hälfte dessen, was die Förderung von 846 Millionen Barrel Öl im östlichen Amazonasgebiet in Ecuador voraussichtlich einbringen würde.
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Zulassung einer Genmais-Sorte von Bayer zurückgezogen
(Bonn, 02.08.2010) Der Gerichtshof des brasilianischen Bundesstaates Paraná hat die Anbaugenehmigung für die gentechnisch veränderte Maissorte Liberty Link der Firma Bayer mit sofortiger Wirkung zurückgezogen. Geklagt hatten unter anderen die Nichtregierungsorganisationen AS-PTA und Terra de Direitos, beide Partner des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).
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Genetisch veränderte Lebensmittel in Brasilien auf dem Vormarsch
(Rio de Janeiro, 27.03.2010) Die Kritik an der Nationalen Technischen Kommission für Biosicherheit (CTNBio) reißt nicht ab. Wegen immer neuer Zulassungen von genetisch veränderten Agrarpflanzen und mangelndem Willen, effektive Kontrollinstanzen in Brasilien zu etablieren, erhöht die organisierte Zivilgesellschaft im Chor mit sozialen Bewegungen den Druck auf die Biosicherheitskommission.
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Chaos und Not nach dem schweren Erdbeben - Menschen brauchen dringend Hilfe
(Port-au-Prince, 20.01.2010) Nach dem schweren Erdbeben im Karibikstaat Haiti bleibt die Lage für die Überlebenden dramatisch: Die Menschen warten auf sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Häuser und Straßen sind in weiten Teilen zerstört oder stark beschädigt. Es gibt kaum Hoffnung, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. Mittlerweile gehen Experten von bis zu 200.000 Erdbebentoten aus. Das Beben gilt als eines der stärksten der vergangenen 70 Jahre in der Karibik. Mehrere Nachbeben versetzten die Menschen auf Haiti in Angst. Am Dienstagnachmittag führte ein starkes Nachbeben zu weiteren Zerstörungen.
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Wahlen in Honduras nicht anerkennen
(San José / Bonn, 15.12.2009) Die Wahlen am 29. November in Honduras sollten laut EED-Partnern von Deutschland und der Europäischen Union nicht anerkannt werden. Eine Anerkennung würde Honduras und allen lateinamerikanischen Länder signalisieren, dass militärische Putsche legitim sind. Honduras braucht jedoch einen offenen Dialogprozess aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte, um die Demokratie wieder zu erlangen.
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(Bogotá, 04.08.2010) Zum Schutz des Regenwalds will Ecuador auf einen Teil der Erdölförderung verzichten, wenn es einen finanziellen Ausgleich dafür bekommt. Am Dienstag stimmte die Regierung in Quito einem Treuhandfonds zu und schloss eine Vereinbarung mit dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP). Danach soll die internationale Gemeinschaft in den kommenden 13 Jahren rund 2,7 Milliarden Euro aufbringen. Das ist etwa die Hälfte dessen, was die Förderung von 846 Millionen Barrel Öl im östlichen Amazonasgebiet in Ecuador voraussichtlich einbringen würde.
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(Bonn, 02.08.2010) Der Gerichtshof des brasilianischen Bundesstaates Paraná hat die Anbaugenehmigung für die gentechnisch veränderte Maissorte Liberty Link der Firma Bayer mit sofortiger Wirkung zurückgezogen. Geklagt hatten unter anderen die Nichtregierungsorganisationen AS-PTA und Terra de Direitos, beide Partner des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).
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(Rio de Janeiro, 27.03.2010) Die Kritik an der Nationalen Technischen Kommission für Biosicherheit (CTNBio) reißt nicht ab. Wegen immer neuer Zulassungen von genetisch veränderten Agrarpflanzen und mangelndem Willen, effektive Kontrollinstanzen in Brasilien zu etablieren, erhöht die organisierte Zivilgesellschaft im Chor mit sozialen Bewegungen den Druck auf die Biosicherheitskommission.
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(Port-au-Prince, 20.01.2010) Nach dem schweren Erdbeben im Karibikstaat Haiti bleibt die Lage für die Überlebenden dramatisch: Die Menschen warten auf sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Häuser und Straßen sind in weiten Teilen zerstört oder stark beschädigt. Es gibt kaum Hoffnung, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. Mittlerweile gehen Experten von bis zu 200.000 Erdbebentoten aus. Das Beben gilt als eines der stärksten der vergangenen 70 Jahre in der Karibik. Mehrere Nachbeben versetzten die Menschen auf Haiti in Angst. Am Dienstagnachmittag führte ein starkes Nachbeben zu weiteren Zerstörungen.
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Wahlen in Honduras nicht anerkennen

(San José / Bonn, 15.12.2009) Die Wahlen am 29. November in Honduras sollten laut EED-Partnern von Deutschland und der Europäischen Union nicht anerkannt werden. Eine Anerkennung würde Honduras und allen lateinamerikanischen Länder signalisieren, dass militärische Putsche legitim sind. Honduras braucht jedoch einen offenen Dialogprozess aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte, um die Demokratie wieder zu erlangen.
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Das Drama der Vertriebenen

Szene aus dem Straßentheater | (c) Domingó (Bonn, 23.11.2009) Die EED-Partnerorganisation "Corporación Compromiso" unterstützt in Kolumbien Opfer von Gewalt und Vertreibung – unter anderem mit Theatertherapie.
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Pfingstbewegungen in Lateinamerika: Eine Herausforderung für die Ökumene?

(Bonn, 23.11.2009) Mit einem Vortrag über die Pfingstbewegung in Lateinamerika, der in diesem Artikel zusammengefasst wird, verabschiedete Dr. Daniel Chiquete sich vom Evangelischen Entwicklungsdienst in Bonn. In den Jahren 2006 bis 2009 war er im Programm „Ökumenischer Dienst in Deutschland“ des EED als Studienleiter an der Missionsakademie der Universität Hamburg tätig. Er koordinierte dort Forschung und Lehre zur pentekostalen Bewegung in Lateinamerika.
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Entwicklung im ländlichen Raum - EED-Partner in Peru

Eine Delegation aus wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bundestag und kirchlichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren nahm vom 13. bis 23. Februar 2009 an einer Entwicklungspolitische Themen- und Projektreise nach Peru teil.
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Perus indigene Gruppen: „Wir wollen gehört und konsultiert werden“

(Bonn, 21.08.2009) Am 5. Juni 2009, kam es in Bagua, einer Kleinstadt im peruanischen Amazonasgebiet, zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. „Erst Tote und Verletzte führten dazu, dass die Regierung in Lima und indigene Organisationen miteinander in Dialog getreten sind“, berichtet Wolfgang Kaiser nach einer Dienstreise nach Peru. Der Mitarbeiter des Lateinamerika-Referates wies nach seiner Rückkehr darauf hin, dass bereits vorher in Bagua und vielen anderen Teilen der Amazonasregion indigene Gemeinschaften wochenlang vergeblich protestiert und Strassen, Öl- und Gasförderanlagen blockiert hatten.
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Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies

(Bonn, 25.05.2009) Bleibt das Erdöl im Boden des ekuadorianischen Nationalparks Yasuní? - Ein Plädoyer von Alberto Acosta zu einem revolutionären Vorschlag für eine nachhaltige Entwicklung.
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Menschenrechtsorganisationen kritisieren Verletzung sozialer Rechte in Brasilien vor UN

(Genf, 05.05.2009) Die gestern begonnene Sitzung des UN-Ausschusses für Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte in Genf befasst sich mit Brasilien. Zum Auftakt der Sitzung haben brasilianische Partnerorganisationen von EED, Brot für die Welt, Misereor und FIAN die Missachtung dieser Rechte in Brasilien kritisiert.
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Bilanz des Weltsozialforums: "Zivilgesellschaft will Weg aus der Krise finden"

(Belém/Bonn, 01.02.2009) Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) hat eine positive Bilanz des 9. Weltsozialforums in Brasilien gezogen. „Die mehr als 100.000 Teilnehmer haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Zivilgesellschaft einen Weg aus der Krise finden will,“ sagte EED-Vorstand Wilfried Steen zum Abschluss der fünftägigen Veranstaltung.
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Brasilianische Kleinbauern kritisieren Geflügelexporte nach Afrika

(Belém/Bonn, 30.01.2009) Die brasilianische Kleinbauernorganisation ASSESOAR hat zusammen mit afrikanischen Bauernvertretern die Folgen der weltweiten Exporte von Geflügelresten nach Afrika kritisiert. Auf dem 9. Weltsozialforum in Belém diskutierten sie auf Einladung des EED Maßnahmen und Forderungen zum Stopp einer solchen Resteverwertung auf Kosten der afrikanischen Produzenten.
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Die Stimme erheben für Menschenrechte und Umwelt

(Belém, 25.01.2009) Die Region Amazonien beeindruckt durch ihre enorme biologische Vielfalt. Im Kampf gegen die Zerstörung Amazoniens haben sich Aktionsgruppen aus sechs Anrainerstaaten zur Interessengemeinschaft FASE zusammengeschlossen. Interview mit Leticia Rangel Tura, eine der Koordinatorinnen der FASE.
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Müll, Müll, Müll

(Belém, 24.01.2009) "Der Amazonas vermüllt. Überall, wo wir hinkommen, in städtische oder ländliche Gemeinden, zu Flussfischern, Bauern oder Jugendlichen, wird über den Abfall gesprochen", berichten Jürgen Reichel und Käthe Pühl von ihren Erfahrungen in Belém.
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"Die Stimme der Indigenen ist sehr wichtig"

(Belém, 23.01.2009) Das Weltsozialforum findet 2009 erstmals am Rande des Amazonas statt, in Belém, der Hauptstadt des Bundesstaats Pará. Die Region steht beispielhaft für viele Probleme Amazoniens: Der Wald und seine Bewohner müssen weichen – den Interessen internationaler Konzerne und dem wachsenden Energiehunger auf der Erde. Aldalice Moura Cruz de Otterloo organisiert das Weltsozialforum vor Ort mit. Der EED sprach mit ihr über ihre Erfahrungen und Erwartungen.
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Menschenrechte in Belém, Ostamazonien

(Belém, 22.01.2009) Der Urwald schwindet, Holzfäller, Großgrundbesitzer, Transnationale Konzerne nehmen sich, was sie von den Naturschätzen der Region bekommen können? Indigene Gemeinschaften, Kleinbauern, Fischer und andere kleine und machtlose Gemeinschaften müssen weichen? Das Rechtssystem macht gemeinsame Sache mit den Mächtigen, Macht vor Recht?
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"Entterritorialisierung der Bevölkerung“

(Belém, 23.01.2009) „Entterritorialisierung der Bevölkerung“ - Was für ein schreckliches Wort. Das, was sich dahinter verbirgt, ist furchtbar genug, informiert uns die Menschenrechtsorganisation SDDH (Sociedade paraense de Defesa dos Direitos Humanos, Gesellschaft zur Verteidigung der Menschenrechte in Pará).
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Vor dem Weltsozialforum: EED-Delegation besucht Amazonien

(Belém/Bonn, 21.01.2009) Eine Delegation des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) informiert sich im Vorfeld des diesjährigen Weltsozialforums vor Ort über die Probleme der Region Amazonien. Das Forum findet vom 27.1. bis 1.2.2009 im brasilianischen Belém statt. In einem Internet-Blog berichten die Kirchenvertreter über die Ereignisse.
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Präsidentschaft in Costa Rica begrüßt Niederlassung des EED in San José

(San José, 15.11.2008) Während eines Besuches beim costaricanischen Präsidialamt begründete EED-Vorstand Konrad von Bonin die Standortwahl für die neue Verbindungsstelle mit der positiven Entwicklung des Landes. Der Aufsichtratsvorsitzende des EED, Präses Nikolaus Schneider, ergänzte: „Der Erfolg der Politik muss sich daran messen lassen, dass sie dem Volk, besonders den Armen und Indigenen, zugute kommt.“
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