EED-Wahlbeobachter auf den Philippinen
(Manila, 03.05.2010) Der EED hat eine Gruppe entsandt, die die Präsidenten-, Senats- und Repräsentantenhauswahlen am 10. Mai in den Philippinen in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen beobachten wird. „Der Ausgang der Wahlen ist zentral für die Zukunft der Philippinen“, so Faye Lacquio von der EED-Partnerorganisation COMPACT.mehr
Lage im Sudan nach Wahlen kritisch
(Frankfurt, 28.04.2010) Zwei Wochen nach den Wahlen im Sudan hat sich die EED-Sudan-Expertin Marina Peter besorgt über die Lage in dem afrikanischen Land geäußert: «Die nächsten Monate sind kritisch». In der südsudanesischen Stadt Juba sei nach Straßenprotesten bereits eine nächtliche Ausgangssperre verhängt worden. Peter reist am Samstag wieder für zehn Tage in den Sudan.mehr
26 Prozent Plus für Fairtrade
(Bonn, 27.4.2010) 2009 stieg der faire Konsum im sechsten Jahr in Folge. Dies verkündete der Verein TransFair, in dem der Evangelische Entwicklungsdienst Mitglied ist, auf seiner Jahrespressekonferenz heute in Bonn. In Deutschland kauften Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von 267 Millionen Euro, dies entspricht einer Steigerung um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr.mehr
Durchbruch im Kampf gegen Biopiraterie: Das deutsche Pharmaunternehmen Schwabe zieht fünf Pelargonium-Patente zurück
(Johannesburg/Zürich/Bonn, 26.04.10) Das African Centre for Biosafety (Südafrika), die Erklärung von Bern (Schweiz) und der Evangelische Entwicklungsdienst (Bonn) begrüßen die Ankündigung des Pharmaunternehmens Schwabe, wonach es fünf vom Europäischen Patentamt erteilte Pelargonium-Patente nicht weiter verfolgen möchte. „Nichtsdestoweniger“, so Mariam Mayet vom African Center for Biosafety, “bedauern wir, dass dieser Schritt erst erfolgt, nachdem wir gegen diese Patente Einspruch erhoben haben. Eigentlich dürften solche Patente gar nicht erst erteilt werden.“mehr
Philippinen: Große Verunsicherung vor Wahlen
(Manila, 21.04.2010) „Is the May election designed to fail?“ – so lautet eine der unzähligen Schlagzeilen in den letzten Wochen, die das weit verbreitete Unbehagen über die Wahlvorbereitungen der staatlichen Wahlkommission COMELEC und die zum ersten Mal zum Einsatz gebrachten Wahlmaschinen zum Ausdruck bringt. Die Wahlen gelten als richtungsweisend, weil vom Präsidenten bis zu den Kommunalräten fast alle politischen Wahlämter neu vergeben werden. Insgesamt geht es um die Neubesetzung von etwa 17.000 Mandaten. Für den EED beobachten Heiko Meinhardt, Niklas Reese und sechs weitere Personen die Wahlen am 10. Mai.mehr
Kampagne "Für ein konsequentes Klimaschutzgesetz in NRW" gestartet
(Düsseldorf, 20.04.2010) Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in NRW startete heute eine von einem breiten Bündnis getragene Kampagne "Für ein konsequentes Klimaschutzgesetz in NRW". Sie erwartet von der neu gewählten Landesregierung, dass diese dringend eine Kehrtwende in der Klimapolitik einleitet.mehr
Zwischen Euphorie und Enttäuschung - In Südafrika hat die Fußball-WM zwei Gesichter
(Johannesburg, 15.04.2010) Die junge Frau, Anfang 20, ist dem Ziel der
Träume von Millionen Fußballfans weltweit ganz nah. Die
Südafrikanerin, die sich schlicht mit ihrem Vornamen Beverly
vorstellt, hat einen Job bei der Firma, die die Anlagen rings um das
Soccer City Stadion nahe Soweto gestaltet hat. Fußwege wurden
gepflastert und Grünflächen angelegt. Südafrika hat sich schön
gemacht für das Highlight des Jahres 2010 - die Fußball-WM vom 11.
Juni bis 11. Juli.mehr
Droht Deportation aus dem eigenen Land?
(Bonn, 14.04.2010) Nachdem am 13. April zwei israelische Militärverordnungen geändert wurden, befürchten israelische Menschenrechtsorganisationen die Inhaftierung oder Deportation von Palästinensern und Palästinenserinnen aus der Westbank. HaMoked und andere EED-Partner haben sich gegen die Änderungen ausgesprochen und fordern deren Aufhebung.mehr
Genetisch veränderte Lebensmittel in Brasilien auf dem Vormarsch
(Rio de Janeiro, 27.03.2010) Die Kritik an der Nationalen Technischen Kommission für Biosicherheit (CTNBio) reißt nicht ab. Wegen immer neuer Zulassungen von genetisch veränderten Agrarpflanzen und mangelndem Willen, effektive Kontrollinstanzen in Brasilien zu etablieren, erhöht die organisierte Zivilgesellschaft im Chor mit sozialen Bewegungen den Druck auf die Biosicherheitskommission.mehr
EED und „Brot für die Welt“ eröffnen Verbindungsbüro in Äthiopien
(Addis Abeba/Bonn/Stuttgart, 07.04.2010) Der Evangelische Entwicklungsdienst und „Brot für die Welt“ haben in Addis Abeba heute ein gemeinsames Büro eröffnet. „Wir möchten durch das Verbindungsbüro unsere Partner am Horn von Afrika beim Kampf gegen die Armut unterstützen“, so Claudia Warning, Vorstand Internationale Programme des EED. „Die Zusammenarbeit mit den Kirchen in Äthiopien hat eine gute Tradition und soll durch die Verbindungsstelle noch enger werden“, sagt Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von „Brot für die Welt“.mehr
Stahlschwert oder Holzattrappe?
(22.03.2010) Positive Signale für ein neues Abkommen gegen Biopiraterie – Entscheidende Verhandlungsrunde heute in Cali (Kolumbien) eröffnetmehr
Social Watch Report 2009 erschienen: Radikale Umkehr ist nötig
(Bonn, 01.02.2010) Internationaler Bericht zivilgesellschaftlicher Organisationen über den Fortschritt bei Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter fordert radikale Umkehr.mehr
Europa-Premiere von "Moloch Tropical" im Programm der 60. Berlinale
(Stuttgart, 25.01.2010) Raoul Pecks vom EED unterstützter Film im Berlinale Specialmehr
Peter Prove neuer Exekutivdirektor der Ecumenical Advocacy Alliance
(Genf, 21.01.2009) Peter Prove wird neuer Exekutivdirektor des Globalen Ökumenischen Aktionsbündnisses (Ecumenical Advocacy Alliance). Das Bündnis mit Sitz in Genf umfasst etwa 70 Kirchen und kirchliche Einrichtungen aus aller Welt und führt in deren Auftrag Lobbyaktivitäten und weltweite Kampagnen zur Ernährungssicherung und die Bekämpfung von HIV/Aids durch. "Kirchen haben eine unvergleichliche Kompetenz für wirkungsvolle Advocacyarbeit", erklärt Peter Prove sein Interesse am Aktionsbündnis. "Ich werde alles daran setzen, die Bedeutung der kirchlichen Advocacy zu stärken. Sie hat Einfluss auf die Lebensbedingungen der Menschen, die überall auf der Welt an Ausgrenzung und Ungerechtigkeit leiden."mehr
In Nigeria sind soziale Konflikte eskaliert
(22.01.2010) Als am Donnerstag die Ausgangssperre zum ersten Mal seit Tagen aufgehoben wurde, blieben die Straßen in Jos in Zentralnigeria dennoch leer. «Wir haben nichts mehr zu essen im Haus, irgendwann müssen wir rausgehen», sagt ein Bewohner der Stadt, die seit Sonntag von Unruhen erschüttert wurde. Mehr als 200 Menschen starben. «Aber ich habe Angst, dass wieder geschossen wird.» Seinen Namen will der Christ lieber nicht genannt wissen.mehr
Chaos und Not nach dem schweren Erdbeben - Menschen brauchen dringend Hilfe
(Port-au-Prince, 20.01.2010) Nach dem schweren Erdbeben im Karibikstaat Haiti bleibt die Lage für die Überlebenden dramatisch: Die Menschen warten auf sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Häuser und Straßen sind in weiten Teilen zerstört oder stark beschädigt. Es gibt kaum Hoffnung, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. Mittlerweile gehen Experten von bis zu 200.000 Erdbebentoten aus. Das Beben gilt als eines der stärksten der vergangenen 70 Jahre in der Karibik. Mehrere Nachbeben versetzten die Menschen auf Haiti in Angst. Am Dienstagnachmittag führte ein starkes Nachbeben zu weiteren Zerstörungen.mehr
EED unterstützt Ratsvorsitzende Käßmann in Afghanistan Debatte
(Bonn, 19.01.2010) Anlässlich der von 18. bis 19. Januar in Bonn tagenden Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland unterstützt der EED die Forderungen nach „mehr Fantasie für den Frieden“ von Margot Käßmann. Zivile Mittel der Konfliktbearbeitung müssen militärischen vorgezogen werden.mehr
Enttäuschung in Kopenhagen - Hoffnung für Bonn
(Bonn / Stuttgart, 20.12.2009) Die 15. Weltklimakonferenz in Kopenhagen wird wahrscheinlich als eine der schwierigsten, chaotischsten und möglicherweise folgenreichsten in die Geschichte eingehen. So empfanden es jedenfalls Richard Brand und Thomas Hirsch, die direkt dabei gewesen sind.mehr
"Konflikte sind blutende Wunden"
(Genf, 28.12.2009) Der kirchliche Entwicklungsexperte John Nduna bezeichnet Korruption, Kriege und den Klimawandel als Haupthindernisse im Kampf gegen die Armut. "Konflikte wie in Somalia, im Sudan und zwischen Eritrea und Äthiopien sind blutende Wunden", sagte Nduna in Genf dem epd. Der Ökonom aus Sambia wird Generalsekretär des neuen Netzwerks kirchlicher Hilfsorganisationen, "ACT Alliance", das zum 1. Januar 2010 entsteht.mehr
Wahlen in Honduras nicht anerkennen
(San José / Bonn, 15.12.2009) Die Wahlen am 29. November in Honduras sollten laut EED-Partnern von Deutschland und der Europäischen Union nicht anerkannt werden. Eine Anerkennung würde Honduras und allen lateinamerikanischen Länder signalisieren, dass militärische Putsche legitim sind. Honduras braucht jedoch einen offenen Dialogprozess aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte, um die Demokratie wieder zu erlangen.mehr
VENRO-Mitgliederversammlung wählt Jürgen Reichel in den Vorstand
(Bonn, 15.12.2009) Neuer Vorstandsvorsitzender des Verbands Entwicklungspolitik (VENRO) ist Ulrich Post (56). Der leitende Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe wurde am Dienstag auf der Mitgliederversammlung des Dachverbands in Bonn gewählt. Post tritt die Nachfolge von Claudia Warning, Vorstandsmitglied des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED), an, die nach vier Jahren im Amt nicht mehr kandidierte. Jürgen Reichel, Leiter des Referats Entwicklungspolitischer Dialog im EED, wurde in den Vorstand gewählt.mehr
Rüstungsexportbericht: Konsequente Kontrolle erforderlich
(Berlin/Bonn, 14.12.2009) Der Rüstungsexportbericht der Gemeinsamen Konferenz Kiche und Entwicklung (GKKE) kritisiert das anhaltend hohe Niveau der deutschen Rüstungsexporte. In 2008 sei der Wert der Einzelausfuhrgenehmigungen, die die Bundesregierung für Rüstungstransfers erteilt hat, gegenüber 2007 mit 5,78 Milliarden Euro um 36,5 Prozent angestiegen. Die GKKE kritisiert den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung und fordert von der deutschen Politik, dass sie ihre Rüstungsexportpolitik ändert.mehr
"Klimaschutz verlangt anderes Wirtschaften"
(Düsseldorf, 13.12.2009) Ein wirksamer Klimaschutz erfordert nach Ansicht des EED-Aufsichtsratsvorsitzenden Nikolaus Schneider grundlegende Änderungen des Wirtschaftssystems. "Wir brauchen andere Mechanismen des Wirtschaftens, um den Herausforderungen gerecht zu werden", sagte der stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem epd in Düsseldorf.mehr
"Deutschland kann und muss mehr tun"
(Bonn/Kopenhagen, 12.12.2009) Führende Repräsentanten von evangelischen Hilfswerken und Landeskirchen in Deutschland haben die Bundesregierung dazu aufgefordert, eine Vorreiterrolle beim Klimagipfel in Kopenhagen zu übernehmen, damit die Verhandlungen nicht in einer Sackgasse enden. Zur Delegation aus Deutschland gehörten die
Direktoren und Vorstände von "Brot für die Welt" und Evangelischem Entwicklungsdienst, sowie die evangelischen Bischöfe aus Schleswig-Holstein, Westfalen und Württemberg. mehr
Deutschland zu Fossil des Tages gekürt
(Kopenhagen, 11.12.2009) Deutschland hat den 2. Platz bei der Verleihung des „Fossils des Tags“ erhalten, noch vor Neuseeland. In Galagarderobe und mit Lifeunterhaltung werden während der Verhandlungen die größten Klimasünder des Tages besungen, das Publikum fällt in den Refrain zu Frank Sinatras „New York, New York“ mit „sagt es allen weiter“ ein. Den Preis hat Deutschland sein Bundestagsbeschluss vom 3. Dezember 2009 eingebracht, der eine Anrechnung der Finanzmittel für die Anpassung an den Klimawandel und die Vermeidung von Emissionen in Entwicklungsländern auf die Entwicklungshilfe zulässt.mehr





