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Unterrichtsmaterialien zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland"
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Die Mehrheit der Armen in Entwicklungsländern ist nicht ausreichend gegen Krankheit oder Einkommensverluste geschützt. In der Februar-Ausgabe von "welt-sichten" wird der Frage nachgegangen, welche sozialen Sicherungssysteme Entwicklungsländer brauchen.
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Die Fesseln des EU-Indien-Freihandelsabkommens


Die indische Wirtschaft im Visier der Europäischen Union. Eine Studie von EED und WEED
Titel Im Oktober 2006 legte die Europäische Kommission ihre neue Außenhandelsstrategie "Global Europe: Competing in a Globalized World" vor. Die Global Europe-Strategie sieht eine Reihe neuer und umfassender Freihandelsabkommen vor, mit denen die EU eine aggressive Politik der Marktöffnung und der Ausbeutung von Rohstoffen im Globalen Süden verfolgt. Indien ist ein Schlüsselland der Global Europe- Strategie. Allein schon aufgrund seiner Größe hat Indien eine hohe ökonomische Bedeutung. Darüber hinaus ist der indische Markt durch zahlreiche tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse stark geschützt. Die EU strebt nun an, diese Handelshemmnisse anzugreifen: Ihr Ziel ist es, durch den Abschluss eines weitreichendes Handels- und Investitionsabkommens ihren Konkurrenten auf dem Weltmarkt zuvorzukommen. Für beide Länder steht ökonomisch viel auf dem Spiel: Die EU ist Indiens größter Handelspartner; und für die EU rangiert Indien immerhin auf Rang neun der Liste der bedeutendsten Handelspartner. In Indien wird der Abschluss eines EU-Indien-Freihandelsabkommens jedoch die Ernährungssicherheit, die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung sowie den politischen Handlungsspielraum indischer Entscheidungsträger massiv beeinflussen. Eben diese Auswirkungen stehen im Zentrum dieser Broschüre.
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