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Unterrichtsmaterialien zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland"
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Metallische Rohstoffe sind für den technischen Fortschritt unverzichtbar und die Konkurrenz darum wird härter – mit oft verheerenden Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung in den Abbauländern. Mit diesem brisanten Thema befasst sich die Dezember-Januar-Ausgabe von „welt-sichten“.
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Arbeitsbericht 2008 / 2009

… die Gerechten werden grünen wie das Laub

Weltwirtschaft und Gerechtigkeit

Titelfoto: Fischer im Senegal bringen ihren Fang an Land. Wegen der Überfischung der Bestände finden viele Familien kein Auskommen mehr. Industriell arbeitende Fischtrawler aus Europa, Asien und Amerika fangen die Meere vor Afrikas Küste leer.
Bild vergrößern Titelfoto: Fischer im Senegal bringen ihren Fang an Land.
In der derzeitigen internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise geraten uns die Menschen in den armen Ländern zunehmend aus dem Blick. Dabei hat sich die Lage gerade dort verschärft.

In Westafrika haben Geflügelzüchter ihre Erwerbsgrundlage verloren, weil die Europäische Union den Export von Agrarprodukten weiter subventioniert. In China erleiden viele Arbeiterinnen bei ihrem Job Unfälle, weil in den Fabriken ohne ausreichenden Arbeitsschutz billig für den Weltmarkt produziert wird. In Peru werden Bodenschätze abgebaut, ohne dass die Bevölkerung am natürlichen Reichtum des Landes genügend Anteil bekommt.

Diese Beispiele zeigen: Die Gestaltung unseres Lebens und unserer Wirtschaft hat unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Menschen in anderen Teilen der Erde.

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Gott sorgt für alle
Theologische Reflektion von Rose Wu, Hong Kong Christian Institute
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Gerechtigkeit global: Weltweite Wirtschaft und lokale Entwicklung
Für viele Menschen in Entwicklungsländern ist es keine neue Erfahrung, dass ihre Lebensbedingungen eng mit den wirtschaftlichen Interessen in den Industrieländern verknüpft sind: Indigene Völker leiden unter der Plünderung ihrer Ressourcen, ungerechte Handelsregeln zerstören Existenzen, unmenschliche Produktionsbedingungen gefährden die Gesundheit. Den Nutzen haben Unternehmer und Konsumenten in den Industrieländern durch höhere Gewinne und niedrigere Preise. Armutsbekämpfung heißt daher: Einsatz für eine Politik, die zu mehr Gerechtigkeit führt, und lokale Projekte, die eine gerechtere Welt möglich werden lassen.
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Drastische Gegensätze: Als Freiwillige in Ghana
Einfaches dörfliches Leben am Stadtrand, glitzernde Kinoplexe und Shopping-Malls im Zentrum: Die sozialen Gegensätze in Accra sind drastisch. „Damit bin ich anfangs ganz schwer klar gekommen“, gesteht Kerstin Schmidt, die als Freiwillige in der Hauptstadt Ghanas arbeitet. Hier kümmert sich die 20-jährige um Straßenmädchen und junge Frauen aus armen Familien, die am Berufstraining in einem Zentrum der Heilsarmee teilnehmen.
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Kostbare Ressourcen schonen: Partner lernen voneinander
Auf einem verwilderten Gelände in Oberhausen-Holten sollen sich bald Frösche, Kröten und Molche wohl fühlen. Die örtliche evangelische Gemeinde hat das städtische Grundstück in Patenschaft genommen und legt ein Feuchtbiotop für selten gewordene Amphibien an – ein Beispiel für das Umweltengagement der Holtener Protestanten. Den Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung teilen sie mit ihren Glaubensgeschwistern in Magamba im fernen Tansania.
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Ungerechte Strukturen behindern die Entwicklung
Interview mit Arthur Shoo, All-Africa Conference of Churches (AACC)
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Studie: Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt
Im Auftrag von „Brot für die Welt“, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des EED erarbeitete das Wuppertal-Instituts eine wissenschaftliche Studie über die Perspektiven einer global nachhaltigen Entwicklung. Die Herausgeber nutzen die Studie, um eine gesellschaftliche Debatte über ein zukunftsfähiges Deutschland anzustoßen.
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Auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft
Ein neues Entwicklungswerk entsteht in Deutschland. Unter dem bekannten Namen „Brot für die Welt“ schließen sich der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und die Ökumenische Diakonie zusammen und bündeln so die Kräfte in der evangelischen Entwicklungsarbeit.
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Partner in der Ökumene
Der Evangelische Entwicklungsdienst ist Teil der Ökumene. Er kooperiert mit Bündnispartnern innerhalb und außerhalb der Kirchen.
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Veränderungen im Vorstand
Konrad von Bonin und Wilfried Steen (im Bild links) treten in den Ruhestand. Rudolf Ficker (rechts) wird im September 2009 neues Mitglied im Vorstand des EED. Er wird die Ressorts „Fachkräfte und Stipendien“ sowie „Entwicklungspolitik und Programme im Inland“ leiten.
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Woher die Mittel kommen
Der Evangelische Entwicklungsdienst setzt Kirchensteuermittel, staatliche Zuschüsse und Spendenmittel ein. Er beachtet dabei die Prinzipien guter Haushalterschaft. Mit seinem Arbeitsbericht legt der EED Rechenschaft über die Mittelverwendung ab. Im Jahr 2008 umfasste der Haushalt 157,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Zuwachs um 6,6 Millionen Euro beziehungsweise 4,2 Prozent.
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Wohin die Mittel fließen
Im Kalenderjahr 2008 standen dem EED 157,4 Millionen Euro zur Verfügung. Den größten Teil davon verwendete er für das internationale Programm (73,3 Prozent) und das Personalprogramm (12,7 Prozent). Afrika war mit 29,9 Prozent erneut der Schwerpunkt der Projektförderung, nach Asien flossen 23,3 und nach Lateinamerika 11,7 Prozent der Mittel. Für das Programm in Deutschland setzte der EED 4,1 Prozent und für die Programme in eigener Trägerschaft sowie für die Evaluierung von Projekten 2,2 Prozent ein.
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