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Aktuelles

Menschenrechtsbündnis erinnert an die zahlreichen Verschwundenen in den Philippinen
(Essen, 30.08.2010) Über 200 Personen sind zwischen 2001 und 2010 in den Philippinen verschwunden. Ihr Schicksal ist meist bis heute ungeklärt. Ihre Angehörigen warten seit Jahren auf ein Lebenszeichen. Anlässlich des Internationalen Tag der Verschwundenen am 30. August, macht das Aktionsbündnis Menschenrechte-Philippinen auf das Schicksal dieser Menschen und ihrer Angehörigen aufmerksam.
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"Bei 20 Millionen Betroffenen ist klar, dass man helfen muss"
(Frankfurt, 26.08.2010) EED-Vorstand Claudia Warning bezweifelt, dass der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe in Pakistan mit demokratischen Fortschritten einhergehen wird. "Es ist schwer abzuschätzen, inwieweit die Regierenden durch solch ein Unglück gefordert werden, sich wirklich für die Menschen einzusetzen", sagte Warning in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur epd.
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Ressourcenreichtum in Papua-Neuguinea soll Bevölkerung nützen
(Port Moresby, 09.08.2010) Von 28. Juli bis 8. August hat der Beirat Internationale Programme des EED Partnerorganisationen in Papua-Neuguinea besucht. Am 15. Juli 2009 wurde dort ein Regionalbüro von EED und „Brot für die Welt“ eröffnet. „Die engere Begleitung durch das Büro vor Ort wird von den Partnern des EED sehr geschätzt. In einem Land, das in vielen Bereichen noch am Beginn von Entwicklungsprozessen steht, ist dies besonders wichtig“, sagt Bernhard Dinkelaker, Generalsekretär des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland und Vorsitzender des Beirats.
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Unerwartet positiver Verlauf der Wahlen in den Philippinen
(Bonn, 28.06.2010) „Is the May election designed to fail?“, so begann unser Artikel über die Stimmungslage im Vorfeld der Wahlen. Diese pessimistische Grundtendenz wurde vor allem von den meisten philippinischen Medien verbreitet und führte zu einer allgemeinen Verunsicherung im Lande. Aus heutiger Sicht hat sich dieses negative Szenario nicht bestätigt. Trotz zahlreicher technischer Probleme wurden die Wahlen mit wenigen Ausnahmen im ganzen Land ordnungsgemäß durchgeführt.
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EED-Wahlbeobachter auf den Philippinen
(Manila, 03.05.2010) Der EED hat eine Gruppe entsandt, die die Präsidenten-, Senats- und Repräsentantenhauswahlen am 10. Mai in den Philippinen in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen beobachten wird. „Der Ausgang der Wahlen ist zentral für die Zukunft der Philippinen“, so Faye Lacquio von der EED-Partnerorganisation COMPACT.
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Weitere Meldungen

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China


Center for Integrated Agricultural Development (CIAD)
Internet: http://www.cau.edu.cn/cohd/ciad/index.php

Das Center for Integrated Agricultural Development (CIAD), gegründet 1988, ist ein Institut der China Agricultural University. CIAD entstand in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim auf der Basis einer Hochschulpartnerschaft und mit unterstützender Beratung der GTZ. Der Projektträger versteht sich als Mittler zwischen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Institutionen und der Bevölkerung vor Ort.
CIAD arbeitet als halbprivate Beratungsorganisation in den Bereichen

  • nachhaltige ländliche Entwicklung
  • Frauen in der ländlichen Entwicklung
  • Ausbildung und Beratung (Durchführbarkeitsstudien, Projektplanung, Projektbegleitung und -evaluierung sowie Managementtraining)

Eine wichtige Komponente in den EED-geförderten Projekten ist die Feldforschung in ländlichen Regionen, die Studentinnen und Studenten des Instituts durchführen.

China Association for NGO Cooperation (CANGO)
Land: Deutschland
Internet: http://www.cango.org/english/

CANGO war bis 2001 eine Abteilung des langjährigen EED-Projektpartners China International Economic and Technical Exchanges (CICETE). In dieser Eigenschaft hat CANGO seit Beginn der Förderung chinesischer Projekte durch den EED viele Entwicklungsmaßnahmen zur Armutsbekämpfung durchgeführt. 2001 strukturierte CICETE seine Arbeit um und gliederte CANGO aus - als unabhängigen Dachverband einheimischer Selbsthilfe- und Nichtregierungsorganisationen. Gegenwärtig sind etwa 90 Nichtregierungsorganisationen aus fast allen Provinzen Mitglied des Dachverbandes. Unter diesen Gruppen finden sich sowohl weitgehend unabhängige Selbsthilfegruppen als auch staatliche Stellen, die während der Verwaltungsreform privatisiert wurden. Sie kommen vor allem aus dem sozialen Bereich.

Hong Kong Christian Industrial Committee (HKCIC)
Internet: http://www.cic.org.hk/

Das Hong Kong Christian Industrial Committee (HKCIC) ist eine Fachorganisation des Christenrates in Hong Kong. Sie befasst sich mit Fragen der Industriearbeit und mit den Rechten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im industriellen Sektor von Hong Kong und in anderen Regionen Chinas.

Das HKCIC hat die Aufgabe,

  • die Bedeutung des christlichen Glaubens im Kontext von Industriearbeit aufzuzeigen und zu interpretieren
  • die Arbeit der Mitgliedskirchen in diesem Sektor zu koordinieren
  • Arbeitskontakte zu christlichen Organisationen in China und Übersee aufzunehmen, die im selben Sektor arbeiten - und diese Kontakte zu pflegen.
Mitglieder des HKCIC sind regionale Kirchen unterschiedlicher Herkunft, die Heilsarmee und YMCA/YWCA. Auch nichtkirchliche Organisationen, die die Ziele und Statuten des HKCIC akzeptieren, können Mitglieder werden.

Institute for Rural Development (IRD)
Land: Deutschland

Das Institute for Rural Development (IRD) ist ein unabhängiges Institut der Volksuniversität in Beijing. Seine Projektarbeit dient dem Ziel der Armutsbekämpfung. IRD fördert nachhaltige Entwicklung und ökologisch fundierte Lösungen für Entwicklungsprobleme im ländlichen Raum.
IRD implementiert keine eigenen Projekte. In Kooperation mit der Bevölkerung führen lokale Gebietskörperschaften die Projekte durch. Das Institut versteht sich dabei als Berater, übernimmt die Trägerschaft und die finanzielle Abwicklung. IRD überprüft Konzeption, Planung, technische Durchführbarkeit und Ergebnisse der Maßnahmen.

Social Service Department des Chinesischen Christenrats
Land: Deutschland
Internet: http://www.chineseprotestantchurch.org.cn/en/

Der Chinesische Christenrat (CCC) wurde 1980 mit dem Ziel gegründet, alle chinesischen Christinnen und Christen zu einen und die protestantische Kirche zu leiten. Zusammen mit der "Patriotischen Drei-Selbst-Bewegung" ist der Christenrat auf nationaler Ebene die staatlich anerkannte Organisationsform aller chinesischen Protestanten. Während die Patriotische Drei-Selbst-Bewegung vor allem für "patriotische Bildung" und Beziehungen der Kirche zur Regierung zuständig ist, ist der Christenrat für alle innerkirchlichen Angelegenheiten verantwortlich.

In seiner Anfangsphase baute der CCC zunächst Kirchen (wieder) auf, ließ Bibeln und Gesangbücher drucken und veröffentlichte christliche Literatur. Er ermöglichte eine theologische Ausbildung und förderte den internationalen Austausch. All dies war nötig, weil die Zerstörungen der chinesischen Kulturrevolution (1966-76) den Kirchen ihre Infrastruktur genommen hatten.

Mitte der 90er Jahre begannen Staat und Kirche umzudenken. Sie sahen die Kirchen zunehmend als soziale Dienstleisterinnen. Ergebnis dieses Prozesses war die Gründung eines Social Service Department (SSD) des Christenrates im Jahr 2002. Das SSD kümmert sich um die sozialen Belange der Bevölkerung.

Amity News Service
(englischsprachiger Service des Christenrates):

http://www.amitynewsservice.org



The Amity Foundation
Internet: http://www.amityfoundation.org

Die gemeinnützige Amity-Stiftung wurde 1985 als Nichtregierungsorganisation von evangelischen Christinnen und Christen gegründet. Sie ist bislang die einzige christliche und vom Staat unabhängige Entwicklungsorganisation in China. Die Amity-Stiftung kooperiert bei der Durchführung von Maßnahmen mit lokalen und regionalen staatlichen Stellen, ist in ihren Entscheidungen aber nicht an staatliche Vorgaben gebunden. Amity fördert Entwicklungsvorhaben insbesondere in ländlichen Armutsgebieten im Norden und Westen der VR China. Förderkriterien für die Auswahl der Projekte sind die Bedürftigkeit der Menschen, ihre Initiativkraft und die zu erwartende Nachhaltigkeit der Maßnahmen.

Fidschi


Pacific Theological College - God's Pacific People
Internet: http://www.ptc.ac.fj

1999 gründeten mehrere Kirchen die Organisation 'God's Pacific People'. Ziel war, durch Personalaustausch im Pazifik das lokale Selbstbewusstsein und die eigenen Kapazitäten zu stärken.
Operationaler Träger des Projektes ist das renommierte Pacific Theological College. Der Austausch findet zwischen und innerhalb der Kirchen sowie zwischen Kirchenpersonal und Universitäten, Nichtregierungsorganisationen und anderen Interessierten statt. Er ist meist von kürzerer Dauer.  

Indonesien


Bina Insani
Internet: http://www.binainsani.org/

Die NRO Bina Insani fördert von Pemantan Siantar aus die ländliche Entwicklung im Hochland von Nord-Sumatra. Dabei arbeitet die Organisation v.a. mit Gemeindegruppen der Simalungun-Bataks. Basisgesundheitsarbeit und die Verbesserung der Trinkwasserversorgung gehören hier ebenso dazu wie die Förderung des ökologischen Landbaus.

BIOCert
Internet: http://id.biocert.or.id/index.php

Die Abkürzung steht für "Board of Indonesian Organic Certification" und bezeichnet auch das Ziel der Organisation: die national und international anerkannte Zertifizierung von Produkten der organischen Landwirtschaft. Produkte wie Kaffee, Kakao, verschiedene Nusssorten und Honig stehen dabei im Vordergrund, allerdings wird die Palette stetig erweitert. Neben der Zertifizierung ist die Organisation in der Öffentlichkeitsarbeit tätig und führt Fortbildungen zu Verfahren des ökologischen Landbaus durch. BIOCert ist Mitglied in der International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM - http://www.ifoam.org/).

BITRA
Internet: http://bitra.or.id/english

BITRA entstand aus einem breiten Bündnis christlicher und muslimischer Aktvistinnen und Aktivisten in Nord-Sumatra. Von Medan aus setzt sich die Organisation für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung ein. Aktivitäten umfassen u.a. Training in ökologischer Landwirtschaft, Einkommen schaffende Maßnahmen für Arme und Lobby- und Advocacyarbeit.

ELSAM - The Institute for Policy Research and Advocacy
Internet: http://www.elsam.or.id/txt/english/index.html

ELSAM ist eine der national und international anerkannten Menschenrechtsorganisationen Indonesiens mit Sitz in Jakarta.

Schwerpunkte der Arbeit sind

  • die Aufarbeitung massiver Menschenrechtsverletzungen durch das indonesische Militär (z.B. in Ost-Timor)
  • die Umsetzung des Paktes zu den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten.


Gereja Batak Karo Protestan (GBKP) - Yayasan Ate Keleng
Internet: http://www.gbkp.or.id/

Die Entwicklungsabteilung der protestantischen Karo-Batak Kirche ist ein langjähriger Partner des EED im Hochland von Nord-Sumatra. Die vielfältigen Aktivitäten umfassen die Förderung von ökologischem Landbau und von angepassten Technologien ebenso wie HIV-AIDS-Aufklärung. Besonders erfolgreich ist die ländliche Entwicklungsbank, die mit einem Spar- und Kreditprogramm verbunden ist. Das Zusammenspiel beider Einrichtungen ermöglicht es der armen Landbevölkerung, Schritt für Schritt ihre wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern.

Gereja Kristen Protestan Simalungun - Pelpem GKPS
Internet: http://www.gkps.or.id/

Die GKPS führt als eine der großen protestantischen Kirchen im Hochland von Nord-Sumatra verschiedene Entwicklungsprogramme in der weiteren Umgebung von Pemantan Siantar durch. Die Verbesserung der Trinkwasserversorgung für arme Bevölkerungsgruppen steht dabei ebenso im Fordergrund wie die Förderung des standortgerechten kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

INFID - International NGO Forum on Indonesian Development
Land: Deutschland
Internet: http://www.infid.org/

INFID ist ein Bündnis von über 100 Nichtregierungsorganisationen. Sie stammen vor allem aus Indonesien, aber auch aus Europa, Nordamerika, Japan und Australien. Deutsches Mitglied ist die Menschenrechtsorganisation "Watch Indonesia".

INFID dient der indonesischen Zivilgesellschaft als Sprachrohr zu Fragen wie Staatsverschuldung und IWF-Politik. Das Forum arbeitet in internationalen Entschuldungskampagnen mit und unterhält ein Verbindungsbüro in Brüssel. Das Sekretariat befindet sich in Jakarta.

Kalyanamitra
Internet: http://www.kalyanamitra.or.id

Kalyanamitra setzt sich seit 1985 für die Rechte von Frauen in der indonesischen Gesellschaft ein. Einflussnahme auf Gesetzesvorhaben und die Durchführung von Öffentlichkeits-wirksamen Aktionen gehören hierzu ebenso wie die Betreuung und Unterstützung von Frauen, die Opfer sexueller bzw. häuslicher Gewalt wurden. Kalyanamitra arbeitet von Jakarta aus im Netzwerk mit vielen Organisationen im ganzen Land. Nach dem Tsunami in Aceh im Dezember 2004 unterstützt die Organisation außerdem das Meulaboh Crisis Center in der Begleitung v.a. von Frauengruppen an der Westküste Acehs.

MBM - Maha Bhoga Marga
Internet: http://www.christianchurchbali.org/development/development.html

Die protestantische Kirche auf Bali leistet durch ihre Entwicklungsorganisation MBM Entwicklungsarbeit in armen Regionen. Ökologische Landwirtschaft und Basisgesundheitsversorgung stehen dabei im Vordergrund. Besonders wichtig ist MBM die Zusammenarbeit mit Angehörigen aller Religionsgruppen, v.a. mit der hinduistischen Bevölkerungsmehrheit.

PELKESI
Internet: http://www.pelkesi.or.id/

Die Nationale Vereinigung Protestantischer Gesundheitseinrichtungen mit Sitz in Jakarta nimmt ein breites Feld von Aufgaben wahr. Hierzu gehören u.a.:

  • Durchführung von Trainingsmaßnahmen v.a. im Bereich Primary Health für die Mitgliedsorganisationen,
  • Koordination von Nothilfemaßnahmen wie z.B. nach dem Erdbeben in Zentral-Java im Mai 2006,
  • Lobbyarbeit zur Gewährleistung der medizinischen Grundversorgung auch in armen Regionen Indonesiens.


PETRASA
Internet: http://www.petrasa-organic.org/

Die NRO wurde 2001 von engagierten Christinnen und Christen, die in Kirchen, Universitäten und NRO tätig sind, um im besonders armen Dairi-Distrikt von Nord-Sumatra auf eine nachhaltige ländliche Entwicklung hinzuwirken. Im Vordergrund stehen dabei die Förderung von ökologischem Landbau und angepassten Technologien, wobei die Hilfe zur Selbsthilfe armer Menschen immer im Mittelpunkt steht.

PKMD - Bethesda Medical and Social Ministries
Internet: http://www.borneohospital.com

PKMD ist die Entwicklungsabteilung des Bethesda-Krankenhauses in Serukam, West-Kalimantan. In abgelegenen Dörfern der indigenen Dayak-Bevölkerung gewährleisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine grundlegende soziale Versorgung (Gesundheit, Bildung). Dabei verfolgt PKMD einen ganzheitlichen Ansatz, der u.a. die Förderung einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft in der Region umfasst.

YAKKUM - Christian Foundation on Public Health
Land: Deutschland
Internet: http://www.yakkum.or.id

YAKKUM ist die Gesundheitsorganisation mehrerer Synoden in Zentral-Java. Als größter evangelischer Gesundheitsdienstleister Indonesiens unterhält YAKKUM Krankenhäuser, Ausbildungsstätten für Pflegepersonal und eine pharmazeutische Fabrik in Zentral-Java. Ergänzt wird die Arbeit durch eine dezentrale gemeindegestützte Basisgesundheitsversorgung. Sitz ist Solo.

Das Bethesda-Krankenhaus in Yogyakarta ist das größte Haus im YAKKUM-Verbund. Es unterhält eine große Abteilung zur Gemeindeentwicklung (CD Bethesda). Diese führt Gesundheits- und Entwicklungsprogramme in armen Regionen Zentral-Javas durch. Sie ist auch in Ost-Indonesien (Molukken, Alor, Sumba, Flores, West-Papua) und in Kalimantan tätig. Bei der Umsetzung des Konzeptes vom "Krankenhaus ohne Mauern" nimmt CD Bethesda eine Vorreiterrolle ein.
Weitere Informationen: http://www.yakkum.or.id/cdbeth/cd_index.htm



Kambodscha


Cambodia Center for Study and Development in Agriculture (CEDAC)

CEDAC wurde 1997 von mehreren Agraringenieuren gegründet, die zum Teil in Deutschland studiert haben.
Die Arbeit von CEDAC konzentriert sich auf die Verbesserung der Nahrungsmittelproduktion und die Erschließung zusätzlicher Einkommen für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. CEDAC wendet mit großem Erfolg die Methode "System of Rice Intensification" an. Damit hat sie Kleinbauernfamilien zu einer erheblichen Produktionssteigerung verholfen.

Cooperation Committee for Cambodia (CCC)
Internet: http://www.ccc-cambodia.org

Das CCC wurde 1990 als Dachverband von Nichtregierungsorganisationen gegründet, die in Kambodscha arbeiten. Das CCC formuliert gemeinsame Erklärungen zu wichtigen gesellschafts- und entwicklungspolitischen Anliegen und ist Informations- und Austauschstelle für seine Mitglieder. Der EED unterstützt Kurse zu entwicklungspolitischen Themen, an denen angehende Führungskräfte von NRO teilnehmen. Das Kursprogramm heißt "Analysing Development Issues".

Khmer Youth Association (KYA)

Eine Gruppe von Studentinnen und Studenten mehrerer Universitäten in Phnom Penh gründete 1992 die Khmer Youth Association (KYA). Die Organisation versteht sich als nicht-politische, humanitäre Nichtregierungsorganisation. Ziel ist, junge Menschen am demokratischen Aufbau Kambodschas zu beteiligen.

Die KYA arbeitet mit zahlreichen NRO und Studentenorganisationen im In- und Ausland zusammen. Der EED unterstützt Bildungsmaßnahmen, um die Beteiligung der Zivilbevölkerung an der Umsetzung der Dezentralisierung zu sichern.

Krom Akphiwat Phum (KAWP)

KAWP ist eine kleine ländliche NRO, die 1993 in Battambang von ehemaligen kambodschanischen Flüchtlingen gegründet wurde. Innerhalb der Organisation und in ihren Programmen legt sie großen Wert auf Partizipation. Ziele sind die Stärkung der dörflichen Selbsthilfestrukturen und des Engagements der Bevölkerung. Dadurch sollen das Recht auf Nahrungsmittelsicherheit, der Erhalt von Kulturen und Traditionen und die Einhaltung der Gesetze auf lokaler Ebene gewährleistet werden. KAWP kümmert sich gezielt um besonders arme Familien.

Lutheran World Federation - Cambodia (LWF)
Internet: http://www.lwfcam.org.kh

Die LWF arbeitet seit 1980 in Kambodscha. Zunächst konzentrierte sie ihre Arbeit auf Materiallieferungen zum Wiederaufbau des Landes. Inzwischen verfolgt LWF einen integrierten Entwicklungsansatz.

Die Organisation ist stark in den Dörfern verankert. Neben der Verbesserung der Lebensgrundlagen hilft die LWF vielen Familien, ihre Landrechte durchzusetzen. Sie trainiert auch lokale Führungskräfte, die in den neu gegründeten Gemeinderäten mitarbeiten.

Project Against Domestic Violence (PADV)

PADV entstand in der Folge einer Studie zur häuslichen Gewalt, die in Kambodscha sehr bekannt geworden ist. 

Ziele der Arbeit sind die Verminderung häuslicher Gewalt und die Unterstützung von betroffenen Frauen und Kindern.

PADV

  • leistet Öffentlichkeits-, Lobby- und Informationsarbeit
  • führt Trainings durch
  • setzt sich für die Verbesserung der Gesetze ein
  • fördert die Ausbildung von Polizei, Gesundheitspersonal und Gerichten.


Tean Thor Association (TTA)

Tean Thor Association (Acts of Compassion) arbeitet seit 1994 als Nichtregierungsorganisation. Die NRO ist nicht religiös gebunden und politisch unabhängig. TTA arbeitet vor allem in drei Distrikten der Provinz Battambang. In den 90er Jahren engagierte sich die Organisation besonders in der ländlichen Entwicklung. Seit einigen Jahren widmet sie sich der HIV/Aids-Aufklärung. 

Zum Selbstverständnis von TTA gehört, dass Entwicklung physisch und spirituell stattfinden sollte. Deshalb integriert die NRO traditionelle und spirituelle Elemente in ihre Arbeit.

Der EED fördert Programme zur HIV-/Aids-Bewusstseinsbildung, zum Abbau von Diskriminierungen und zur familiären Pflege in armen Gemeinden.

Malaysia


Women Center for Change
Internet: http://www.wccpenang.org/wcc/

Der Schutz von Frauen und Kindern vor sexueller Gewalt ist das Hauptziel des Zentrums. Prävention durch Aufklärungsprogramme in Schulen im Nordteil von Malaysia, die Beratung von Frauen sowie der Unterhalt eines Frauenhauses in Penang haben vorbildlichen Charakter für das ganze Land. Die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit fließen ein in die Bemühungen, im Rahmen der Lobbyarbeit die nationale Gesetzgebung im Sinne der Frauen- und Kinderrechte zu verbessern.

Papua-Neuguinea


Foundation for People and Community Development (FPCD)
Internet: http://www.fpcd.org.pg

Ländliche Entwicklung und der Schutz der natürlichen Ressourcen Papua-Neuguineas sind die Arbeitsschwerpunkte von FPCD. Als Mitglied des internationalen Forest Stewardship Council (FSC) unterstützt die Organisation Produzentenverbände beim Anbau und Export zertifizierten Holzes - und fördert so eine ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft. FPCD hat seinen Sitz in Port Morresby und ein Zweigbüro in Madang.

Melanesian Institute
Internet: http://www.mi.org.pg

Das Melanesische Institut mit Sitz in Goroka ist eine ökumenische Studieneinrichtung. Sie fördert Versöhnungsprozesse und das gegenseitige Verständnis unterschiedlicher Religionen und Kulturen im melanesischen Raum. Das Institut legt besonderen Wert darauf, indigene Kulturen zu erhalten und den Einfluss der Globalisierung zu untersuchen.

Nazarener Hospital in Kujip - Community Based Health Care (CBHC)
Internet: http://www.kudjipnazarenehospital.org/

Im Hochland von Mt. Hagen hat das Nazarener Krankenhaus eine zentrale Funktion für die medizinische Versorgung der dörflichen Bevölkerung. Das CBHC-Programm hat in der Umgebung ein umfassendes System gemeindlicher Selbstversorgung aufgebaut. Dabei werden Gemeinden darin begleitet, die Dorfgemeinschaft zu stärken sowie die soziale und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Die Bewahrung der lokalen Kultur und der natürlichen Umwelt sind dabei ebenso maßgebend wie die Vorbeugung von gewaltsamen Konflikten.

Philippinen


Community Empowerment Resource Network (CERNET)

CERNET ist ein Zusammenschluss von zehn kirchlichen Organisationen und NRO in Zentral-Visayas. Sein Ziel ist, kleinere Entwicklungsinitiativen in der Region zu stärken, zu beraten und finanziell zu unterstützen. Dazu richtete das Netzwerk einen Kleinprojektefonds ein, der Anträge von Basisorganisationen und sog. Peoples Organisations (PO) unterstützt. CERNET förderte in den letzten drei Jahren über 40 solcher Kleinprojekte.

CONCORD

CONCORD ist ein Konsortium aus 25 Organisationen. Seine Mitglieder sind Kirchenkreise der United Church of Christ (UCCP), christliche Bildungseinrichtungen und Hospitäler sowie private Nichtregierungsorganisationen. Das Konsortium unterstützt seine Mitglieder bei der Verbesserung der Lebenssituation der ländlichen Bevölkerung, z.B. durch Nahrungsmittelsicherung und einkommensschaffende Projekte. CONCORD fördert den Dialog zwischen Christen, Moros und Lumads und hilft dadurch, Konflikte abzubauen.

Institute for Religion and Culture, Philippines (IRCP)

Das ökumenische Institute for Religion and Culture, Philippines (IRCP) wurde 1980 mit dem Ziel gegründet, den Wandel in Kirche und Gesellschaft durch Bewusstseinsbildung kritisch zu begleiten. Besonderes Augenmerk legt das Institut auf den christlichen Glauben und auf politische und historische Zusammenhänge. Seine ursprüngliche Zielgruppe waren Geistliche, doch schon bald dehnte IRCP seine Aktivitäten auf weitere Kirchenmitarbeiter und auf Laien aus.

IRCP kooperiert seit seiner Gründung mit verschiedenen Kirchen und christlichen Organisationen. Das Institut bietet Programme zur Aus- und Weiterbildung von Laien und kirchlichen Amtsträgern an. Der EED unterstützt christlich orientierte Bildungs- und Kulturprogramme.

Montanosa Research and Community Center (MRDC)

MRDC ist eine indigene Nichtregierungsorganisation, die in den Cordilleras tätig ist. Sie unterstützt

  • die Verbesserung handwerklicher und landwirtschaftlicher Praktiken der indigenen Bevölkerung
  • nachhaltige Landwirtschaft
  • Nahrungsmittelsicherung

Ziel ist, die natürlichen Ressourcen und das Ökosystem der Region zu erhalten und die soziale Identität der Igorot-Bevölkerung zu schützen.

Philippine Educational Theater Association (PETA)
Internet: http://www.petatheater.com

Die gesellschaftliche Entwicklung in den Philippinen beeinflussen: Das war die Motivation für die Gründung der Philippine Educational Theater Association (PETA) im Jahr 1967. Die Theatergruppe war regierungskritisch - und so musste die erste Direktorin in den 80er Jahren ins Exil gehen. Doch PETA ließ sich von der Marcos-Diktatur nicht abschrecken: Mit politischen, gesellschaftlich brisanten Themen wurde das Theater weit über die Philippinen hinaus bekannt - und erhielt viele, auch internationale Preise.

Das "Geheimrezept" der Gruppe: PETA führte seine Stücke von Anfang an in der Landessprache auf. Im Laufe der Jahre entwickelte die Gruppe ein Konzept, mit dem sie es Amateuren und professionellen Schauspielern ermöglichte, sozialkritische Theateraufführungen zu gestalten.

Im ganzen Land bildeten sich unter PETAs Leitung Hunderte kleiner Theaterensembles - in Schulen, Kirchengemeinden oder Migrantengruppen. Der EED unterstützt PETA beim Aufbau eines Theaterprogramms, das eine aktive Zivilgesellschaft zum Ziel hat.

Project Development Institute (PDI)

PDI ging Anfang der 90er Jahre aus Projekten hervor, die nach dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo enstanden. Heute leistet das Institut wichtige Arbeit zur Verwirklichung der Agrarreform. Es unterstützt Projekte für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und fordert die Regierung auf, sich für die Umsetzung der Agrarreform einzusetzen. Das Institut engagiert sich intensiv für die indigene Gruppe der Aetas. 

PDI wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet und zuletzt mit einem sehr guten Ergebnis vom BMZ evaluiert.



Quidan Kaisahan (QK)

Quidan Kaisahan (Solidarity with the nameless ones) ist eine Nichtregierungsorganisation in der Provinz Negros Occidental. Ihr Ziel ist, armen ländlichen Gemeinden ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

QK unterstützt die Gemeinden dabei,

  • die Nahrungsmittelversorgung der Familien zu sichern
  • den Kindern Schulbildung zu ermöglichen
  • für sauberes Trinkwasser zu sorgen
  • arme Menschen an den Entscheidungsprozessen in den Gemeinden zu beteiligen 

QK greift dabei auf die Möglichkeiten der nationalen Dezentralisierungspolitik zurück.



Resources for the Blind (RBI)
Internet: http://www.blind.org.ph

Resources for the Blind, Inc. (RBI) wurde 1988 von dem amerikanischen Arzt Dr. Arthur Lown als gemeinnützige Organisation gegründet. Gemäß dem Gründungsgedanken von RBI sollten mit der Herstellung der ersten philippinischen Bibel in Braille-Sprache spirituelle Bedürfnisse blinder Menschen bedient werden. Seitdem wurde das Programm des Trägers ausgeweitet und weiterentwickelt; neben medizinischen Diensten werden vor allem Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen angeboten. Der EED unterstützt ein Programm zur integrativen Bildungsförderung sehbehinderter Kinder in den Philippinen.

Southern Christian College (SCC)

Das Southern Christian College in Nord-Cotabato (Mindanao) engagiert sich für den Dialog zwischen Christen, Moros und indigenen Lumads in der Provinz. 

SCC

  • unterstützt Friedensgespräche
  • bringt Betroffene der verschiedenen Seiten zusammen
  • unterhält das wöchentliche Radioprogramm "Frühstück für den Frieden"
  • bildet Friedensaktivisten aus

Die Organisation verbindet ihre Aktivitäten mit einem ländlichen Entwicklungsprogramm, das allen ethnischen Gruppen zu gute kommt.



Tuburan

Die Nichtregierungsorganisation Tuburan (Quelle) ist eine Initiative von Frauen, die sich nach der Vergewaltigung und Ermordung eines Mädchens zusammentaten, um solche Gewalttaten zu verhindern. Tuburan kümmert sich um die sozialen und wirtschaftlichen Belange von Frauen und Mädchen in einem Distrikt der Provinz Negros Oriental.

Der Organisation geht es um

  • die Sensibilisierung der Bevölkerung für einen gleichberechtigten Umgang zwischen Mann und Frau
  • die Reduzierung von Gewalt gegen Frauen
  • die gezielte Förderung von wirtschaftlichen Projekten, die von Frauen und für Frauen durchgeführt werden.