Aktuelles
Malariamücken im Hochland - Klimawandel in Indonesien konkret spürbar
(Bonn, 10.12.2009) Sigit Wijayanta von der EED-Partnerorganisation YAKKUM kann die Auswirkungen des Klimawandels in seiner Heimat Indonesien genau beschreiben. Es gibt mehr Stürme, Dürren und auf einmal Menschen im Hochland, die an Malaria erkranken.
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Die Kehrseiten des Wirtschaftswachstums in China -
Das kirchliche Engagement für eine menschenwürdige Entwicklung
Vom 15. bis 26. April 2009 machten sich nordelbische Kirchenvertreterinnen und -vertreter auf eine Reise nach China, besuchten dort EED-Partnerorganisationen, und sammelten so vielfältige Eindrücke von einem Land mit großen Unterschieden.
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Pazifik: Lebensgrundlagen der Menschen in Gefahr - EED und "Brot für die Welt" eröffnen auf Papua Neuguinea ein gemeinsames Büro
(Madang/Stuttgart/Bonn, 15.07.2009) „Brot für die Welt“ und der Evangelische
Entwicklungsdienst (EED) bündeln ihre Kräfte. Erstmals gibt es ein von den
evangelischen Hilfswerken gemeinsam geführtes Büro. Als Pilotprojekt wurde am 15.
Juli mit einem Festakt die Verbindungsstelle (VEST) Pazifik in Madang eröffnet.
Konrad von Bonin, bisher Vorstandsvorsitzender des EED und Mitinitiator des
Projekts, sagte bei der Eröffnung vor rund 50 Vertretern von Partnerorganisationen
aus dem pazifischen Raum, dass der industrielle Raubbau an Rohstoffen und die
Folgen des Klimawandels die Lebensgrundlagen der Menschen im Pazifik gefährden.
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Verzicht ist nicht gleich Armut!
(Bonn, 25.05.2009) Es muss das Ziel einer Nachhaltigen Entwicklung sein, dass alle Menschen gleich viele Ressourcen verbrauchen können und dennoch das Überleben der Menschheit gesichert ist. Das verlangt Sunita Narain, Leiterin des Center for Science and Environment in Neu Delhi, im EED-Interview.
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Aktionsbündnis Philippinen führt Gespräche zu Menschenrechten in Manila
(Manila, 19.03.2009) Vom 12. bis 18. März 2009 hielt sich eine achtköpfige Delegation des „Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen“ zu Gesprächen in Manila auf. Ziel der Gespräche war es, herauszufinden, in wie weit die Empfehlungen an die philippinische Regierung aus mehreren internationalen Berichten zur Beendigung von politischen Morden und erzwungenem „Verschwindenlassen“ umgesetzt werden.
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Weitere Meldungen
Indonesien
Armut überwinden - Frieden fördern - Demokratie aufbauen
Programmschwerpunkte
Indonesien ist ein Schwerpunktland der EED-Projektförderung. Das Länderprogramm umfasst folgende Arbeitsschwerpunkte:
- Ländliche Entwicklung und Zugang zu natürlichen Ressourcen
- Menschenrechte, Aufbau der Zivilgesellschaft und Demokratieförderung
- Frieden und Konflikt, interreligiöser und interkultureller Dialog
- Basisgesundheitsversorgung
- Trägerstrukturförderung
Bei der Armutsbekämpfung reicht das Spektrum der Zielgruppen von der armen Landbevölkerung bis hin zu Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern auf internationaler Ebene.
Der EED unterstützt sowohl Projekte zur ländlichen Entwicklung als auch Lobby- und Advocacy-Programme. Die Partnerorganisationen arbeiten in Nord-Sumatra, Kalimantan, Sulawesi, Bali und Ost-Indonesien. Der EED kooperiert auch mit Partnern in Zentral-Java und in Jakarta.
Partner
Zur Zeit unterstützt der EED 25 indonesische Partnerorganisationen:
- Protestantische Kirchen, kirchliche und kirchennahe Einrichtungen/NGO, z.B. CD Bethesda, GBKP, GKPS, PELKESI, URM, YAKOMA-PGI, YAKKUM
- Ökumenische Netzwerke und Nichtregierungsorganisationen, z.B. BITRA, DAYA PERTIWI, ELSAM, INFID
Projekte
Der EED fördert vor allem integrierte Entwicklungsprojekte, die verschiedene Maßnahmen miteinander verbinden. Im Bereich ländlicher Entwicklung bedeutet dies z.B. Aus- und Fortbildung, Kleinkreditprogramme und Advocacy-Arbeit. Wesentlich ist hierbei die Stärkung der Selbsthilfe.
Ein Projektzyklus umfasst i.d.R. drei Jahre. Der Schwerpunkt liegt in der finanziellen Förderung von Partnerprojekten. Bei drei Partnerorganisationen arbeiten zudem Fachkräfte, die der EED vermittelt hat und finanziert.
Quellen der finanziellen Förderung
BMZ: reguläre Mittel etwa 84 Prozent, Aktionsprogramm 2015: etwa 6,5 Prozent.
Kirchliche Mittel (KED, BfdW): etwa 3,5 Prozent.
EU: etwa 6 Prozent.